Deutschland und China fordern US-Bekenntnis zum Klimaschutz

Deutschland und China fordern US-Bekenntnis zum Klimaschutz

Deutschland und China fordern US-Bekenntnis zum Klimaschutz

Klimawandel betrifft alle Menschen weltweit und besonders die Bewohner von verwundbaren Ländern wie Fidschi. Weltweit gibt es Befürchtungen, US-Präsident Donald Trump könnte aus dem Pariser Klimaschutzabkommen aussteigen. Seit Montag beraten hier Minister und Vertreter aus 35 Staaten darüber, wie es auf dem Weg weitergeht, den globalen Temperaturanstieg im Vergleich zum vorindustriellen Zeitalter auf deutlich unter zwei Grad Celsius zu beschränken - und sogar Anstrengungen zu unternehmen, unter 1,5 Grad zu bleiben, um damit die schlimmsten Folgen der Erderwärmung zu verhindern. Dies soll wohl noch vor dem Hamburger Gipfel der 20 grössten Industrie- und Schwellenländer (G20) im Juli entschieden werden. Ein Ziel ist es, den Weltklimagipfel im November vorzubereiten.

Die USA müssten sich klar zu den im Pariser Klimaabkommen beschlossenen Zielen bekennen und darlegen, wie sie ihren CO2-Ausstoß senken werden. 145 Staaten haben laut Hendricks das Übereinkommen bereits ratifiziert, 169 Staaten nationale Klimaschutzbeiträge eingereicht. Derzeit versuche die EU aber auch, mit Staaten wie etwa Kanada bei der Klimapolitik voranzukommen. "Wegen der Bundestagswahl macht die Erderwärmung keine Pause, deshalb darf im Wahlkampf auch der Klimaschutz keine Pause machen", sagte der Vorsitzende des Bundes für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), Hubert Weiger. Selbst die Opposition kritisiert weniger oft die Arbeit der Ministerin als die fehlenden Verbündeten im Kabinett, wenn Umweltthemen von der Realpolitik eingeholt werden. "Unser Ziel ist die Verabschiedung eines Aktionsplanes, der dem Umbau der Energiewirtschaft in Richtung Erneuerbare Energien einen zusätzlichen Schwung verleiht", sagte die Umweltministerin beim Petersberger Klimadialog.

Beschluss des Nordatlantikrats Nato tritt Koalition gegen Terrormiliz IS bei
Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg spricht in Brüssel auf einer Pressekonferenz im Nato-Hauptquatier zu den Medienvertretern. Dies sei nicht der Auftrag eines Verteidigungsbündnisses, sagte der SPD-Politiker der Deutschen Presse-Agentur.

Als erstes Bundesland kündigte Berlin vergangene Woche an, bis 2030 aus der Kohlenutzung auszusteigen. "Wir haften füreinander, wir sind eine Schicksalsgemeinschaft", sagte Merkel am Dienstag beim Petersberger Klimadialog in Berlin. In Berlin gibt es ein Braun- und drei Steinkohlekraftwerke. "Wir müssen den Klimaschutz mainstreamen", so die Ministerin. "Wir müssen die Verknüpfung mit anderen, klassischen Politikbereichen vertiefen". Aber vor allem diene ein engagierter Klimaschutz dazu, "unsere Volkswirtschaften zukunftsfähig zu machen". Das zeigten Analysen der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD).

Die Autoren kommen darin zu dem Schluss, dass Investitionen in Klimaschutz wirtschaftliches Wachstum fördern und unterlassener Klimaschutz zu Wachstumseinbußen führt. Bislang allerdings klafft eine erhebliche Lücke zwischen den Ansprüchen und der tatsächlichen Bereitschaft, die Ziele engagiert anzugehen.

Bruder des Manchester-Attentäters in Libyen festgenommen
Die britische Premierministerin Theresa May wollte am Donnerstagmorgen in London zunächst eine Sitzung des Krisenkabinetts leiten. Der Chef der Gesundheitsbehörde des Großraums Manchester, Jon Rouse, sagte, insgesamt würden noch 64 Verletze behandelt.

Klimaschützer forderten anlässlich der Konferenz, den Kohleausstieg zu beschleunigen und eine Verkehrswende einzuleiten.

Bundesumweltministerin Hendricks sagte bei der Eröffnung des "Petersberger Klimadialogs" in Berlin, man werbe auf allen Ebenen dafür, dass die USA das Pariser Abkommen nicht aufkündigten.

Innenministerin: Manchester-Attentäter war Geheimdienst bekannt
Es könne sein, dass künftig Militärpersonal bei öffentlichen Ereignissen wie Konzerten oder Sportveranstaltungen eingesetzt werde. Dass der IS eine aktive Rolle bei der Tat gespielt habe, lasse sich aber noch nicht belegen, sagte Innenministerin Rudd.

Mit Material von Reuters.

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