Schwesig als Ministerpräsidentin in Mecklenburg-Vorpommern nominiert

Schwesig als Ministerpräsidentin in Mecklenburg-Vorpommern nominiert

Schwesig als Ministerpräsidentin in Mecklenburg-Vorpommern nominiert

Es läuft schlecht für die SPD und nun ist auch noch ein Unglücksfall hinzugekommen.

Die Bilanz der 48 Jahre alten Barley nach nur anderthalb Jahren im Willy-Brandt-Haus fällt dennoch besser aus als die ihrer Vorgängerin: Mit ihr zog jemand in die Parteizentrale, der sich vom gesunden Menschenverstand und nicht von Funktionärslogik leiten ließ.

Sellering hatte am Dienstag seinen Rückzug verkündet. An der Sitzung wird der SPD-Vorsitzende Schulz teilnehmen. Auf der Sitzung habe es keine Fragen gegeben, nur sehr viel Zustimmung für ihn. Die Entscheidungen wurden denn auch rasend schnell getroffen.

Arbeitslosenquote fällt unter sechs Prozent
Und zunehmend profitieren davon auch Menschen, die es schwerer haben, sich im Wettbewerb um Arbeitsplätze durchzusetzen. Momentan sind 899 Frauen und Männer über 50 Jahren arbeitslos gemeldet, vor einem Jahr waren es noch 922 gewesen.

Neue Bundesfamilienministerin soll die bisherige SPD-Generalsekretärin Katarina Barley werden. Nur wenige Stunden später präsentierte der SPD-Vorsitzende und Kanzlerkandidat seine personellen Konsequenzen aus diesem Schicksalsschlag.

HORST SEEHOFER (CSU): Im Oktober 2008 wird der Bundesminister für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz in Bayern gebraucht. Aus Sellerings erster Ehe stammen zwei inzwischen erwachsene Töchter.

Das klang alles wie ein innerhalb weniger Stunden ausgeklügelter Plan.

Tuchel-Berater: Kein Kalkül hinter Watzke-Interview
Doch etwas mehr als 24 Stunden vor dem Anpfiff geht es eigentlich nur um Thomas Tuchel und seine Lage als Trainer . Dennoch ist er als BVB-Trainer umstritten, vor allem aufgrund von Differenzen mit der Vereinsführung.

Auch nach ihrem Wechsel zurück nach Mecklenburg-Vorpommern wolle sie nicht zur reinen Landespolitikerin werden. Falls es dennoch der richtige Job für sie sein sollte, kommt er zumindest für ihre Partei zu einem definitiv ungünstigen Zeitpunkt. Barley war seit Dezember 2015 Generalsekretärin der SPD.

Barley sieht ihre Aufgabe als Frauen- und Familienministerin im Kampf um grundsätzliche Haltungen. Sie wolle sich aber auch weiterhin in der Bundespolitik einmischen.

Zum Abschied rang Manuela Schwesig (43, SPD) um Fassung und vergoss sogar ein paar Tränen. Allerdings war die Herausforderung angesichts ihrer Vorgängerin Kristina Schröder auch nicht sehr groß.

Manuela Schwesig - Schwesig soll von Berlin nach Schwerin
Mit großem Elan und nimmermüdem Einsatz hatte er seine SPD allen schlechten Umfragewerten zum Trotz wieder zum Wahlsieg geführt. Schwesigs politische Heimat war lange Zeit Mecklenburg-Vorpommern , doch ihre ursprüngliche Heimat ist das Land Brandenburg.

Er habe Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig als Nachfolgerin vorgeschlagen - als Regierungschefin ebenso wie als SPD-Landesparteichefin. Als Chefin der Programmkommission, stellvertretende Parteivorsitzende und Familienministerin, die öffentlichkeitswirksam Themen für die Genossen besetzte - etwa mit einem Modell für eine Familienarbeitszeit. Ein konkreter Termin für die Ministerpräsidentenwahl durch den Landtag steht noch nicht fest. Heil sei aber "logischerweise" für den Bundestagswahlkampf zuständig. Der 44-jährige Niedersache Heil war von 2005 und 2009 schon einmal Generalsekretär der SPD gewesen und übernimmt nun vier Monate vor der Bundestagswahl die wichtige Rolle des Wahlkampfmanagers. In der SPD-Fraktion werde sein Vorschlag mit großer Geschlossenheit unterstützt, sagte der Kanzlerkandidat am Dienstag in Berlin. Sie ist nahbar, wirkt in Diskussionen stets fokussiert, verliert sich nicht. Dass er sich mit dem gleichen Verve wie Barley um den Dialog zwischen Rot-Rot-Grün bemühen wird, kann man getrost ausschließen.

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