Wegen G20-Krawallen: Melania Trump nicht bei G20-Partnerprogramm

Wegen G20-Krawallen: Melania Trump nicht bei G20-Partnerprogramm

Wegen G20-Krawallen: Melania Trump nicht bei G20-Partnerprogramm

Dem kommunistischen Nordkorea hatte Trump eine harte Reaktion auf jüngste Raketentests angedroht.

Begleitet wird der Gipfel vor Ort von erwarteten rund 100.000 Demonstranten, von denen die Polizei mehrere Tausend als gewaltbereit einstuft.

"Welcome to Hell" am späten Donnerstagnachmittag gilt als besonders problematisch. Die Polizei setzte Wasserwerfer und Pfefferspray ein. Sprecher Georg Ismael erklärte, die Polizei habe die Demonstranten angegriffen.

Im Mittelpunkt des ersten Gipfeltags wird aber ein erstes ausführliches Gespräch zwischen Trump und dem russischen Präsidenten Wladimir Putin am Nachmittag stehen. Bei einem Besuch in Polen warf Trump der russischen Regierung am Donnerstag "destabilisierendes" Verhalten vor.

Ausblick 1: Kanzlerin Merkel trifft heute in Hamburg neben US-Präsident Donald Trump voraussichtlich auch - trotz aller Verstimmungen - den türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan.

Bill Clinton über Helmut Kohl: "Ich habe ihn geliebt"
Wie viel von dem, was man über Helmut Kohl in den vergangenen Jahren erfuhr, wirklich von Helmut Kohl kam, kann keiner beurteilen. Der verstorbene Altbundeskanzler Helmut Kohl wird am Sonnabend bei Trauerfeiern in Straßburg und Speyer feierlich verabschiedet.

Die Ehefrau von US-Präsident Donald Trump ist von Demonstranten an der Teilnahme am Partnerprogramm des G20-Gipfels gehindert worden. Vor ein paar Wochen hat er den Austritt seines Landes aus dem Pariser Welt-Klimaabkommen angekündigt.

Der Auftakt des ersten G20-Gipfels in Deutschland ist von heftigen Krawallen überschattet worden.

Merkel sagte nach ihrer Ankunft in Hamburg vor Journalisten, die Verhandlungen zum Klimaschutz seien noch nicht abgeschlossen. "Es gibt verschiedene Optionen, die besprochen werden können".

Auf diesen Moment hatten viele gewartet.

Merkel und Trump sprachen im Hotel Atlantic zunächst für 20 Minuten unter vier Augen, danach stießen die Außenminister Gabriel und Rex Tillerson dazu. In einem Entwurf für die Abschlusserklärung ist der Dissens der anderen 19 zu Trump festgeschrieben. Gleichzeitig wurde in den Text gegenüber früheren Versionen die Formulierung aufgenommen, dass die USA andere Staaten dabei unterstützen wollten, fossile Energieträger zu fördern und "sauberer und effizienter" zu nutzen.

"Anschlag auf die Demokratie" empört Union
Der Wirtschaftsflügel und der Parteinachwuchs der Jungen Union trommeln für stärkere Steuerentlastungen für Familien mit Kindern. Die SPD verspricht zudem eine Sicherung des derzeitigen Rentenniveaus von 48 Prozent eines Durchschnittslohns.

US-Präsident Donald Trump hat sich in Polen noch einmal ausdrücklich zur Beistandspflicht der Nato bekannt, dies aber mit einer Forderung an die europäischen Mitgliedsstaaten verbunden.

Die wichtigsten Staats- und Regierungschefs kommen am 7. und 8. Juli zum G20-Gipfel nach Hamburg.

EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker drohte am Morgen in Hamburg im internationalen Stahlstreit im Falle neuer Strafzölle mit raschen Gegenmaßnahmen.

Die G20-Staaten erzielen etwa 80 Prozent der weltweiten Wirtschaftsleistung. Im Anschluss fand ein Gipfel der sogenannten Drei-Meere-Initiative statt, an dem Vertreter von zwölf Ländern zwischen Adria, Ostsee und Schwarzem Meer teilnahmen. Bei zwei großen Themen liegt der Amerikaner mit Gastgeberin Merkel und dem Rest der Welt über Kreuz, und zwar beim Klimaschutz und dem Freihandel. Die Grundsatzeinigung wurde mit der klaren Absage an die Abschottungspolitik Trumps verbunden. Weitere Links zum Thema Kanadas Premierminister Justin Trudeau sagte der "Bild", er wolle Trump "darauf hinweisen, dass eine Vorreiterrolle im Zusammenhang mit dem Klimawandel und das Entstehen guter Arbeitsplätze wichtig sind". Merkel forderte, dass "Europa seine Kräfte bündelt".

Wie an den Vortagen wollten am Freitag Tausende Menschen auf die Strasse gehen und gegen den Gipfel und die Ungerechtigkeiten der Weltordnung protestieren. "Ich bezeichne die deutsche Führung ja nicht als eine faschistische Führung".

Politischer Schlagabtausch zur Bundestagswahl ist eröffnet
Die Programm-Inhalte überraschen nicht - denn das SPD-Wahlprogramm - am Ende des Parteitags einstimmig beschlossen - sind bekannt. Das sind ungewöhnlich harte Worte des Herausforderers, der Merkel über viele Monate nie persönlich anging.

Erdogan hatte die Nazi-Vergleiche gezogen, nachdem vor dem türkischen Verfassungsreferendum Wahlkampfauftritte von Regierungspolitikern auf kommunaler Ebene untersagt worden waren. Merkel stellt sich deshalb nach eigenen Angaben auf sehr schwierige Gespräche in der Hansestadt ein.

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