Gesundheit Sucht Medien Internet Wissenschaft Deutschland: Studie: Smartphones

Bei ihnen haben die Kinderärzte vermehrt Störungen in der Sprachentwicklung und Hyperaktivität festgestellt. Experten gingen von etwa 600.000 Internetabhängigen und 2,5 Millionen problematischen Internetnutzern in Deutschland aus. Ein Ergebnis: Bei täglicher Smartphonenutzung drohen bei Kindern und Jugendlichen Konzentrationsschwäche und Hyperaktivität. Ein wesentlicher Studienbefund: Ist der Medienkonsum bei Kind oder Eltern auffallend hoch, stellen Kinder- und Jugendärzte weit überdurchschnittlich entsprechende Auffälligkeiten fest.

Studienautor Rainer Riedel, Direktor des Instituts für Medizinökonomie und medizinische Versorgungsforschung Köln, plädierte zudem dafür, dass Eltern etwa bei Klassenchats per Smartphone mitlesen. Und er fordert: "Kinder sollten nicht vor dem zwölften Geburtstag ein Smartphone bekommen".

"Diese Studie ist ein absolutes Novum". "Kleinkinder brauchen kein Smartphone", sagte Mortler. "Wir müssen die gesundheitlichen Risiken der Digitalisierung ernst nehmen", erklärte Mortler.

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Doch auch danach müsse Medienkonsum noch gemeinsam mit den Eltern erfolgen. Hier seien auch Schulen, Bildungseinrichtungen und die Politik gefragt. Die jungen Menschen wüchsen heute in einer digitalisierten Welt auf und müssten den richtigen Umgang mit den Geräten lernen.

Die Eltern leben es den Kindern vor: Viele Erwachsene legen ihr Smartphone nur selten aus der Hand. Mit vorschneller Verordnung von Ergo- oder Sprachtherapie allein lassen sich Gefahren nicht abwenden.

Gut 65 Prozent der befragten Eltern gaben an, dass ihre Kinder nur noch weniger als zwei Stunden ohne digitale Medien spielen können. Eine Medienanamnese und eine qualifizierte Medienberatung müsse daher künftig die Früherkennungsuntersuchungen ergänzen. 70 Prozent der Kinder im Kita-Alter nutzen das Handy der Eltern mehr als eine halbe Stunde täglich, 90 Prozent von ihnen werden dabei nicht weiter kontrolliert. Allerdings wollen derzeit weder Gesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) noch Forschungsministerin Johanna Wanka (CDU) eine langfristige Studie finanzieren.

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Unter der Schirmherrschaft der Drogenbeauftragten und mit Förderung des Bundesministeriums für Gesundheit hat das Projekt "BLIKK-Medien" 5573 Eltern und deren Kinder zum Umgang mit digitalen Medien befragt und gleichzeitig im Rahmen der üblichen Früherkennungsuntersuchungen die körperliche, entwicklungsneurologische und psychosoziale Verfassung umfangreich dokumentiert.

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