Air-Berlin-Großaktionär Etihad bricht Gespräche mit Tui über Ferienflieger ab

Air-Berlin-Chef Thomas Winkelmann fasst für die Rettung der hoch verschuldeten und von Verspätungen geplagten Airline eine erweiterte Partnerschaft mit der Lufthansa ins Auge. Das Unternehmen hofft auf staatliche Hilfe, um einen Absturz zu verhindern. Nun schaltet sich auch die Bundesregierung ein. Nach Informationen der deutschen Zeitung "Die Welt" hat Air Berlin bei den Landesregierungen von Berlin und Nordrhein-Westfalen eine Anfrage auf Prüfung eines Bürgschaftsantrags gestellt. "Diese Prüfung ist aber kein Präjudiz, dass die Bürgschaft auch tatsächlich gewährt wird". Es komme nicht nur darauf an, dass die Jobs in Deutschland blieben, sagte Schlosser. In den Unterlagen heißt es, dass die Behörde "jederzeit die finanzielle Leistungsfähigkeit bewerten" und die die Genehmigung aussetzen oder widerrufen kann, "wenn sie nicht überzeugt ist, dass das Unternehmen seinen Verpflichtungen während der nächsten zwölf Monate nachkommen kann". Der Umsatz brach im ersten Quartal auf 650 Millionen Euro ein - nach 737 Millionen im Vorjahr. Schulden in Höhe von weit mehr als einer Milliarde Euro lasten schwer. Hierzu müsse das Unternehmen entsprechende Unterlagen vorlegen. Beschäftigte berichten von Chaos in der Personalplanung. Die Spirale nach unten dreht sich durch die am Donnerstag geplatzte Fusion der österreichischen Tochter Niki mit Tuifly nun noch schneller, zumal Niki nun weiter für teure Mietverträge für 14 Tuifly-Jets bezahlen muss.

Der Bund schaltet sich in das Verfahren für mögliche Staatshilfen an die angeschlagene Fluggesellschaft Air Berlin ein.

Der deutsche Reisekonzern TUI und Air Berlin-Großaktionär Etihad haben den Plan für einen gemeinsamen Ferienflieger begraben. Der Rest war einer österreichischen Stiftung zugedacht. Die Geduld von Etihad ist nun aber erschöpft. Die Verhandlungen des Air-Berlin-Großaktionärs Etihad mit dem Tui-Konzern aus Hannover sind gescheitert.

Bis zum Abschluss des Niki-Verkaufs an Etihad soll Niki als separate Geschäftseinheit der Air Berlin Gruppe operieren und sich auf touristische Kurz- und Mittelstreckenziele konzentrieren. Voraussetzung für Garantien sei, dass Air Berlin ein tragfähiges Geschäftsmodell vorlege, sagte eine Sprecherin. "Weitere Details dieser Struktur wird Airberlin zu gegebener Zeit bekanntgeben". Offen bleibt aber, ob Etihad die 300 Millionen Euro bereits gezahlt hat und was langfristig aus Niki werden soll.

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Panik bei Air Berlin. Dann würden die Banken von den Ländern die Rückzahlung von Krediten verlangen. Air Berlin hält 49 Prozent der Anteile von Niki.

Komplizierte Verhandlungen stehen bevor. Der Großteil der 8.000 Mitarbeiter von Air Berlin arbeitet in Nordrhein-Westfalen und Berlin.

Die Lufthansa steht im Prinzip als Retter bereit.

Die Hauptbürgschaft könnte also schlussendlich vom Land Berlin und auch von Deutschland übernommen werden.

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Das Gehaltsgefüge wird also auch für den im afrikanischen Staat Guinea-Bissau geborenen Linksaußen nicht gesprengt. Der 18 Jahre alte Innenverteidiger kam vom Zweitligisten FC Sochaux und unterschrieb einen Fünfjahresvertrag.

In NRW bekommt der Prüfungsantrag von Air Berlin bereits Gegenwind von der FDP. Fallen sie aus dem Markt, könnten Billigflieger wie Ryanair die Strecken übernehmen. Beim Personalabbau müsste mit den Gewerkschaften eine Lösung gesucht werden. Verdi warnte, bei einem möglichen Umbau müssten vor allem die Arbeitsplätze erhalten werden. Dazu könnte die bestehende Kooperation mit gemeinsamen Flügen und Bodendiensten für Etihad ausgebaut werden. Etihad selbst ist in Nöten: Die Airline gehört dem Emirat Abu Dhabi, das unter schwindenden Öleinnahmen leidet.

Nach Einschätzung von Insidern ist eine Insolvenz aber nach wie vor eine durchaus denkbare Alternative.

Lufthansa-Chef Carsten Spohr äußerte sich dagegen skeptisch zu den Chancen einer Übernahme.

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