Paris: Wahlsieg für Macron-Bündnis

Paris: Wahlsieg für Macron-Bündnis

Paris: Wahlsieg für Macron-Bündnis

Für alle anderen Parteien sehen im Gegenzug ihre Niederlagen sofort etwas weniger dramatisch aus.

Es gab auch auch bereits erste mediale Warnungen: "Allein eine Mehrheit im Parlament genügt in Frankreich noch nicht". Es bleibe zu hoffen, dass sich genügend Politiker finden werden, um der Partei zu neuem Elan zu verhelfen. Dazu kommen etwa 45 Sitze des zentrumsdemokratischen Juniorpartners Modem; die Macron-Partei ist aber nicht einmal darauf angewiesen: Die Macronisten erreichen die absolute Mehrheit von 289 Sitzen ohne jedes Parteienbündnis.

Sein Bündnis verfügt nach der Parlamentswahl über die absolute Mehrheit in der Nationalversammlung. Das waren noch weniger abgegebene Stimmen als im ersten Wahlgang vor einer Woche, als im gleichen Zeitraum 40,8 Prozent der Franzosen ins Wahllokal gekommen waren.

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Porsche siegt beim 24-Stunden-Rennen in Le Mans nach einer beeindruckenden Aufholjagd und schafft damit einen Hattrick. So heiss und absolut trocken während der kompletten Veranstaltung war es seit mehr als zehn Jahren nie mehr.

Angesichts von Befürchtungen, dass die Opposition künftig kaum noch Einfluss habe, sagte der republikanische Anführer François Baroin, seine Partei werde einen ausreichend starken Block an Abgeordneten stellen können, um konservative Ansichten zu äussern.

Macron hat mit seinem Wahlerfolg nun freie Bahn für seine sozialliberalen Reformen. Die Bewegung Das unbeugsame Frankreich des Linkspolitikers Jean-Luc Melenchon gewann 17 Mandate, die Kommunisten erzielten zehn Mandate. Parteichefin Le Pen zieht erstmals auch selbst in die Nationalversammlung ein. Der Parteichef Jean-Christophe Cambadélis hat noch am Wahlabend seinen Rückzug aus der Parteispitze angekündigt.

Emmanuel Macron ist aus der zweiten Runde der Parlamentswahlen in Frankreich als deutlicher Sieger hervorgegangen. Sie könnte mit vermuteten 43 Prozent die niedrigste seit der Gründung der Fünften Republik 1958 sein. Nun ist die Frage, ob die leichte Erhöhung der Abgeordnetenzahl ausreicht, um den schwelenden parteiinternen Konflikt zu befrieden. Der frühere französische Wirtschaftsminister setzt dabei auf eine enge Zusammenarbeit mit Deutschland. Nach dem Sieg bei der Präsidenten- und Parlamentswahl warte nun eine schwierige Mission auf den 39-jährigen Staatschef, so Bettel. Mélenchon gewinnt nach eigenen Angaben seinen Wahlkreis in Marseille. Um die Wahrscheinlichkeit für ein Ergebnis zu erhöhen, das günstig für den Präsidenten ist, wird die Parlamentswahl traditionell kurz nach dessen Wahl angesetzt.

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Der deutsche Reisekonzern TUI und Air Berlin-Großaktionär Etihad haben den Plan für einen gemeinsamen Ferienflieger begraben. Der Bund schaltet sich in das Verfahren für mögliche Staatshilfen an die angeschlagene Fluggesellschaft Air Berlin ein.

Eine Schlappe gab es unterdessen für die sozialistische Ex-Bildungsministerin Najat Vallaud-Belkacem. 223 der 577 Abgeordneten sind weiblich, dies sind 38,7 Prozent. Einige Gewerkschaften und die Vereinigung Soziale Front, die zum Kampf gegen Macrons Vorhaben gegründet wurde, planen für nächsten Montag eine Protestkundgebung vor dem Gebäude der Nationalversammlung. Marine Le Pens rechtspopulistische Front National (FN) gewinnt demnach acht Sitze - bisher waren es zwei. Beide haben darunter zu leiden, dass nach dem französischen Mehrheitswahlrecht in einem Wahlkreis allein der Sieg zählt, die Stimmen der auf die Plätze verwiesenen Kandidaten dagegen weder ihnen noch ihrer Partei irgendwelchen Gewinn bringen. Dazu sind 15 Abgeordnete nötig. Le Pen feierte das Ergebnis als einen Erfolg.

Der Wahlkampforganisator der Republikaner, Francois Baroin, trat am Sonntagabend sichtlich angeschlagen vor seine enttäuschten Anhänger und versuchte, das Positive am Wahlergebnis herauszustreichen.

An welchen Tagen und wie lange französische Kinder in die Schule gehen, ist ein großes Politikum. Zur Wahl aufgerufen waren 47 Millionen Franzosen. Und Ministerpräsident Edouard Philippe erscheint auch nur auf dem Bildschirm: "Vor einem Jahr konnte sich noch niemand eine solche Erneuerung der Politik vorstellen". Die Demonstration soll sich gegen die geplante Änderung des Arbeitsrechts richten. Aber auch in der Grenzregion zu Deutschland lag der Wahlsieger Macron damals deutlich vorn.

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Bislang werden beispielsweise Teilnehmer an DNA-Massentest unabhängig von ihrem genetischen Infragekommen getestet. Daher solle etwa der operative Umgang mit Gefährdern verbindlicher als bisher geregelt werden.

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