Merkel spricht mit Trump über G20-Agenda und internationale Krisen

Merkel spricht mit Trump über G20-Agenda und internationale Krisen

Merkel spricht mit Trump über G20-Agenda und internationale Krisen

Die Kanzlerin deutete damit an, dass in der für Samstag erwarteten Abschlusserklärung des Gipfels Differenzen durchaus möglich sind. Kurz vor dem Treffen der großen Industrie- und Schwellenländer sagte Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) am Donnerstag, sie erwarte Gespräche, "die nicht ganz so einfach sind".

Denn die Arbeitstreffen zum Gipfelauftakt haben es in sich.

Als besonders umstritten gilt außer dem Klimaschutz auch die Handelspolitik. Dies sei aber nicht gelungen. Allerdings ohne Dissens zu "übertünchen". Dort landete US-Präsident Donald Trump begleitet von Ehefrau Melania gegen 16 Uhr mit der "Air Force One" und flog mit dem Helikopter zu seiner Unterkunft an der Außenalster. New Yorks Bürgermeister Bill de Blasio sollte am Nachmittag bei der Abschlusskundgebung sprechen. An diesem Mittwoch startet schon die Air Force One zum Staatsbesuch in Polen. Beim Klimaschutz sei eine Einigung weiter offen, hiess es. Kein anderes Thema sei so umstritten, heißt es aus Verhandlungskreisen. Bislang sichern rund 19 000 Beamte das Gipfeltreffen. Sie postulieren, dass das Pariser Klimaabkommen "umumkehrbar" ist.

Confed Cup: Deutschland nach 4:1 über Mexiko im Finale
Bei einem Freistoß von Hector Herrera war FC-Barcelona-Keeper ter Stegen mit den Fingerspitzen noch dran (39.). Mit seinem ebenfalls dritten Turniertor sorgte der Leipziger Angreifer Timo Werner für die Entscheidung (59.).

Nach dem Ende des Aufmarsches unter dem Motto "Welcome to hell" (Wilkommen in der Hölle), bei dem es zu massiven Angriffen gegen die Polizei mit Flaschen und Feuerwerkskörpern gekommen war, waren in der Nacht noch etwa 6000 Menschen in verschiedenen Gruppen in der Stadt unterwegs, wie der Polizeisprecher weiter sagte. Einige Infos drangen trotzdem nach draußen.

Es handele sich um eine sehr wichtige Region in Syrien. Auch bei Erdogan war Merkel zuletzt stets hart geblieben. Da dürfte es Merkel erfreut haben, dass der russische Präsident Wladimir Putin im Handelsblatt kurz vor Gipfelbeginn noch erklärte:_ " Ich bin der Überzeugung, dass nur offene, auf einheitlichen Normen und Standards basierende Handelsverbindungen das Wachstum der globalen Wirtschaft stimulieren und eine fortschreitende Entwicklung zwischenstaatlicher Beziehungen fördern können".

Im Fokus stehen dabei die Aufeinandertreffen der Staatschefs Merkel, Trump und Putin. Für den Kremlchef ist seine erste Begegnung mit US-Präsident Donald Trump am Freitag der wichtigste Teil des internationalen Treffens. Sie hatten im Hotel "Atlantic" zunächst für 20 Minuten unter vier Augen gesprochen. Nach einem kurzen Händedruck vor den Kameras zogen sich die beide zu einem gut einstündigen Gespräch zurück, an dem später auch die Außenminister Sigmar Gabriel und Rex Tillerson teilnahmen. Die Initiative für einen Fonds bei der Weltbank war von der Tochter von US-Präsidenten Ivanka Trump ausgegangen. Allerdings komme es darauf an, dass diese Offenheit zwischen Handelspartnern auch wechselseitig bestehe, damit beide Seiten profitierten. Ein deutscher Regierungssprecher teilte mit: "Darüber hinaus kamen außenpolitische Brennpunkte zur Sprache wie Nordkorea, die Lage im Mittleren Osten und der Konflikt in der Ostukraine".

Politischer Schlagabtausch zur Bundestagswahl ist eröffnet
Die Programm-Inhalte überraschen nicht - denn das SPD-Wahlprogramm - am Ende des Parteitags einstimmig beschlossen - sind bekannt. Das sind ungewöhnlich harte Worte des Herausforderers, der Merkel über viele Monate nie persönlich anging.

Anschließend stand das Treffen mit dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan in Merkels Kalender. Doch Erdogan legte noch einen drauf. "Polizei und Militär haben spektakuläre Arbeit in Hamburg geleistet". Weitere Themen seien die G20-Agenda und die Umsetzung des EU-Türkei-Flüchtlingsabkommens gewesen.

Trump, der die Erderwärmung einst eine "chinesische Erfindung" genannt hat, steckt zu Hause in einem Sumpf aus Problemen, von einer noch fehlenden Steuerreform bis zur Russland-Affäre. "Wir haben unser Ziel erreicht und ein deutliches Zeichen gegen den Wahnsinn der G20 gesetzt", erklärte die Sprecherin der Organisation Block G20, Jana Schneider. In Zukunft solle es nicht nur klassische Entwicklungshilfe geben, sondern auch eine Förderung privater Investitionen, sagte die Kanzlerin.

US-Sonderermittler untersucht Vorwürfe gegen Trump
Nach eigenen Angaben gab er einen Teil der Notizen an die Medien weiter, um die Einsetzung eines Sonderermittlers zu erzwingen. Trump sagte, er hätte Verständnis, falls Comey nach all den Vorwürfen des Vorjahres lieber hinschmeißen wolle.

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