Gnadenloser Nadal zum zehnten Mal der König von Paris

Der Spanier setzte sich am Freitagabend in Paris im Halbfinale gegen den Österreicher Dominic Thiem mit 6:3, 6:4, 6:0 durch und greift damit am Sonntag nach seinem zehnten Titel beim Sandplatz-Klassiker. Federer ist hinter dem seit Sonntag schon für das Londoner World-Tour-Finale qualifizierten Nadal noch immer Nummer zwei im "Race", obwohl er nach seinem Miami-Triumph am 2. April erst diese Woche in Stuttgart auf seinem Lieblingsbelag Rasen auf die Tour zurückkehrt.

"Das ist sehr, sehr speziell für mich und sehr emotional. Dieses Adrenalin, das ich hier auf diesem Platz spüre, ist mit keinem anderen Gefühl zu vergleichen", sagte er, bevor er den "Coupe des Mousquetaires" in die Luft stemmte. Zwar gewann er im Vorfeld das kleine Heimturnier in Genf (im Finale gegen Mischa Zverev/Hamburg), doch bei den Masters in Rom, Madrid und Monte Carlo blieb der Vater einer Tochter hinter den Erwartungen zurück. Im Finale der Australian Open 2014 siegte aber Wawrinka. Der Spanier, der am Pfingstsamstag seinen 31. Geburtstag feierte, hat im Stade Roland-Garros nur zwei von 78 Partien verloren. Auch jener Wawrinka konnte Nadals Sturmlauf zum Sieg nicht im Mindesten aufhalten.

"Ewiger Nadal!", schrieb die spanische Zeitung "Sport" am Tag danach. Wawrinka versuchte, die Partie mit seinen druckvolleren Schlägen zu bestimmen, doch Murray überzeugte wie schon in den Runden zuvor in Paris mit exzellenter Defensivarbeit.

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Es komme nun darauf an, möglichst schnell eine neue Regierung zu bilden, "mit der wir ernsthafte Verhandlungen führen können". Den Zeitpunkt für die Aufnahme der Verhandlungen überließ er nach dem britischen Wahlausgang der Regierung in London .

Seinen insgesamt sechsten Breakball nutzte Nadal zum 4:2.

Und mit dieser Einstellung sehnt sich Nadal bereits nach weiteren Titeln.

Im Finale bekommt es Nadal mit dem Schweizer Stan Wawrinka zu tun. Um seine Chancen auf Rasen zu erhöhen, hat er den US-Amerikaner Paul Annacone engagiert.

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Mitte des zweiten Satzes traf Nadal einen Vorhand-Winner die Linie entlang, ohne hinzuschauen. "Rafa ist unglaublich", sagte Wawrinka bei der Siegeszeremonie, "ich kann ihm nur gratulieren".

Der Schweizer ging nun mehr Risiko, zog in den langen Grundlinien-Rallyes gegen einen beinahe fehlerfrei aufspielenden Nadal aber immer wieder den Kürzeren. Am Ende hatte Nadal 37 Punkte mehr erzielt als Wawrinka.

Nadals "La Decima" am Bois de Boulogne ist eine historische Leistung. Bezeichnend für den Frust von Wawrinka (32), dass er im zweiten Durchgang seinen Schläger zertrümmerte und eine Verwarnung erhielt.

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Doch auf der "Terre Battue", die für Nadal so etwas wie sein natürlicher Lebensraum ist, zeigte Nadal altbekannte Qualitäten. Das Momentum lag jetzt auf Wawrinkas Seite, auch im dritten Abschnitt gelang ihm ein schnelles Break.

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