Attentäter reiste über Düsseldorf nach Manchester

Attentäter reiste über Düsseldorf nach Manchester

Attentäter reiste über Düsseldorf nach Manchester

Auch die britischen Ermittler gehen inzwischen eindeutig von einer Gruppe rund um Abedi aus. "Unsere Ermittlungen betreffen ein ganzes Netz", erklärt Manchesters Polizeipräsident Ian Hopkins. Rudd sagte am Mittwochvormittag, es sei "wahrscheinlich", dass der Attentäter nicht allein gehandelt habe.

Die Ermittler machen den 22 Jahre alten Salman A. für den Anschlag auf das Popkonzert verantwortlich. Er war bei der Attacke gestorben.

Donnerstag, 25. Mai 2017, 08.26 Uhr: Nach dem Anschlag von Manchester mit 22 Todesopfern hat die Polizei zwei weitere Männer festgenommen. Nach Angaben libyscher Behörden wurden ein Bruder und der Vater von Abedi in Tripolis festgenommen.

In Großbritannien wurde erstmals seit zehn Jahren die höchste Terror-Warnstufe ausgerufen. Innenministerin Amber Rudd hatte zuvor eingeräumt, dass Abedi den britischen Sicherheitsbehörden bekannt gewesen sei. Er habe eingeräumt, zur Terrormiliz Islamischer Staat (IS) zu gehören, und ausgesagt, während der Attentatsvorbereitungen in Großbritannien gewesen zu sein. Abedi war bei der Attacke ums Leben gekommen und hatte 22 Menschen in den Tod gerissen. Hinweise auf deutsche Opfer gibt es nach Angaben der Bundesregierung nicht.

Nach dem Terroranschlag von Manchester gab es elf Festnahmen.

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Der Flughafen Heathrow selbst teilt mit, dass am Sonntag weiter Flugausfälle und Verspätungen bei BA-Flügen zu erwarten seien. Vorerst sollten Reisende aber gar nicht erst zu den betroffenen Flughäfen kommen, weil diese "extrem verstopft" seien.

Am Mittwoch hatte die britische Polizei bereits drei Verdächtige festgenommen. Bei dem Anschlag waren am Montag 22 Menschen getötet und dutzende weitere verletzt worden.

US-Außenminister Rex Tillerson äußerte unterdessen sein Bedauern über die Veröffentlichung heikler Informationen zum Terroranschlag von Manchester in den USA.

Der Brite libyscher Herkunft habe sich "nach einer Reise nach Libyen und dann wahrscheinlich nach Syrien radikalisiert", sagte der französische Innenminister Collomb dem Sender BFMTV.

Klar ist, dass Abedi kein Einzeltäter war, sondern Teil eines größeren Terrornetzwerks.

Die britische Regierung vermutet, dass US-Geheimdienstquellen forensische Aufnahmen vom Tatort an die "New York Times" weitergegeben und damit die Ermittlungen in Gefahr gebracht haben. Im Juli 2005 hatten vier Muslime mit britischem Pass in der Londoner U-Bahn und in einem Bus Sprengsätze gezündet. Unter den Toten sind viele Kinder und Jugendliche.

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Dem in US-Medien geäußerten Verdacht, dass Russland die Chancen auf eine Aufhebung der Sanktionen nach Trumps Amtsantritt am 20. Das Justizministerium setzte vergangene Woche einen Sonderermittler ein, der die FBI-Untersuchungen leiten soll.

London/Berlin Britische und deutsche Sicherheitsbehörden überprüfen mögliche Verbindungen des Manchester-Attentäters nach Deutschland.

Dem Bericht zufolge war Abedi namentlich nicht in internationalen Fahndungssystemen erfasst. Medienberichten zufolge ist Abedi 1994 in Manchester geboren worden und hat in der nordenglischen Stadt studiert. Seine Familie wird als sehr religiös beschrieben. Seine Eltern, die noch zwei Söhne und eine Tochter haben, sollen Flüchtlinge aus Libyen sein.

Daraufhin kündigten die britischen Behörden an, keine Informationen mehr an die US-Sicherheitsdienste weiterzugeben. US-Sängerin Grande sagte mehrere Konzerte ihrer Tournee unter dem Eindruck des Anschlags ab. Durch die Erhöhung der Terrorwarnstufe erhält die Polizei nun auch Unterstützung durch das Militär. Der Wachwechsel vor dem Buckingham-Palast in London wurde für Mittwoch abgesagt, um Personal für anderen Aufgaben freizustellen. In der Stadt im Nordwesten Englands gedachten am Donnerstag die Menschen mit einer Schweigeminute der Opfer.

In einem Kondolenzschreiben an Großbritanniens Innenministerin Theresa May zeigte Bundeskanzlerin Angela Merkel sich beeindruckt von den Gesten der Mitmenschlichkeit in Manchester, wo viele Bürger den Opfern geholfen hatten.

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