Festival "Rock am Ring" wegen Terrorgefahr unterbrochen

Die Polizei habe aufgrund einer "terroristischen Gefährdungslage" die Veranstalter des mehrtägigen Rockfestivals am Freitagabend angewiesen, die Besucher zum Verlassen des Geländes aufzufordern, teilten die Organisatoren mit. Die Ermittlungen liefen "mit Hochdruck".

Der genaue Hintergrund für den Terroralarm war zunächst unklar. "Da die Sicherheit an erster Stelle steht und eine Gefährdung von Festivalbesuchern in jedem Fall so weit wie möglich ausgeschlossen werden muss, wurde entschieden, das Festival für diesen Tag auszusetzen", hiess es in einer Erklärung.

"Aufgrund einer akuten terroristischen Gefährdung wird das Festival für heute abgebrochen".

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Auf jeden Fall habe der 20 Jahre alte Afghane keineswegs eine Lehre absolviert, wie sein Berufsschulbesuch zunächst vermuten ließ. Am Mittwoch hatte es große Tumulte gegeben, als Streifenbeamte den 20-Jährigen an einer Berufsschule in Nürnberg abholen wollten.

Marek Lieberberg hofft, dass das Festival morgen weitergeführt werden kann. Die Gäste sollten sich "ruhig und kontrolliert" zum Ausgang begeben. Zehntausende Besucher verließen innerhalb kurzer Zeit geordnet und ruhig das Festivalgelände, wie der Veranstalter berichtete. Der rheinland-pfälzische Innenminister Roger Lewentz (SPD) will sich um 11.00 am Nürburgring in der Eifel zu den Ereignissen äußern.

Das wohl bekannteste Rockfestival Deutschlands war - begleitet von strengen Sicherheitsvorkehrungen - am Freitag am Nürburgring eröffnet worden.

Beim Musikfestival wurden bis zu 90.000 Besucher erwartet. Als Höhepunkt am Eröffnungstag hatte der Auftritt der Band Rammstein gegolten, der am späten Abend (22.30 Uhr) beginnen sollte. Es gebe Hinweise auf eine mögliche terroristische Bedrohungslage, sagte Ministeriumssprecherin Joachim Winkler am Freitagabend der Deutschen Presse-Agentur.

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Zwar gilt Lucien Favre von OGC Nizza weiter als Wunschkandidat, doch könnte es ein zähes Ringen um dessen Verpflichtung geben. Wenn Julian Weigl ausfällt, ist Nuri Sahin der einzige Spieler, der es auf dieser Position mindestens genauso gut kann.

Das Festival Rock am Ring wurde am Freitagabend unterbrochen. Bei "Rock im Park" sind in diesem Jahr rund 85.000 Zuschauer auf dem Festivalgelände. Dort treten dieselben Bands in anderer Reihenfolge auf.

Wegen des Selbstmordanschlags auf Konzertbesucher in Manchester hatte die Polizei das Sicherheitskonzept für "Rock am Ring" bereits überarbeitet. Er hoffe weiter, dass die Behörden das Gelände innerhalb der kommenden 14 Stunden - bis Rock am Ring offiziell in den zweiten Tag starten soll - für sicher erklären. Seit diesem Jahr findet das Festival wieder an seinem angestammten Platz statt. Die Zahl der Einsatzkräfte sei deutlich auf rund 1.200 erhöht worden.

Die Polizeipräsenz am Nürburgring war - auch vor dem Hintergrund des Terroranschlags auf ein Konzert in Manchester vor anderthalb Wochen - auf mehr als 1200 Beamte aufgestockt worden.

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Schon vor dem Spiel hatte der erst im April angetretene Ian Ayre seine Position als Geschäftsführer zur Verfügung gestellt. Man werde sich "die notwendige Zeit nehmen, um diese Pläne in Ruhe durchzugehen und alle Optionen sorgfältig zu prüfen".

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