"Welcome to hell" beginnt auf dem Fischmarkt

"Welcome to hell" beginnt auf dem Fischmarkt

Die Polizei setzte Pfefferspray und Wasserwerfer ein, um diese Demonstration aufzulösen. Dichter Rauch stieg auf. Am Freitag und Samstag, 7. und 8. Juli, treffen sich in Hamburg die Staats- und Regierungschefs der 20 großen Industrie- und Schwellenländer. In der Elbphilharmonie versammelten sich am Abend die Teilnehmer des G20-Gipfels zu einem Konzert. Im Hintergrund steht ein ausgebranntes Auto.

Die G20-Gegner zeigten sich zufrieden mit ihren Blockadeaktionen.

Hamburg erlebt die zweite heftige Krawallnacht in Folge.

Die Ehefrau von US-Präsident Donald Trump ist offenbar von Demonstranten an der Teilnahme am Partnerprogramm des G20-Gipfels gehindert worden.

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Der Spitzensteuersatz soll demnach bei Singles erst ab einem Einkommen von 60.000 Euro greifen und nicht schon bei 54.000 Euro. Flüchtlinge und Integration: Die von der CSU geforderte Obergrenze für Flüchtlinge kommt in dem Wahlprogramm nicht vor.

Hamburg. Nachts um zwei sind die Spuren der Verwüstung im Hamburger Schanzenviertel an jeder Ecke zu sehen. Sie fühlen sich nun bestätigt: verletzte Beamte, brennende Autos, zerstörte Schaufenster. Anmelder Blechschmidt vom Kulturzentrum "Rote Flora" warf Innenbehörde und Verfassungsschutz dennoch vor, "eine massive Kampagne" gegen Demonstranten zu führen.

Ein Polizeihubschrauber wurde von einer Leuchtrakete beschossen, diese verfehlte den Hubschrauber laut Polizei nur knapp. Sie wollen die Straße nicht räumen, damit die Lage nicht wieder eskaliert.

"Wir sind entsetzt über die offensichtliche Gewaltbereitschaft", twittert die Polizei. Noch am Donnerstagabend hatte Polizeisprecher Timo Zill das Vorgehen der Polizei "alternativlos" genannt. Immer wieder seien Beamte angegriffen und mit Gegenständen beworfen worden.

Kurz vor Mitternacht zählt die Polizei in ihren Reihen mindestens 76 Verletzte.

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Dann nämlich könnte der Bundestrainer den Fokus im anschließenden Training hauptsächlich auf den Torabschluss richten. Der durchaus überraschende Ausgleich gab der deutschen Mannschaft Selbstvertrauen als Verstärkung.

Für die Demonstranten ist hingegen klar: Die Polizei ist nicht hier, um Schlimmeres zu verhindern, sondern Protest zu ersticken - spätestens seit die Einsatzkräfte am Donnerstag die "Welcome to Hell"-Demo in St".

Zu den verletzten Demonstranten konnte eine Sprecherin des sogenannten G20-Ermittlungsausschusses der Aktivisten am Freitagmorgen keine genaue Zahl nennen. Der Zugriffsort auf der polizeilich genehmigten Route ist extrem eng. Sie war ursprünglich sogar von bis zu 8000 gewaltbereiten Autonomen ausgegangen. Im Stadtteil Altona sei ein Revier der Bundespolizei angegriffen worden, teilte die Bundespolizei mit. Die Scheiben zweier Streifenwagen seien eingeschlagen worden, auf ein Fahrzeug sei eine Brandflasche geworfen worden, es habe aber kein Feuer gefangen.

Gegen 7 Uhr morgens stürmten die Demonstranten an der S-Bahn-Station Berliner Tor los. Vorbei ist die Auseinandersetzung zwischen Linksautonomen und Polizei jedoch noch lange nicht.

An den Landungsbrücken setzten sich mehr als 1000 weiss und lila gekleidete Menschen in Bewegung. Die Demonstranten ziehen in Richtung des Konzerthauses - mit Anarcho-Flaggen und Bannern türkischer kommunistischer Gruppen hinter der Parole "Wir werden eure Krise sein!". Stattdessen ist da der Aktionskonsens 'die Polizei ist nicht unser Gegner - von uns wird keine Eskalation ausgehen' und mit diesem Konsens gehen die Leute heute auf die Straße. Am Rande einer großen Demonstration mit mehr als 10.000 Teilnehmern hatte es Krawalle gegeben.

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Das DFB-Team muss vor allem in der Defensive sicherer stehen - beide Gegentore gegen die Kicker aus Down Under waren vermeidbar. Da wäre es fast passiert: Nach einem Freistoß von der linken Seite schläft die komplette deutsche Hintermannschaft.

Außerhalb des Messezentrums versucht hingegen Innensenator Andy Grote (SPD) zu beruhigen: "Wir haben die Lage unter Kontrolle". Teilweise seien die Flammen drei Meter hoch geschlagen, twitterte die Polizei. Pauli Einsatzkräfte und Polizeifahrzeuge attackiert. "Die wollen wir getreu dem Motto "Colour the red zone" mit unseren Farben verschönern".

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