Etihad sagt Kooperation mit Tui ab

In jedem Fall sind die Bürgschaftsanfragen nun als Versuch von Air Berlin zu verstehen, eine finanzielle Absicherung aufzubauen. Ein bei den Regierungen von Nordrhein-Westfalen und Berlin gestellter Bürgschaftsantrag werde gemeinsam mit den Ländern geprüft, erklärte das Bundeswirtschaftsministerium. Das zeigt allein ihre Nachfrage, ob ein Antrag auf Bürgschaft geprüft werden könne.

Berlin. Der Plan eines neuen Ferienfliegers zusammen mit Tui ist geplatzt. Niki bleibt nun erst einmal im Konzern.

Seit Oktober vergangenen Jahres hatten Air Berlin, Etihad und der Tui-Konzern Pläne geschmiedet, die allen Beteiligten helfen sollten. Nach dem Scheitern des Pakts von Niki mit TUIfly bleibt Air Berlin nicht viel anderes übrig.

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Das allerdings dürfte für Air Berlin eine hohe Hürde darstellen, schließlich erwirtschaftete die Fluggesellschaft 2016 einen Rekordverlust von 782 Millionen Euro, weist ein negatives Eigenkapital aus und hat 1,2 Milliarden Euro Schulden.

In der kommenden Woche trifft der Aufsichtsrat von Tuifly zusammen.

Ihnen sollen bei einer Mitarbeiterversammlung am Donnerstagnachmittag in Hannover weitere Informationen zu den Plänen des Konzerns für eine Neu-Positionierung der konzerneigenen Tuifly mitgeteilt werden. Die abgesagte Fusion wirke sich aber aktuell weder auf die Kunden noch den Flugbetrieb oder die Arbeitsplätze aus, hieß es. Er erklärte aber: "Niki steht aber nicht mehr für ein Joint Venture zur Verfügung". "Einen zweiten Wunschpartner sehe ich derzeit nicht", sagte er nach Angaben aus dem Unternehmen. "Wir müssen 2017 einen Partner finden, und die Lufthansa ist einer von einigen möglichen", hatte der Manager kurz vor der jüngsten Entwicklung der Wochenzeitung "Die Zeit" gesagt. Die Voranfrage wird gemeinsam mit den Ländern geprüft, sagte eine Sprecherin des Bundeswirtschaftsministeriums am Freitag in Berline. "Diese Prüfung ist aber kein Präjudiz, dass die Bürgschaft auch tatsächlich gewährt wird". Das bestätigte ein Air-Berlin-Sprecher. Die FDP hatte bei der Landtagswahl Mitte Mai ein Comeback hingelegt und befindet sich nun in Koalitionsverhandlungen mit der CDU. Er habe Zweifel, "dass dort schon eine unternehmerische Tragfähigkeit gegeben ist", sagte Lindner.

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Etihad hatte die Fluglinie aus der Hauptstadt in der Vergangenheit mehrfach mit Finanzspritzen in der Luft gehalten, die jeweils dreistellige Millionenbeträge ausmachten.

Auch die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi fordert vom Management, den Mitarbeitern "umgehend und ehrlich" die Lage zu beschreiben. Allerdings beharrt Spohr bisher darauf, dass Etihad die bei mehr als einer Milliarde Euro liegenden Schulden von Air Berlin übernimmt, bevor Lufthansa den Konkurrenten schluckt. "Verbraucher dürfen nicht im Unklaren über ihre zum Teil lange im Voraus gebuchten und bezahlten Flüge gelassen werden", verlangte Klaus Müller, Chef des Bundesverbandes der Verbraucherzentralen. Vorwürfe, er solle Air Berlin herunterwirtschaften, damit die Lufthansa die kleinere Rivalin schlucken kann, wies er zurück.

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