Maas: Muslime müssen sich gegen Terror positionieren

Maas: Muslime müssen sich gegen Terror positionieren

Maas: Muslime müssen sich gegen Terror positionieren

Erwartet werden rund 10.000 Teilnehmer, auch aus anderen Glaubensrichtungen.

Für Stirnrunzeln dürfte das Argument der DITIB sorgen, wonach es Muslimen während des Ramadan nicht zuzumuten sei, an Demonstrationen teilzunehmen - erst recht nicht im Sommer. Initiatoren sind die Islamwissenschaftlerin Kaddor und der muslimische Friedensaktivist Mohamad. "Wenn Islamisten Menschen auflauern und töten, geschieht das nicht in unserem Namen", rief Initiatorin Kaddor. "Also können wir auch auf die Straße gehen", sagte die Religionswissenschaftlerin. Auf Transparenten war zu lesen: "Muslime sind nicht schuld". Eine Umfrage der Uni Münster ("Integration und Religion aus der Sicht von Türkeistämmigen" - 06/2016) zeigt: Für 47 % ist die "Befolgung der Gebote meiner Religion" wichtiger "als die Gesetze des Staates, in dem ich lebe". Die Angehörigen der Autonomenszene (aus der man in den letzten Wochen terrorisierten Anwohnern gedroht hatte, man werde "jeden Tag kommen", wenn sie sich noch einmal an die Polizei wenden), verursachten mit Steinen, Flaschen und Brandstiftungen massiven Sachschaden und verletzten eine Polizistin.

Münchens OB Reiter: An Dieselfahrverboten führt kein Weg vorbei
Es sei unverständlich und "fahrlässig", dass sich die Bundesregierung nicht auf die Einführung der Blauen Plakette einigen könne. Reiter erklärte, er habe seine Verwaltung gebeten, kurzfristige Maßnahmen zur Reduzierung der Schadstoffbelastung auszuarbeiten.

Das junge syrische Flüchtlings-Ehepaar Abdallah Sars und Reham Alzubi freut sich über den Friedensmarsch.

Die Dschihadistenmiliz "Islamischer Staat" (IS) und andere Extremisten wollten "mit ihren Morden die Spaltung der Gesellschaft" erreichen, sagte Mazyek der Zeitung. "Ich glaube es sind auch deswegen heute so wenig Menschen gekommen, weil viele Muslime inzwischen genervt davon sind, dass sie sich immer explizit von Terroristen distanzieren müssen", sagt Shehroz Sial. Die Ditib habe sich mit der Absage "als Teil der deutschen Zivilgesellschaft abgemeldet".

Schulz fordert vorläufigen Abschiebestopp für Afghanen
Linke und Grüne hatten gefordert, wegen der Sicherheitslage in Afghanistan komplett auf Abschiebungen in das Land zu verzichten. Aber er hatte auch betont, dass der aktuelle Kurs nicht verändert und der Flug möglichst bald nachgeholt werden solle.

Am Samstag sollen in Köln Demonstrationen gegen den radikalen Islamismus und gegen Terrorismus stattfinden. Der umstrittene türkische Islamverband Ditib boykottiert den Kölner Friedensmarsch, zu dem muslimische Wissenschaftler und Aktivisten aufrufen. Dies wurde von Bundesjustizminister Heiko Maas erneut kritisiert.

Die Linken-Bundestagsabgeordnete Sevim Dagdelen erklärte, die Absage von Ditib sei "falsch, aber folgerichtig". Vielmehr wirft die DITIB den Organisatoren eine "öffentliche Vereinnahmung und Instrumentalisierung" vor. Bundesinnenminister de Maizière (CDU) sagte der "Rheinischen Post": "Teilnehmen wäre besser gewesen als abseits stehen". Die Veranstalter der Aktion "Nicht mit uns - Muslime und Freunde gegen Gewalt und Terror" zählten bei der Kundgebung am Heumarkt nur rund 500 Teilnehmer. Dies scheine die Ditib nicht verstanden zu haben. Trotz der Absage des Islam-Dachverbands Ditib hatten die Veranstalter am Samstag mit Tausenden Muslime zum Friedensmarsch gerechnet.

Londoner Hochhaus steht in Flammen
Als Hochhaus gilt in Deutschland jedes Gebäude , dessen oberster Fußboden höher als 22 Meter über der Grundflächenhöhe liegt. Einige Bewohner sollen aus dem brennenden Hochhaus gesprungen sein, andere hätten versucht, sich mit Bettlaken abzuseilen.

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