US-Student stirbt kurz nach Freilassung

US-Student stirbt kurz nach Freilassung

US-Student stirbt kurz nach Freilassung

Der Familie übermittelte der US-Präsident in einem Schreiben sein "tiefes Beileid". Das wegen des nordkoreanischen Atomprogramms ohnehin miserable Verhältnis zwischen Washington und Pjöngjang steht vor einer Eiszeit.

Nach dem Tod des in Nordkorea festgehaltenen Studenten werden die Rufe nach Konsequenzen für das Regime immer lauter. Der republikanische Senator John McCain warf Nordkorea "Folter und Mord" vor. Nordkorea habe sich an einer Reihe von kriminellen Unternehmungen beteiligt, um seine Waffenprogramme zu finanzieren. Worte, die vielen Menschen Sorgen machen. Zu 15 Jahren Arbeitslager war der 22-Jährige verurteilt worden, weil er ein Propaganda-Plakat gestohlen haben soll.

Die Leiche des aus Nordkorea zurückgekehrten und wenig später gestorbenen US-Studenten Otto Warmbier wird nicht einer Autopsie unterzogen.

Amerikanische Ärzte, die den Patienten nach seiner Rückkehr untersuchten, sprechen von schweren neurologischen Verletzungen, ohne dass sie den Grund nennen könnten. Der Student befand sich in den letzten Tagen vor dem Tod nach Angaben der Ärzte in einem Zustand "reaktionsloser Wachheit". Er konnte zwar die Augen öffnen und blinzeln, es gab aber keine Anzeichen, dass er auf Sprache oder Aufforderungen reagieren konnte.

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Noch ist nicht abschließend geklärt, wie der Student erkrankte. Tillerson hatte mit Hilfe Schwedens (die USA unterhalten keine diplomatischen Beziehungen zu Nordkorea) mit Pjöngjang verhandelt. Nach ihren Untersuchungen wurden dem Studenten vor über einem Jahr schwere Schädigungen im Hirn zugefügt - wahrscheinlich als Folge von Sauerstoffentzug und vorübergehendem Herzstillstand. Die frühesten stammten vom April 2016. Man habe ihm eine Schlaftablette gegeben, danach sei er ins Koma gefallen, sagen die Nordkoreaner. Die nordkoreanische Justiz hat das als "staatsfeindlichen Akt" ausgelegt. Die staatliche Nachrichtenagentur KCNA meldete, Kim Sang Duk würden "kriminelle feindselige Handlungen zum Umsturz" zur Last gelegt. Dessen Regierung habe seine Familie zur Zurückhaltung aufgerufen. Die USA dürften nun China zur Kooperation für eine weitere Verschärfung der Sanktionen gegen Nordkorea drängen. In einer schriftlichen Stellungnahme berichteten sie, bei seiner Ankunft vor einer Woche habe Otto in seinem Wachkoma "sehr unglücklich und fast qualvoll" ausgesehen.

US-Außenminister Rex Tillerson kündigte an, die US-Regierung werde Nordkorea für Warmbiers ungerechte Inhaftierung zur Verantwortung ziehen.

Die von Warmbier genutzte Reiseagentur hat unterdessen Nordkorea-Besuche für US-Touristen aus ihrem Programm genommen.

Die Reiseagentur mit Sitz im chinesischen Xian war 2008 von einem britischen Auswanderer gegründet worden.

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Dezember 2015 steigt Otto Warmbier am Flughafen von Peking in eine Maschine, die ihn nach Nordkorea bringen soll. Dennoch bewirbt die Agentur auf der eigenen Seite das abgeschottete Nordkorea als "eines der sichersten Länder der Welt".

Young Pioneer Tours teilte mit, dass dem Unternehmen nicht gestattet worden sei, Warmbier nach seiner Inhaftierung zu treffen.

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