Polizei geht von Netzwerk rund um Manchester-Attentäter aus

In Libyen werden Bruder und Vater von Salman Abedi festgesetzt. Die Terrormiliz Islamischer Staat hatte nach dem Anschlag behauptet, der Täter sei ein "Soldat" des IS gewesen.

Er habe ausgesagt, während der Vorbereitungen in Großbritannien gewesen zu sein. Mitte April sei er ausgereist, danach aber mit seinem Bruder in ständigem Kontakt gewesen. Hier kam Abedi 1994 zur Welt und wuchs in Manchester auf.

Das britische Sicherheitskabinett wollte sich an diesem Mittwoch erneut zu einer Krisensitzung treffen. Am Mittwoch meldete Channel 4, dass drei weitere Männer im Zusammenhang mit dem Attentat festgenommen wurden. "Dies ist eine schnell laufende Ermittlung", erklärte die Polizei.

Nach dem Anschlag hat Großbritannien erstmals seit zehn Jahren die Terrorwarnstufe auf das höchste Niveau ("critical threat level") angehoben. Diese sollen ihm auch geholfen haben, die Bombe zu bauen.

Bruder des Manchester-Attentäters in Libyen festgenommen
Die britische Premierministerin Theresa May wollte am Donnerstagmorgen in London zunächst eine Sitzung des Krisenkabinetts leiten. Der Chef der Gesundheitsbehörde des Großraums Manchester, Jon Rouse, sagte, insgesamt würden noch 64 Verletze behandelt.

Haus durchsucht Die Polizei durchsuchte noch am Dienstag das Haus von Ismael im Süden von Manchester. Sprecher Ahmed Salem wollte zunächst keine weiteren Auskünfte geben, bevor die Ermittlungen nicht abgeschlossen seien. Die Frau sei privat bei dem Konzert gewesen.

Medienberichten war der 22-jährige Abedi erst kurz vor dem Terroranschlag zu Besuch in Libyen. Seine Familie soll aus Libyen stammen und vor Ex-Machthaber Muammar al-Gaddafi geflohen sein. Seine Familie soll sehr religiös gewesen sein und sich in einer Moschee der Stadt engagiert haben. Der französische Innenminister Collomb sagte zudem, ihm hätten britische Ermittler berichtet, dass der Attentäter möglicherweise auch nach Syrien gereist sei.

Dem Bericht von "Focus Online" zufolge war Abedi namentlich nicht in internationalen Fahndungssystemen erfasst.

London. Zuvor hatten bereits die britische Premierministerin Theresa May und Innenministerin Amber Rudd Andeutungen in diese Richtung gemacht - allerdings nicht in dieser Deutlichkeit. Der 22-Jährige war allerdings dem britischen Geheimdienst bekannt, wie Innenministerin Rudd sagte. Außerdem sagte sie nun offiziell einige Konzerte ihrer Welttournee ab. "Ich bin sicher, dass wir in den nächsten Tagen und Wochen mehr Informationen über ihn bekommen werden", sagte die Innenministerin.

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Nach Darstellung von Außenminister Rex Tillerson will der Präsident diese Forderung in Brüssel noch einmal unterstreichen. Dies solle sicherstellen, dass die Dynamik zur Stärkung der Allianz erhalten bleibe und die Zusagen erfüllt würden.

Nach einer Aussprache mit ihren US-Kollegen nahmen die britischen Beamten den Informationsaustausch wieder auf.

Der Terroranschlag am Montagabend in der nordenglischen Stadt Manchester riss 22 Menschen in den Tod, weitere 60 sind zum Teil schwer verletzt.

Das bislang jüngste Todesopfer der Attacke auf die Konzerthalle in Manchester war ein achtjähriges Mädchen. 119 Menschen wurden verletzt. Manche Eltern suchten auch am Dienstag noch nach ihren vermissten Kindern. Der IS reklamierte die Tat für sich.

Nach Angaben einer muslimischen Stiftung wussten die Behörden seit zwei Jahren von den extremistischen Tendenzen Abedis. Der Vater sei in der libyschen Gemeinde von Manchester äußerst bekannt gewesen, er halte sich derzeit aber in Tripolis auf.

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Die Explosion hatte sich am späten Montagabend in der Manchester Arena ereignet, einer Konzerthalle, die bis zu 21.000 Besuchern Platz bietet. Das Parlament in London sagte nach Ausrufung der höchsten Terror-Warnstufe alle Führungen und Veranstaltungen mit sofortiger Wirkung ab. Der Selbstmordattentäter sprengte sich im Eingangsbereich der Halle in die Luft, die einen Zugang zu einem Bahnhof hat.

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