Trump in Polen gelandet

Trump in Polen gelandet

Trump in Polen gelandet

Der Kampf gegen den Extremismus werde gewonnen, sagte Trump.

US-Präsident Donald Trump ist mit viel Rückenwind aus Polen zum G20-Gipfel nach Hamburg geflogen. Bei einer Rede Trumps an das polnische Volk jubelten ihm Hunderte Menschen auf dem Krasinski-Platz in Warschau zu. Unter der von Kaczynski eingesetzten Regierungschefin Beata Szydlo erlebt das Land gerade seine größte europäische Bedeutungskrise seit 1989. "Trump hat seine Ansicht über Putin geändert", glaubt Matt Mackowiak, ein Stratege der Republikaner.

Kaum jemand erwartet, dass Trump Polens Regierung den Rückbau von Demokratie und Rechtsstaat vorwerfen oder die Verwandlung des Verfassungsgerichts in ein Regierungsorgan kritisieren könnte.

Trump lobt sich, weil er es geschafft habe, dass jetzt "Milliarden in die Nato fließen" - er meinte die angekündigte Erhöhung der Verteidigungsausgaben in den Mitgliedsstaaten. Längst hat Warschau das Zwei-Prozent-Ziel bei den Militärausgaben erreicht. Dies mache die spezielle Verbindung zweier Länder aus, deren Völker für die Verteidigung dieser Werte gekämpft und geblutet hätten. Erst durch seine Forderung und seine Härte hätten die Staaten gehandelt, lobt sich Trump. "Worte sind einfach, aber es sind die Taten, die zählen". Und dann sagt er. Damit soll der europäische Markt unabhängiger von Gaslieferungen aus Russland gemacht werden. Zunächst sprach der Präsident über den islamistischen Terrorismus.

Ausserdem drohte Trump Nordkorea mit einer harten Reaktion auf dessen Raketentests. Diese könnten durch Patriot-Raketen bekämpft werden. Seine Rede wurde immer wieder von Jubel und Applaus unterbrochen. Die Menschen schwenken US-Fahnen.

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Er lobte die Spielverlagerung des im Mittelfeld losstürmenden Emre Can und dessen "sehr guten tiefen Pass" auf Hector. München - Der Confed Cup in Russland läuft erst seit einer Woche, doch die Gruppenphase des Turniers ist fast vorbei.

Auf die Frage, was er von der Reise halte, sagte Trump: "Grossartig".

Nach vier Jahrzehnten kommunistischer Diktatur hätten die Polen zusammen mit dem polnischen Papst Johannes Paul II. ihre "Identität" als gottesfürchtige Nation wiederhergestellt.

Buras: Generell in Polen sind die Erwartungen an diese Rede und an den Besuch von Donald Trump sehr hoch.

Am Rande seines Besuchs hatte Polen von den USA Patriot-Abwehrraketen gekauft. Auch vor den Staats- und Regierungschefs der sogenannten Drei-Meeres-Initiative warb Trump für den Verkauf von Militärausrüstung aus US-Fertigung. Dies würde nicht nur Polens Energieabhängigkeit, sondern die der gesamten Region von Russland deutlich verringern.

Gegen Ende seiner Rede betonte Trump, der Westen werde "nie gebrochen". Sie kündigt ihren Mann an, der bedankt sich mit warmen Worten.

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Zudem stellten sich die 28 Länder demonstrativ hinter das von US-Präsident Donald Trump aufgekündigte Pariser Klimaabkommen. Die einstimmig unterzeichnete Erklärung zeige, dass im Moment alle anstrebten, sich am Gemeinschaftsprojekt zu beteiligen.

Uhr: Der Platz vor der Bühne ist prall gefüllt, Trump tritt auf die Bühne, zusammen mit seiner Frau Melania. Polen gilt als proamerikanischstes Land Europas.

Paris steht für das Weltklimaprotokoll, das Trump gerade aufgekündigt hat. Trump ist seit über 30 Jahren der erste US-Präsident, der keine Zeit für eine Kranzniederlegung beim Denkmal des Warschauer Ghettoaufstandes von 1943 gefunden hat. Beruhigend für die Zuhörer war die Russlandkritik des Republikaners, der dem Kreml wegen der Hackerangriffe während der US-Wahl "destabilisierendes Verhalten" und Eingriffe in der Ukraine vorwarf. Die östlichen EU- und Nato-Mitglieder Polen, Estland, Lettland und Litauen fühlen sich seit dem Beginn der Ukrainekrise verstärkt von Moskau bedroht. Trump und Putin treffen am Freitag beim G-20-Treffen in Hamburg aufeinander.

Anschließend sprach Trump über Russland.

Zuvor war Trump mit dem polnischen Präsidenten Andrzej Duda zu einem Gespräch zusammengetroffen.

Vor dem aufwendig inszenierten Auftritt auf dem Plac Krasinskich war der US-Präsident Gast des Gipfels der Drei-Meeres-Initiative, einem Wirtschaftsforum aus zwölf baltischen und osteuropäischen Staaten, das erst im 2016 von Polen inspiriert wurde.

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Dazu zählt für ihn auch die Entscheidung für eine "Ständige Strukturierte Zusammenarbeit" zur Verteidigung. Dies ist aber für die Briten nicht hinnehmbar, wollen sie sich doch der Luxemburger Richter entledigen.

Worauf man in Warschau jedoch vergeblich wartete, war die Aussicht auf noch mehr amerikanische NATO-Verbände, welche die Ost-Grenze Polens schützen sollen. Seit Kurzem liefern die USA Flüssiggas in einige Länder Mittel- und Osteuropas.

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