Trump in Saudi-Arabien: "Eine Schlacht zwischen Gut und Böse"

Trump in Saudi-Arabien:

Trump in Saudi-Arabien: "Eine Schlacht zwischen Gut und Böse"

Als gottesfürchtig ist er jedenfalls nicht bekannt.

US-Präsident Donald Trump hat beim Treffen mit mehreren arabischen Staatschefs mehr Engagement gegen den islamistischen Terrorismus gefordert. Die angekündigte "Vision" eines friedlichen Islam ist mehr ein Aufruf zum Kampf gegen den Terror.

Trump erklärte den Kampf gegen den Terrorismus zu einer "Schlacht zwischen Gut und Böse".

Debakel für deutsche Tennisspieler bei French Open
Bei den Australian Open im Januar hatte Zverev Rafael Nadal in der dritten Runde noch ein spektakuläres Fünf-Satz-Match geliefert. Annika Beck aus Bonn verlor gegen Anastasia Sewastowa aus Lettland klar mit 2:6, 4:6 und war dabei völlig ohne Chance.

Seine Rhetorik erinnert an Ex-Präsident George W. Bush, der 2002 von einer "Achse des Bösen" sprach und damit Länder meinte, die nach Massenvernichtungswaffen streben und Terror unterstützen - wie Nordkorea, der Iran und der Irak. Das Schlechte, die Dschihadisten, müssten von den Guten besiegt werden. Zugleich äußerte er sich entschlossen, die sunnitische Terrormiliz "Islamischer Staat" (IS) "auszulöschen". Auch damals waren Beobachter überrascht - und hofften, dass aus dem skandalträchtigen Trump doch noch ein ehrwürdiger Vertreter seines Amtes werden würde. Und für den Erfolg hat Trump ein einfaches Rezept: Möglichst viele "wunderschöne" Waffen kaufen - made in America.

Während der seiner ersten Auslandsreise holten Trump Hiobsbotschaften aus der Heimat ein. Er glaubt, zwei Fliegen mit einer Klappe zu schlagen. Der US-Präsident hält sich seit Samstag in Saudi-Arabien auf. Und die arabischen Verbündeten sind militärisch weniger von den USA abhängig, was wiederum das US-Militär entlastet. Ein hochrangiger internationaler Diplomat nennt die Aufrüstungspläne beim Mittagessen "ziemlich gefährlich". Ein paar Tische weiter sitzt Trumps gutgelaunter Sprecher Sean Spicer. Während der Atomverhandlungen hätten beide Länder konstruktive Verhandlungen geführt, die in das Abkommen von 2015 mündeten, sagte Rohani. Das Volumen des Deals: fast 110 Milliarden US-Dollar.

Er bringe eine Botschaft "der Freundschaft, der Hoffnung und der Liebe", sagte Trump, der für seinen Einreisebann gegen Bewohner von muslimischen Staaten massiv kritisiert worden war. Saudi-Arabien sei immer noch "ein feindliches Land" ohne diplomatische Beziehungen zu Israel.

Behörden werfen Afghanen in Nürnberg Täuschung vor
Auf jeden Fall habe der 20 Jahre alte Afghane keineswegs eine Lehre absolviert, wie sein Berufsschulbesuch zunächst vermuten ließ. Am Mittwoch hatte es große Tumulte gegeben, als Streifenbeamte den 20-Jährigen an einer Berufsschule in Nürnberg abholen wollten.

Der iranische Außenminister Mohammed Dschawad Sarif wies beim Kurzmitteilungsdienst Twitter die "Attacken" Trumps gegen sein Land zurück. Der schiitische Iran ist der Erzrivale des saudischen Königreichs. Die USA unter Trump haben sich unmissverständlich positioniert.

Dem Iran gab Trump die Schuld an "so viel Instabilität in dieser Region".

Trumps Auftritt wurde als Konter auf Obamas historische Ansprache 2009 in Kairo angepriesen.

Tuchel-Berater: Kein Kalkül hinter Watzke-Interview
Doch etwas mehr als 24 Stunden vor dem Anpfiff geht es eigentlich nur um Thomas Tuchel und seine Lage als Trainer . Dennoch ist er als BVB-Trainer umstritten, vor allem aufgrund von Differenzen mit der Vereinsführung.

Ähnliche Neuigkeiten



[an error occurred while processing the directive]