Panik beim Public Viewing: Mehr als 1500 Verletzte in Turin

Panik beim Public Viewing: Mehr als 1500 Verletzte in Turin

Panik beim Public Viewing: Mehr als 1500 Verletzte in Turin

Entsetzen und Erschütterung auf den Gesichtern: Bei der Massenpanik beim Public Viewing während des Champions-League-Finals zwischen Juve und Real Madrid sind nach jüngsten Angaben etwa 1500 Menschen verletzt worden. Die meisten seien leicht verletzt, bis zu acht Menschen seien jedoch schwer verletzt, es gebe auch ein lebensgefährlich verletztes Kind, schrieb die italienische Nachrichtenagentur Ansa. Zahlreiche Fans des italienischen Clubs seien am Abend von dem zentralen Platz San Carlo weggerannt. Laut "La Stampa" könnte eine umgefallene Absperrung der Grund dafür gewesen sein. Die Masse sei von einer "Angstpsychose" vor einem Terrorangriff ergriffen gewesen.

Fans sprechen von vollkommener Planlosigkeit und versperrten Fluchtwegen. Die meisten Verletzten wurden bereits aus den Krankenhäusern entlassen. Die Zuschauer, die das Spiel ihres Vereins Juventus Turin gegen Real Madrid auf einer Großleinwand verfolgten, rannten in Panik davon und trampelten übereinander hinweg, viele wurden eingequetscht. Bilder am späten Abend zeigten Dutzende verlorene Schuhe und Rucksäcke auf dem inzwischen verlassenen Platz. Bürgermeister Renato Saccone sagte am Sonntagmorgen, dass Menschen immer noch nach Verwandten oder Bekannten suchten. Auf Fotos sah man Menschen, die sich auf ein Kioskdach geflüchtet hatten.

Musikfestival "Rock am Ring" geht nach Terroralarm weiter
Die beiden Männer hatten einen Teil der Sicherheitszäune auf dem Festivalgelände aufgestellt und waren bereits wieder abgereist. Es geht weiter!" Die Veranstalter schrieben auf Facebook: "Das ist die Nachricht, auf die alle " Rock am Ring"-Fans warten".

Es wurden Vorwürfe an die Organisatoren des Massenevents laut - zum Beispiel, wie es sein konnte, dass Knallkörper und Glasflaschen auf dem Platz zugelassen waren oder warum es keine besseren Kontrollen gab.

"Ich bin erschüttert von dem, was gestern auf dem Platz San Carlo passiert ist und stehe den betroffenen Menschen nahe", sagte Turins Bürgermeisterin Chiara Appendino am Sonntag. Bei Final des Meistercups am 29. Mai 1985 zwischen dem FC Liverpool und Juventus Turin im Heysel-Stadion waren in Brüssel 39 Menschen gestorben.

Sechs Tote bei Anschlägen in London
Britische Politiker setzen nach den Anschlägen ihren Wahlkampf einem Fernsehsender zufolge am Sonntag auf nationaler Ebene aus. Londons Bürgermeister Sadiq Khan sprach von einer "gezielten und feigen Attacke" auf unschuldige Londoner und Besucher.

Der Präsident von Juventus Turin, Andrea Agnelli (41), drückte den Verletzten seine Solidarität aus.

Debatte um Abschiebungen nach Afghanistan neu entfacht
Die deutsche Kanzlerin Angela Merkel ( CDU ) will dagegen grundsätzlich an Abschiebungen nach Afghanistan festhalten. Berlin (dts) - Die Koalition hält auch nach dem jüngsten Anschlag in Kabul an Abschiebungen nach Afghanistan fest.

Ähnliche Neuigkeiten



[an error occurred while processing the directive]