"Bild" zeigt umstrittene Arte-Doku über Antisemitismus

Bei Arte reagiert man gelassen auf die Tatsache, dass Bild.de die Antisemitismus-Doku des Senders, die Arte selbst nicht zeigen will, online genommen hat.

Nach einigem Warten und großer Debatte ist die Dokumentation "Auserwählt und ausgegrenzt - Der Hass auf Juden in Europa" nun doch ans Licht der Öffentlichkeit gelangt.

Gabriel trifft katarischen Außenminister Al-Thani
Die Maschinen aus dem Iran brachten den Angaben zufolge 90 Tonnen frische Nahrungsmittel, hauptsächlich Gemüse, in das Emirat. Sie werfen dem kleinen Emirat die Unterstützung von Terroristen und seine angebliche politische Nähe zum Iran vor.

Gebührengelder Der Chefredakteur der Online-Ausgabe von BILD, Julian Reichelt, schrieb: "Seit Wochen wird bis in die höchsten Ebenen der Politik über diese - von Gebührengeldern produzierte - Dokumentation diskutiert".

Deutschland sei "ganz sicher nicht das Land, in dem antisemitische Vorurteile beschönigt, verschwiegen, übertüncht werden sollten", so Reichelt weiter: "Unsere historische Verantwortung verpflichtet uns, den Unsäglichkeiten entschlossen entgegenzutreten, die diese Dokumentation belegt".

Noch keine Einigung zwischen Mays Konservativen und DUP
Großbritanniens Premierministerin Theresa May will nach der schmerzhaften Wahlschlappe am Donnerstag zügig eine Regierung bilden. Beobachter halten es für möglich, dass die Premierministerin zurücktritt, wenn sie eine Minderheitsregierung gebildet hat .

Offen bleibt, woher Bild.de den Film hat, den zwei namhafte öffentlich-rechtliche Sender wegen inhaltlicher Bedenken nicht ausstrahlen wollen. Man habe keine Einwände, dass sich die Menschen selbst ein Bild machen können.

Arte hatte die Ausstrahlung der Dokumentation abgelehnt, weil sie sich im Gegensatz zu dem erteilten Produktionsauftrag nicht mit dem Antisemitismus in Europa beschäftigt, sondern sich hauptsächlich auf die Lage im Nahen Osten konzentriert. Der Westdeutsche Rundfunk wiederum verwies unter anderem darauf, dass die exklusiven Ausstrahlungsrechte bei Arte liegen. Der Boulevard-Riese stellte den geleakten Film ohne Absprache mit Arte und WDR online. "So enthält der Film zahlreiche Ungenauigkeiten und Tatsachenbehauptungen, bei denen wir die Beleglage zunächst nachvollziehen müssen".

Schalke und Trainer Weinzierl stehen vor der Trennung
Und das nicht nur wegen der Ergebnisse. "Es geht einzig darum, dass die Mannschaft einen Plan bekommt und den auch umsetzt". Manager Christian Heidel habe sich gegen eine weitere Zusammenarbeit mit dem 42-Jährigen entschieden, meldete die " Bild ".

Ähnliche Neuigkeiten



[an error occurred while processing the directive]