Comey bezichtigt Trump-Regierung der Lügen

In der Senatsanhörung sagte er nun, die von der Regierung vorgebrachten "wechselnden Erklärungen" für seine Entlassung hätten ihn "verwirrt und zunehmend in Sorge versetzt". Schlicht eine Lüge sei die Behauptung gewesen, das FBI sei schlecht geführt.

Geheimdienste beschuldigen Russland, sich mit Hackerangriffen in den US-Präsidentschaftswahlkampf 2016 eingemischt zu haben, um Trump zu helfen und seiner Konkurrentin Hillary Clinton zu schaden. Comey sagte dazu: Er habe keinen Zweifel, dass Russland im Wahlkampf eingegriffen habe. Er sei davon ausgegangen, dass Trump ihn in diesem Zusammenhang aufgefordert habe, die Ermittlungen gegen dessen Nationalen Sicherheitsberater Michael Flynn fallenzulassen. Eine direkte Order habe es nicht gegeben, sagte Comey. Allerdings habe er Trumps Worte so verstanden, dass das Verfahren eingestellt werden solle, sagt Comey.

Donald Trumps Anwalt wies die Vorwürfe allesamt zurück. Öffentlich belastet er den US-Präsidenten schwer.

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Es war die Anhörung, auf die alle gewartet hatten.

Washington - Vor dem Geheimdienstausschuss des US-Senats hat in Washington die Anhörung des früheren FBI-Chefs James Comey begonnen.

Dabei könnten diese Aussagen die Präsidentschaft ins Wanken bringen. Weder habe Trump Comey gesagt, das FBI solle die Ermittlungen gegen den nationalen Sicherheitsberater Mike Flynn fallen lassen, noch habe Trump gesagt, er erwarte Comeys Loyalität, geht aus einem Statement von Trumps Anwalt Marc Kasowitz am Donnerstag in Washington hervor.

Entscheidende Erkenntnisse nach der Anhörung von James Comey
Der Washingtoner Sumpf, worunter Trump das Partei-Establishment versteht, ziehe mit einer Verleumdungen gegen ihn zu Felde. Allerdings gab Comey zu, dass die beiden Männer den Ausdruck ehrlich Loyalität unterschiedlich verstanden haben könnten.

Trumps Republikaner interpretieren Trumps Initiative lediglich als Ausdruck einer Hoffnung auf ein Ende der Ermittlungen, nicht als Befehl. Auch Trump hat erklärt, es habe keine geheimen Absprachen gegeben. Wohl aber von seinem Sohn, Donald Jr., der noch während der Anhörung twitterte. Sie halten es für möglich, dass der Kreml damit Donald Trump ins Weiße Haus verhelfen wollte. Trump weise auch die Darstellung zurück, Comey um Loyalität gebeten zu haben, sagte der Insider.

Auch Trumps Anwalt nahm Stellung.

Damit steht das Wort des Präsidenten gegen das Wort des früheren FBI-Chefs.

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Mit seiner sieben Seiten langen Stellungnahme untermauerte Comey aber vor allem Vorwürfe gegen Trump, die bisher nur in Medienberichten erhoben worden waren. Auf die Frage, ob er glaube, dass die Untersuchung des FBI eine Rolle gespielt habe, sagte Comey am Donnerstag: "Ja, denn ich habe gehört, wie der Präsident das gesagt hat". "Wir sind belagert, aber wir werden daraus gestärkt hervorgehen". Und räumte ein, selbst für das Leak an die Medien gesorgt zu haben. Dies habe er "sehr beunruhigend" gefunden, sagte Comey. Ferner bestätigte Comey, dass er sich wegen der Ermittlungen zur Affäre um dubiose Moskau-Kontakte des Trump-Teams vom Präsidenten unter Druck gesetzt fühlte. "Ich hatte den Eindruck, es könnte sein, dass ich die Aufzeichnungen brauchen werde, nicht nur um mich selbst zu verteidigen, sondern auch das FBI". Andere Aussagen Comeys zuhanden des Geheimdienstausschusses des Senats, die Trump massiv belasten, blendete er aus. Der Präsident habe gesagt, dass es mit der Ermittlung in der Russland-Affäre zu tun gehabt habe. Der Kongress und das Land müssten überzeugt werden, dass Trumps Verhalten derart schwerwiegend gewesen sei, dass diese Maßnahme notwendig sei, "und wir nicht versuchen, eine Wahl mit anderen Mitteln zu annullieren", sagte Schiff dem Sender CNN. Es sei nicht an ihm, das zu beurteilen. Das sei Sache von Sonderermittler Robert Mueller.

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