Russland-Vorwürfe "eine entsetzliche und abscheuliche Lüge"

Russland-Vorwürfe

Russland-Vorwürfe "eine entsetzliche und abscheuliche Lüge"

"Der Geheimdienstausschuss ist das passendste Forum für derartige Angelegenheiten", schrieb Sessions weiter. Auffällig ist, dass aus dem Weißen Haus wenig Unterstützung für Sessions kommt.

Zu Trumps Ankündigung, von diesen Treffen gäbe es Tonbandaufnahmen, betonte Comey, er hoffe, dass diese existieren. Daraus wird deutlich, dass Trump auch explizit Loyalität von Comey verlangte. Trump und Comey bezichtigen sich gegenseitig der Lüge. So sagte es Trump-Freund Chris Ruddy, ein konservativer Medien-Tycoon.

Comey zitierte auch aus Gesprächsprotokollen, die er nach seinen Gesprächen mit Trump angelegt hatte.

Jefferson Beauregard "Jeff" Sessions (70) war Staatsanwalt, Alabamas Chefankläger und 20 Jahre lang Senator dieses US-Staates. Comey hatte damit den Verdacht angeheizt, Trump könne sich der Justizbehinderung schuldig gemacht haben. Zeit, zum Tagesgeschäft zurückzukehren, findet USA-Korrespondent Friedemann Diederichs. Trump soll darüber verärgert gewesen sein, da es als Schuldeingeständnis aufgefasst werden könnte. Sessions versicherte, er sei über dieses Thema seit dem Tag nach seinem Amtseid nicht mehr gebrieft worden.

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Es sei nun jedoch klar, dass beide Seiten zusammenarbeiten wollten, es gebe "eine Menge Gemeinsamkeiten". Wie lange Premierministerin Theresa May noch im Amt ist, wissen auch ihre Getreuen nicht zu sagen.

Trump gab eine gemeinsame Pressekonferenz mit dem rumänischen Staatspräsidenten Klaus Iohannis.

Zuvor war bereits FBI-Chef James Comey von Trump entlassen worden, der ebenfalls in der Russland-Affäre ermittelt hatte.

Trump spricht seitdem von den "Comey Leaks", um den Ex-FBI-Chef zu diskreditieren. "Das klang in der Rhetorik doch sehr nach Donald Trump und insgesamt wirkte er im Auftritt ziemlich offensiv, fast so als hätte er eine Art Nachhilfetraining von Donald Trump bekommen", fasste Pontzen zusammen. Bei seinen Telefongesprächen mit Trump habe er sich "unwohl" gefühlt, da er in seiner Position eine Distanz zum Präsidenten habe wahren müssen. Er habe auch keinerlei Kenntnisse darüber, dass irgendein anderer Mitarbeiter von Trumps Kampagne mit Russen in Kontakt gestanden hätte, um Einfluss auf die Präsidentschaftswahl 2016 zu nehmen. Trumps Worte "Ich hoffe, Sie sehen einen Weg, das fallen zu lassen, von Flynn abzulassen", habe er als Anordnung verstanden. Rosenstein selbst wollte mit der Bestellung auch seine eigene Reputation wiederherstellen, schließlich verfasste er jenes strittige Memo, das als fadenscheinige Begründung für Comeys Entlassung herhalten musste.

Die Folgen von Comeys öffentlicher Aussage sind unklar. Der Grund dafür sei eine Regelung des Justizministeriums, die Mitarbeitenden die Teilnahme an Ermittlungen gegen ein Wahlkampfteam verbiete, wenn sie dort als Wahlkampfberater mitgewirkt hätten.

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Stars wie Manuel Neuer, Mats Hummels , Jérôme Boateng, Sami Khedira, Toni Kroos, Mesut Özil und Mario Gomez sind nicht dabei. Bevor der Ball rollte, ließ es sich Putin nicht nehmen, unmittelbar vor dem Eröffnungsspiel eine kurze Rede zu halten.

Washington. Er hat seine heikle Arbeit noch gar nicht richtig aufgenommen, da steht Robert Mueller schon im Sperrfeuer der Kritik. Die bisher auf die Russlandfrage konzentrierten Ermittlungen der Bundespolizei gehen damit nicht nur weiter, sie werden auch Trump selbst weiter unmittelbar beschäftigen.

Nicht die Treffen als solche bringen Sessions im Nachhinein in Erklärungsnot. Bei seiner Amtseinsetzung hatte er zwei Treffen mit dem russischen Botschafter Sergei Kisljak im vergangenen Jahr verschwiegen. Das soll Comey dem Senatsausschuss nach dem öffentlichen Teil hinter geschlossenen Türen gesagt haben.

Zumindest einer Sache kann sich der US-Präsident gewiss sein: sein Justizminister bringt ihm bedingungslose Loyalität entgegen. Newt Gingrich, der frühere republikanische Sprecher des Repräsentantenhauses, rät Trump ausdrücklich zu dem Schritt, weil Mueller befangen sei. Er soll die Russland-Ermittlungen weiterführen und auch Comeys Entlassung untersuchen. Im streng hierarchisch organisierten Justizministerium ist deshalb seither die Nummer zwei für sämtliche Fragen im Zusammenhang mit dieser Untersuchung zuständig.

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Bundesinnenminister de Maizière ( CDU ) sagte der "Rheinischen Post": " Teilnehmen wäre besser gewesen als abseits stehen ". Die Linken-Bundestagsabgeordnete Sevim Dagdelen erklärte, die Absage von Ditib sei "falsch, aber folgerichtig".

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