Macron-Lager vor absoluter Mehrheit bei Parlamentswahl [1:42]

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Bis 17 Uhr gaben nur 35,3 Prozent der Wahlberechtigten ihre Stimmen ab. Macron hat im Wahlkampf immer wieder gesagt: erst wenn er seine Hausaufgaben macht, kann er auf internationaler Bühne ernst genommen werden. Sie lag laut Hochrechnungen um die 43 Prozent, noch deutlich niedriger als im ersten Wahlgang eine Woche zuvor. Die Sozialisten stürzten auf 44 Mandate ab, die konservativen Republikaner und ihre Verbündeten auf 131 Sitze. Der sich abzeichnende Wahlsieg von Emmanuel Macron hätte dann einen bitteren Beigeschmack. Anders als im ersten Wahlgang begleitete seine Frau Brigitte ihn diesmal nicht mit ins Wahllokal.

Der Sieg ist deutlich, auch wenn er nicht ganz so hoch ausfiel wie zuletzt erwartet: Im zweiten Wahlgang der französischen Parlamentswahlen hat die Bewegung von Präsident Emmanuel Macron die absolute Mehrheit in der Nationalversammlung erreicht. Für die geplanten Bildungs- und Wirtschaftsreformen wäre Macron somit auf keine Kompromisse mit anderen Parteien angewiesen. Sein Sieg wäre auch deshalb ein Bruch mit der Tradition.

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Während es für die Konservativen nicht ganz so schlimm kam, wie man es in der Partei befürchtet hatte, bedeutet das Ergebnis für die bisher regierenden Sozialisten den Absturz in die Bedeutungslosigkeit. Republikaner und Sozialisten kommen jüngsten Umfragen zufolge auf lediglich 70 bis 95 beziehungsweise 20 bis 35 Sitze. Kurz vor der Wahl hatten Demoskopen gar eine Mehrheit von über 400 Sitzen für En marche und Modem erwartet. Das Unbeugsame Frankreich (LFI) und seine Verbündeten müssen sich mit 30 Sitzen begnügen, der Front National (FN) mit acht Sitzen. Der rechtsextreme Front National (FN), der künftig über acht Mandate im Parlament verfügt, verfehlte hingegen den Fraktionsstatus. Wie schon die Präsidentschaftswahl muss die erste Runde der Parlamentswahl als herbe Niederlage der beiden Traditionsparteien betrachtet werden.

Paris - Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hat sich für seinen Reformkurs klar die absolute Mehrheit im Parlament gesichert. Die erste Sitzung der neuen Nationalversammlung ist für den 27. Juni geplant. Außerdem ein Gesetz für mehr Moral in der Politik, als Reaktion auf Skandale wie die Scheinbeschäftigungsaffäre um den konservativen Präsidentschaftskandidaten François Fillon. Schon zum am Donnerstag beginnenden EU-Gipfel wollen Macron und die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel einen gemeinsamen Beitrag leisten. Gewerkschaften und Linke drohen bereits mit Massenprotesten.

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Der linksgerichtete Kandidat Jean-Luc Mélenchon betonte die jedoch trotz allem die Rolle der Opposition im Parlament. Die unterlegene Kandidatin Farida Amrani von der Linksaußenpartei France Insoumise zweifelte umgehend das Ergebnis an und kündigte Beschwerde an. Der proeuropäische sozialliberale Politiker erhält aber dennoch ein starkes Mandat für die von ihm anvisierten Reformen und kann durchregieren. Bei der Präsidentenwahl hatte Le Pen im ersten Wahlgang landesweit noch 21,3 Prozent der Stimmen bekommen. Von den bisherigen französischen Parlamentsabgeordneten, die erneut in ihrem Wahlkreis kandidiert hatten, schieden 122 im ersten und 81 im zweiten Wahlgang aus. Der frühere sozialistische Regierungschef Manuel Valls gewann in seinem Wahlkreis mit nur 139 Stimmen Vorsprung. Mit seiner erst vor rund einem Jahr gegründeten Partei La République en marche hat er nach ersten Projektionen in der Schlussrunde der Wahlen zur Nationalversammlung die absolute Mehrheit errungen. Die Wahllokale sind bis 18.00 Uhr geöffnet, in großen Städten zwei Stunden länger.

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