Löw startet mit offensiver Elf gegen Australien

Löw startet mit offensiver Elf gegen Australien

Löw startet mit offensiver Elf gegen Australien

Weil sich Kamerun im ersten Spiel 1:1 von Australien trennte, ist für die Deutschen theoretisch vom ersten bis zum letzten Platz noch alles möglich. Dann nämlich könnte der Bundestrainer den Fokus im anschließenden Training hauptsächlich auf den Torabschluss richten. Nach vorne war er mit seiner Schnelligkeit und seiner Stärke im Eins gegen Eins sehr gut. Insgesamt gab es in der Startelf wie angekündigt vier Änderungen, darunter auch die Hereinnahme von Barcelona-Keeper Marc-André ter Stegen für den zuletzt glücklosen Leverkusener Bernd Leno.

"Das Schlechte an der Geschichte war, dass wir nur 2:1 geführt haben". Offensiv wie gewohnt aktiv und mit gefährlichen Flanken. Die Chilenen waren zwar weiterhin die spielbestimmende Mannschaft, ein Freistoß von Sanchez (48.) und ein Kopfball des unermütlich kämpfenden Vidal (59.) stellten aber keine große Gefahr dar. Angeführt von Draxler und dem spielstarken Antreiber Leon Goretzka nahmen nagelte die zweite Garde des Weltmeisters die spürbar beeindruckten Australier an deren Strafraum fest.

Antonio Rüdiger: Ähnlich wie sein Nebenmann ohne große Prüfungen, in den wenigen Zweikämpfen aber stabil. "Es war für uns ein Spiel mit allerhöchsten taktischen Ansprüchen, die wir zu erfüllen hatten", sagte der 57-Jährige, der seinen 100. Sieg als Bundestrainer halt noch einmal vertagen musste.

Löw vertraut auf sein "Gerüst" - Vidals Träume mit Chile
Am Ende war das Fazit so unspektakulär wie das Spiel: Einen Sieger hat diese Partie in der zur Hälfte gefüllten Arena von St. Weltmeister Deutschland besiegte Australien mit 3:2, der Südamerikameister gewann gegen Afrika-Champion Kamerun 2:0.

Sebastian Rudy: Der Anker im Mittelfeld der Deutschen.

Das gilt auch für einige andere Spieler wie Draxler oder Brandt. "Er ist ein sehr raffinierter Spieler mit unglaublicher Spielintelligenz und guter Orientierung im Raum", beschrieb Löw. Zwar brachte Stindl das DFB-Team "programmgemäß" schnell mit 1:0 in Führung, doch kurz vor dem Pausenpfiff kamen die "Socceroos" gegen den Spielverlauf zum Ausgleich: Nach einem Draxler-Fehlpass zog Rogic aus 18 Metern ab. Wir haben es fast das ganze Spiel auch in der Defensive sehr gut gelöst. Das war vielleicht so, aber ich habe in den restlichen Spielen meine Leistung gebracht.

Die deutschen Kicker hatten den Auftakterfolg der Chilenen gegen Kamerun am TV verfolgt, wie der Gladbacher Lars Stindl berichtete. Sandro Wagner, bemühte zweite Spitze neben Stindl, hätte beinahe das 2:0 geköpft (16.). Hatte mit einem Pfostenschuss Pech. Die Atmosphäre, die Kapitän Julian Draxler und seinen Mitspieler später beim Warmlaufen zu spüren bekamen, war dagegen ernüchternd. Sehr trauriges Bild am Rande: Wie die Dame vom Hospitality-Dienst in ihrer schicken Hostessen-Uniform einsam in der Beton-Landschaft herumstand und auf die Vips wartete, die nicht kamen.

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Doch immerhin sei es den Vereinigten Staaten gelungen, Warmbier nach Hause zu holen und ihn mit seinen Eltern zusammenzubringen. In Nordkorea musste sich der US-Student vor Gericht verantworten, weil er ein Propaganda-Plakat gestohlen haben soll.

Der durchaus überraschende Ausgleich gab der deutschen Mannschaft Selbstvertrauen als Verstärkung.

Kasan. Nach der von Joachim Löw mit "klasse" benoteten Reifeprüfung gegen den Titelfavoriten Chile haben der Bundestrainer und seine Turnierfrischlinge in Russland noch richtig viel vor. Rogics Schuss ließ der unglückliche Leno nach vorne abprallen, Tomi Juric staubte ab, nur noch 3:2 für die Deutschen, die danach den Faden verloren. Brandt scheiterte am starken australischen Schlussmann Mathew Ryan (27.).

Doch gerade den Umstand, dass nicht alles perfekt war, begrüßte Löw. Jetzt wissen wir, woran man noch arbeiten kann. "Jeder einzelne von uns muss an seine Grenzen gehen", sagte Julian Brandt und ergänzte: "Wenn wir ein paar der Fehler vom Australien-Spiel abstellen, haben wir auch gegen Chile eine Chance. Dann könnten wir das Halbfinale in Sotschi bestreiten", betonte Löw.

Brexit-Unterhändler erstmals an einem Tisch
EU-Chefverhandler Michel Barnier drang darauf, die vom Brexit verursachte Unsicherheit "so schnell wie möglich" zu lindern. Barnier hatte zuvor schon gefragt, was denn daran großzügig sei, Bürgern ihre bereits bestehenden Rechte zuzusichern.

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