Panik beim Public Viewing in Turin - 600 Verletzte

Doch beim Public Viewing des Champions-League-Finales zwischen Juventus Turin und Real Madrid rannten - offenbar nach einem lauten Knall - tausende Menschen in Panik davon und verletzten einander. Acht Menschen seien schwer verletzt, ein siebenjähriger Junge und eine Frau lebensgefährlich, berichteten italienische Nachrichtenagenturen unter Berufung auf die Einsatzkräfte. Viele wurden im Gedränge gestürzt oder weggerissen. Die meisten seien leicht verletzt, vor allem mit Schnittwunden. Es gibt jedoch auch bis zu fünf Schwerverletzte.

"Das ist eine Stadt, die in Sorge lebt, und Panik ist eins der Dinge, die man am schwersten in den Griff bekommt", sagte der Turiner Präfekt Renato Saccone. Rund 1400 Personen werden verletzt.

Musikfestival "Rock am Ring" nach Terroralarm fortgesetzt
Es gebe auf jeden Fall Überlegungen, Rammstein wieder einzuladen, sagte André Lieberberg, der künstlerische Leiter des Festivals. Erst weit nach Mitternacht hatten die letzten Festivalbesucher ihre Zelte und Wohnmobile erreicht. "Show musst go on".

Laut Ansa waren Feuerwerkskörper Ursache für die Panik. Ein anderer sagte der Zeitung "La Stampa": "Wir sind über die Leute gerannt, die am Boden lagen". Den Sicherheitsbehörden zufolge gebe keine Anhaltspunkte, dass man von etwas anderem als Panik als Grund für das Unglück ausgehen könne.

Medien berichteten von umgefallenen Absperrgittern und Menschen, die "Bombe" gerufen hätten. Die Polizei war vor Ort, um die Lage unter Kontrolle zu bringen.

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Auch die Förderung von E-Mobility und die Vorgaben zur energetischen Sanierung müssten überprüft werden. Das Ziel, die Erderwärmung auf zwei Grad zu begrenzen, sei "realistisch nicht mehr erreichbar".

"Ich bin erschüttert von dem, was gestern auf dem Platz San Carlo passiert ist und stehe den betroffenen Menschen nahe", schrieb Turins Bürgermeisterin Chiara Appendino auf Twitter.

Wohl auch, weil Juventus in der ersten Hälfte das Spiel diktierte.

De Maizière will trotz Anschlag nach Afghanistan abschieben
Grünen-Chef Cem Özdemir sagte, das Auswärtige Amt dürfe nicht länger "Gefälligkeitsgutachten" für de Maizière erstellen. Bremens Regierungschef Carsten Sieling ( SPD ) äußerte hingegen Zweifel an der Abschiebepraxis der Bundesregierung .

Insgesamt hielten sich rund 30.000 Menschen am Piazza San Carlo auf. Juventus verlor gegen Madrid mit 1:4.

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