Deutscher Buchhandel | Margaret Atwood mit Friedenspreis geehrt

Deutscher Buchhandel | Margaret Atwood mit Friedenspreis geehrt

Deutscher Buchhandel | Margaret Atwood mit Friedenspreis geehrt

"Humanität, Gerechtigkeitsstreben und Toleranz prägen die Haltung Margaret Atwoods, die mit wachem Bewusstsein und tiefer Menschenkenntnis auf die Welt blickt und ihre Analysen und Sorgen für uns so sprachgewaltig wie literarisch eindringlich formuliert".

Mit "Der Report der Magd" ("A Handmaid's Tale") wurde sie 1985 bekannt; das Buch zeichnet die düstere Vision eines Amerika, in dem eine christlich-fundamentalistische Sekte die Oberhand gewinnt. "Indem sie menschliche Widersprüchlichkeiten genau beobachtet, zeigt sie, wie leicht vermeintliche Normalität ins Unmenschliche kippen kann".

Der Friedenspreis des Deutschen Buchhandels wird seit 1950 verliehen. Atwood lebt mit ihrem Mann, dem Schriftsteller Graeme Gibson, in Toronto. Das Buch erzählt von einer Gesellschaft, in der Frauen unterdrückt und als Gebärmaschinen missbraucht werden.

Finnische Regierung zerbricht über Flüchtlingspolitik
Er folgt auf den als gemäßigter geltenden langjährigen Parteichef Timo Soini, der Finnlands Außenminister ist. Beobachter gehen davon aus, dass Halla-aho den Gang in die Opposition vorzieht.

Die kanadische Schriftstellerin, Essayistin und Dichterin Margaret Atwood erhält den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels 2017. Ihr Werk besteht aus Romanen, Kurzgeschichten, Essays, Lyrik, Theaterstücken, Drehbüchern und Kinderbüchern und ist mittlerweile in mehr als 30 Sprachen erschienen.

Geboren 1939 im kanadischen Ottawa: die preisgekrönte Schriftstellerin Margaret Eleanor Atwood.

Auch in der Endzeit-Trilogie "Oryx und Crake", "Das Jahr der Flut" und "Die Geschichte von Zeb" setzt sich Margaret Atwood mit postapokalyptischen Szenarien auseinander. Zwischen den Zeilen wird damit deutlich, dass in Zeiten von Donald Trump der Friedenspreis auch dem politischen Engagement Atwoods gilt, die in Nordamerika als große Umweltschützerin bekannt ist.

Bacsinzky verpasst French-Open-Final
In der Heimat wurden die Siege Ostapenkos begeistert aufgenommen, in Riga wurde das Finale auf einer Großleinwand übertragen. Der bisher letzte Tennisprofi, der sein erstes Turnier bei den French Open gewann, war der Brasilianer Gustavo Kuerten am 8.

Ihr Essay "Payback. Schulden und die Schattenseiten des Wohlstands" (2008) thematisiert die Voraussetzungen und Folgen der weltweiten Finanzkrise.

Seit Jahren drücken ihre Fans im Oktober ganz fest die Daumen: Wird Margaret Atwood dieses Jahr endlich, endlich die Auszeichnung zuerkannt, die sie verdient hat? Auf Ende des Jahres ist der Essayband "Aus Neugier und Leidenschaft" angekündigt. Mit Salman Rushdie führt sie seit Mai diesen Jahres eine Kampagne des internationalen Schriftstellerverbands PEN an, die verfolgte und von Zensur bedrohte Menschen unterstützen soll. Er geht dem Statut zufolge an Persönlichkeiten, "die in hervorragendem Maße vornehmlich durch ihre Tätigkeit auf den Gebieten der Literatur, Wissenschaft und Kunst zur Verwirklichung des Friedensgedankens beigetragen" haben. Darunter waren Autoren wie Hermann Hesse, Astrid Lindgren, Siegfried Lenz, Amos Oz, Mario Vargas Llosa, Orhan Pamuk und Swetlana Alexijewitsch. Im vergangenen Jahr hatte ihn die deutsche Publizistin Carolin Emcke erhalten.

Topfavorit Nadal zum zehnten Mal im Paris-Finale
Im Spiel Nadal gegen Thiem treffen auch zwei der aktuell besten Vorhand-Spieler mit extremem Vorwärtsdrall aufeinander. Dem Mallorquiner gelang ein schnelles Break, auch ein eigener Aufschlagverlust brachte ihn nicht aus der Ruhe.

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