Von Nordkorea freigelassener US-Student gestorben

Von Nordkorea freigelassener US-Student gestorben

Von Nordkorea freigelassener US-Student gestorben

Der plötzliche Tod des US-Studenten Otto Warmbier beschäftigt die Politik und die Medien. Das gab seine Familie am Montagabend in einem Statement bekannt. "Umgeben von seinen Lieben ist Otto heute um 14.40 Uhr gestorben". Der 22-Jährige war erst sechs Tage zuvor aus nordkoreanischer Gefangenschaft in die Vereinigten Staaten zurückgekehrt. Warmbier hatte während seiner Zeit in Nordkorea schwere Hirnschäden erlitten und wurde vor einer Woche im Wachkoma in die USA zurückgebracht. Es habe aber keinerlei Anzeichen dafür gegeben, dass er auf Sprache oder Aufforderungen reagiert hätte.

Jänner 2016, der letzte Tag des Fünftagetrips, wird Warmbier vor seiner Rückreise nach China von Polizisten verhaftet.

Woher die gesundheitlichen Schäden rührten, ist bisher nicht abschließend geklärt. "Die schreckliche, qualvolle Misshandlung, die unser Sohn in den Händen der Nordkoreaner erfahren hat, machte keinen anderen Ausgang möglich". US-Ärzte sagten nach einer Untersuchung, der Student habe beachtliche Mengen an Hirngewebe verloren, Muskeln, Arme und Beine seien schwach. Nordkorea habe sich an einer Reihe von kriminellen Unternehmungen beteiligt, um seine Waffenprogramme zu finanzieren. Allerdings wurden zunächst auch keine Hinweise auf ein Trauma, etwa durch Schläge auf den Kopf, gefunden.

Otto Warmbiers Leiche wird nicht obduziert
Den Vorwurf zu großer Nachgiebigkeit gegenüber dem Regime in Pjöngjang kann Trump allerdings nicht einfach gegen Obama erheben. Danach herrschte Funkstille, bis die Nordkoreaner der US-Regierung Anfang Juni mitteilten, dass der Student im Koma liege.

Der Tod des Studenten belastet das wegen des nordkoreanischen Atomprogramms ohnehin zerrüttete Verhältnis Washingtons zu Pjöngjang zusätzlich. In der vergangenen Woche liess Nordkorea ihn frei. Sie handelt von einer verzweifelten Familie, schwedischen Diplomaten und amerikanischen Ärzten, die Kernspintomografie-Aufnahmen aus Nordkorea studieren.

Auch Trump macht Nordkorea verantwortlich. Trump sagte, es seien "schlimme Dinge" passiert, aber immerhin sei es gelungen, Warmbier nach Hause zu seinen Eltern zu holen.

►US-Präsident Donald Trump äußerte sich bereits zum Warmbiers Tod: Der Student habe schwere Bedingungen durchstehen müssen. Trump erklärte, der Fall stärke die Entschlossenheit seiner Regierung, zu verhindern, dass "unschuldige Menschen derartige Tragödien durch das Werk von Regimen erleiden, die weder Rechtstaatlichkeit noch grundlegenden menschlichen Anstand respektieren". Warmbier war Anfang 2016 in Nordkorea festgesetzt worden, weil er ein Propagandaplakat von einer Hotelwand genommen hatte.

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Als der Student am Morgen des 2. Januar am Flughafen von Pjöngjang abfliegen will, kommen zwei Beamte auf ihn zu, tippen ihm auf die Schulter und führen ihn ab.

China und die USA arbeiten auch daran, Nordkorea zu einer Aufgabe seines Atom- und Raketenprogramms und einer Wiederaufnahme von Verhandlungen zu bewegen.

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Zuletzt befanden sich nach Angaben von US-Außenminister Tillerson noch drei weitere Amerikaner in Nordkorea in Gewahrsam. Was sich genau in der nordkoreanischen Haft abspielte, ist bislang unklar. Nach Aussagen von King werden in Nordkorea inhaftierte Amerikaner zwar Psychoterror ausgesetzt, aber in der Regel nicht körperlich misshandelt. Er hatte kaum noch etwas mit der Person gemeinsam, die Ende 2015 zu einer China-Reise aufgebrochen war und sich dann noch für einen Abstecher nach Nordkorea entschieden hatte. Man unternehme vielmehr "unermüdlich Anstrengungen", sagte ein Sprecher des chinesischen Außenministeriums am Mittwoch. Zudem solle China wegen Nordkoreas Nuklear- und Raketenentwicklung mehr Druck auf Nordkorea aufbauen.

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