Musikfestival "Rock am Ring" nach Terroralarm fortgesetzt

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Musikfestival "Rock am Ring" nach Terroralarm fortgesetzt

Seit 1985 gibt es das Festival "Rock am Ring" in der Eifel.

Festivalveranstalter Marek Lieberberg verkündet das Zwischenzeitliche Aus des Musikfestivals Rock am Ring.

Details zu der Terrorbedrohung nannte die Polizei vorerst nicht. Veranstalter Liebermann sagte auf einer Pressekonferenz: "Wir werden die Türen um 13:30 Uhr öffnen, die Veranstaltung wird pünktlich beginnen". „Aus polizeilicher Sicht verlief die Nacht ohne besondere Vorkommnisse“, so die Polizei in Koblenz am Samstagmorgen. Das Gelände wurde geräumt. Ein Terroralarm hatte den Beginn der Veranstaltung am Freitagabend überschattet.

Musikfestival Rock im Park
Musikfestival Rock am Ring Musikfestival Rock im Park

Menschenleere auf dem Festivalgelände.

Nachdem das Festival "Rock am Ring" am Freitagabend aufgrund einer vermeintlichen "terroristischen Gefährdung" unterbrochen wurde, geht das Festival heute weiter. Die Polizei machte dazu keine näheren Angaben.

Der Platz vor der Haupttribüne hatte sich bereits nach wenigen Minuten komplett geleert. Es gebe auf jeden Fall Überlegungen, Rammstein wieder einzuladen, sagte André Lieberberg, der künstlerische Leiter des Festivals. Gegen die Personen sei am Abend ein Strafverfahren wegen Vorbereitung eines Explosions- oder Strahlenverbrechens eingeleitet worden. Drei Personen wurden allerdings vorläufig festgenommen. Es wird weiter ermittelt, einen konkreten Tatverdacht gibt es laut Polizei derzeit aber nicht. Er verwies auf ähnliche vorsorgliche Absagen, etwa beim Fußball-Länderspiel Deutschland-Niederlande in Hannover im November 2015 kurz nach den Anschlägen von Paris und beim Radrennen "Rund um den Finanzplatz Eschborn-Frankfurt" im April 2015. Und mancher wies darauf, dass es durchaus Protestkundgebungen von Muslimen gegen islamistischen Terror gegeben habe.

"Rock am Ring" geht nach Terroralarm weiter
Alle Besucher wurden gebeten, das Gelände kontrolliert und ruhig in Richtung Ausgänge und Campingplätze zu verlassen. Die Polizei unterbrach das Festival aus Sorge davor, dass verdächtige Gegenstände eingebracht werden würden.

Schon vor der Unterbrechung hatten Sicherheitsbedenken das Festival begleitet. "Nach intensiven Durchsuchungen des gesamten Festivalgeländes haben sich die Verdachtsmomente für eine akute Gefährdungslage nicht erhärtet". Insgesamt sollten rund 85 Bands auf vier Bühnen den legendären Nürburgring rocken, darunter die Toten Hosen als Headliner am Samstag und System Of A Down am Sonntag.Die Veranstalter hatten mit Blick auf Manchester gründliche Einlasskontrollen und Bodychecks angekündigt. Der am Freitagabend wegen eines Terroralarms abgesagte Auftritt der Band Rammstein wurde dagegen aus organisatorischen Gründen nicht nachgeholt.

Bei ihren Durchsuchungen auf dem Festivalgelände hatte die Polizei keine verdächtigen Gegenstände gefunden. Am späten Abend war das Gelände dann weitgehend geräumt.

Dabei singen die Musikfans Berichten zufolge gemeinsam "You'll never walk alone" und skandieren "Terror ist scheiße".

Das bringt der Tag bei der Tischtennis-WM
Die größte deutsche Medaillen-Hoffnung bei dieser Heim-WM machte es dabei jedoch zunächst sehr spannend: Die Weltranglisten-14. Boll und der Einzel-Olympiasieger bezwangen die Inder Kamal Achanta/Sathiyan Gnanasekaran 11:8, 7:11, 11:5, 11:4, 11:8.

In bester Laune kommen die Rockfans am Samstagnachmittag zurück auf das Festivalgelände. "Jetzt feiert, was das Zeug hält!", hieß es in einer Nachricht im Kurznachrichtendienst Twitter.

Erst weit nach Mitternacht hatten die letzten Festivalbesucher ihre Zelte und Wohnmobile erreicht. "Show musst go on". Der Name "Rock am Ring" blieb jedoch.

Das dreitägige Festival hatte am Freitagnachmittag begonnen. Viele, aber nicht alle Besucher des Festivals zeigten Verständnis für die Unterbrechung. "Das hat die allgemein vorherrschende abstrakte Gefährdungslage aus unserer Sicht sehr deutlich konkretisiert", sagte Polizei-Präsident Wolfgang Fromm. Am Samstagvormittag teilte die Polizei mit, das Festival könne planmäßig weiter laufen. Es seien unter anderem die Bühnenbereiche und andere Eventflächen abgesucht worden, sagte ein Polizeisprecher.

Witthöft bei den French Open in Runde drei
Die Norddeutsche zeigte sich nervenstark, ließ sich auch nicht von den lauten "Pauline"-Sprechchören aus der Ruhe bringen". Carina Witthöft hat bei den French Open zum ersten Mal in ihrer Tenniskarriere die dritte Runde erreicht.

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