Nach Haft in Nordkorea: US-Student Otto Warmbier gestorben

Nach Haft in Nordkorea: US-Student Otto Warmbier gestorben

Nach Haft in Nordkorea: US-Student Otto Warmbier gestorben

Washington - Ein aus Nordkorea freigelassener US-Student ist tot.

Ein hochrangiger amerikanischer Beamter hatte zuvor die Vermutung geäußert, dass Warmbier während der Haft misshandelt worden sei. Die Familie erklärte, Otto habe nach ihren Informationen bereits kurz nach dem Prozess eine Schlaftablette bekommen und sei danach nicht mehr aufgewacht. "Nordkorea hält weiter Südkoreaner und US-Bürger fest, es muss sie rasch an ihre Familien zurückgeben", hieß es in einer Erklärung des Büros von Präsident Moon Jae In am Dienstag. In der aufgeheizten Stimmung Amerikas wird es wahrscheinlich nicht lange dauern, bis Politiker versuchen, das Schicksal des Studenten politisch auszuschlachten. Die kommunistische Führung in Pjöngjang warf ihm Straftaten gegen den nordkoreanischen Staat vor. Das teilte seine Familie mit.

Die amtierende Assistenzsekretärin für Ostasien im amerikanischen Aussenministerium, Susan Thornton, erklärte in einer Vorschau auf die Gespräche noch vor dem Bekanntwerden von Warmbiers Tod, Nordkorea werde eine Hauptrolle spielen. "Sprechen wir die Tatsachen aus, wie sie sind: Otto Warmbier, ein amerikanischer Staatsbürger, wurde von Kim Jong-uns Regime ermordet", erklärte der konservative Senator John McCain (Arizona).

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Der Student hatte nach Darstellung von Ärzten während seiner Zeit in Nordkorea schwere Schädigungen am Gehirn erlitten.

Im März 2016 wegen staatsfeindlicher Aktivitäten zu 15 Jahren Zwangsarbeit verurteilt, schrieb er noch einmal an seine Eltern, jedenfalls gibt es nur einen Brief, der seit dem Urteilsspruch in Cincinnati ankam.

Das US-Außenministerium warnt vor Reisen nach Nordkorea. "Extrem sicher!" Screenshot von der Young Pioneer Tours-Homepage vom Montag. Sollte sich herausstellen, dass Warmbier vor einem Jahr wirklich an diesem schweren Gift erkrankt war, hätten die nordkoreanischen Behörden ihm also auf keinen Fall ein Schlafmitttel geben dürfen.

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Was Warmbier hinter Gittern widerfuhr, ist einstweilen völlig unklar. Er hatte eingeräumt, dass er dort ein Propaganda-Transparent als Trophäe für eine Bekannte in der Heimat stehlen wollte. Nur wenige Tage nach seiner Rückkehr stirbt der 22-Jährige. Er traf am Dienstagabend in Ohio per Krankentransport ein. "Die Schuld liegt also bei Nordkorea - egal, was nun die eigentliche Ursache für Warmbiers Koma war". US-Ärzte sagten nach einer Untersuchung, der Student habe beachtliche Mengen an Hirngewebe verloren, Muskeln, Arme und Beine seien schwach. Er konnte zwar selbständig atmen und unkontrolliert blinzeln, reagierte aber weder auf Aufforderungen noch auf Sprache.

Der Atemstillstand, der zum Kreislaufstillstand und später zum Tod des Opfers geführt hat, kann nach Ansicht des Mediziners Jordan Bonomo, der von den australischen "ABC News" interviewt wurde, auch durch eine Medikamentenüberdosis hervorgerufen worden sein. "Er war friedlich. Er war zu Hause und wir glauben, dass er das fühlen konnte". Dr der Familie Warmbiers sprach er im Namen der US-Regierung sein Beileid aus.

Der südkoreanische Präsident Moon Jae-in, selbst Sohn nordkoreanischer Flüchtlinge, forderte die sofortige Freilassung aller Südkoreaner und Amerikaner, die sich noch in nordkoreanischer Gefangenschaft befinden.

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