Zehn Polizisten aus Rheinland-Pfalz bei G20-Gipfel verletzt

Zehn Polizisten aus Rheinland-Pfalz bei G20-Gipfel verletzt

Zehn Polizisten aus Rheinland-Pfalz bei G20-Gipfel verletzt

Flaschen fliegen, die Polizei greift hart durch.

Obschon gestern die ersten Gipfel-Teilnehmer abreisten, drohte Hamburg eine weitere unruhige Nacht. Wie kann es sein, dass Linksextreme fast ohne Gegenwehr einen Pfad der Zerstörung durch die Hamburger Innenstadt ziehen können?

Reisende aus dem Protest-Sonderzug "ZuG20" haben den Hamburger Hauptbahnhof erreicht. Ihn bedrücke aber, dass es nicht gelungen sei, Verletzungen der Einsatzkräfte zu vermeiden und den Schutz des Eigentums der Hamburger Bürger umfassend zu gewährleisten.

Und während der Gipfel in Hamburg langsam zu Ende geht, ahnen viele in der Hansestadt: Er wird die Hamburger noch lange beschäftigen. Einige Reporter beklagten zudem, am Rande von Demonstrationen von Polizisten an ihrer Arbeit gehindert worden zu sein. Die Einsatzkräfte hätten unter anderem Wasserwerfer eingesetzt.

CNN: "G20: Feuerwerkskörper, Flaschen auf Polizei geworfen, 76 Beamte verletzt".

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Die Polizei setzte Wasserwerfer, Pfefferspray und Tränengas ein, um Sitzblockaden im Schanzenviertel aufzulösen. Ausserdem wurden Barrikaden, Mülltonnen und Holzpaletten angezündet. Offizielle Zahlen zu verletzten Demoteilnehmern gab es zunächst nicht. Die Polizei hofft jetzt auf die Auswertung von Videomaterial und weitere Hinweise aus der Bevölkerung - doch ein Großteil der Täter wird vermutlich nie gefasst werden. Sie war ursprünglich sogar von bis zu 8000 gewaltbereiten Autonomen ausgegangen.

Die Behörden rechnen auch am Samstag mit schweren Auseinandersetzungen, da es deutliche Hinweise gebe, dass sich mit hoher Wahrscheinlichkeit Gewalttäter unter die heutige Demonstration 'G20 - not welcome!' mischen würden.

In einem weiteren Kapitel betonen die restlichen 19 G20-Länder, dass für sie die Klimavereinbarung "unumkehrbar" sei und diese rasch umgesetzt werden solle.

Das globalisierungskritische Netzwerk Attac verurteilte die Strategie der Polizei. Wie die Situation dann genau eskaliert ist, darüber wird am Freitag gestritten: Polizeisprecher Timo Zill sprach von 3500 Extremisten vor Ort, die zuvor schwerste Gewalttaten angekündigt hätten.

Trotz massivem Aufgebot und Spezialkräften kann die Polizei in Hamburg eine Eskalation nicht verhindern.

G20-Gipfel beginnt begleitet von Protesten
Doch darauf konnten sich die G20-Staaten nicht einigen, da es Widerstand von Russland und China gab, wie es aus EU-Kreisen hieß. Man einigte sich darauf, gemeinsam Gespräche mit den großen Internet-Konzernen aufzunehmen, um Terrorpropaganda zu unterbinden.

Tausende Demonstranten sammelten sich bereits am Nachmittag am Millerntorplatz - auch Anhänger des "schwarzen Blocks".

Aus der Menschenmenge lösten sich anschliessend immer wieder einzelne Gruppen, die in Nebenstrassen verschwanden. Merkel habe einen "hervorragenden Job" gemacht, obwohl sie von "einer ganzen Menge Leute" gestört worden sei, äußerte Trump mit Blick auf die gewalttätigen Proteste. Nach Angaben der Polizei gab es 37 Haftbefehle gegen Randalierer. Die Lage sei weiter unübersichtlich.

Autonome setzten Rauchbomben gegen die Polizei ein. Warum durften die Krawallmacher stundenlang wüten, während sich die Polizisten in Seitenstraßen neben ihren Wasserwerfen die Beine in den Bauch stehen mussten, um den Korridor zur Elbphilharmonie für die G20-Teilnehmer freizuhalten?

Bedenken über den Tagungsort Hamburg sind schon Wochen vor Beginn des Gipfels aufgekommen, zumal das Messegelände unmittelbar an die links-alternativen Wohngegenden St. Die Demonstration sollte von dort aus über die Reeperbahn bis etwa 300 Meter an die Messehallen heran gehen.

Anders als für andere Veranstaltungen hatte die Polizei für "Welcome to Hell" keine Auflagen erlassen. In der Nach erklärte Andreas Blechschmidt, das Schanzenviertel in der Umgebung der Roten Flora sei eine "komplett polizeifreie Zone". Mehrere Menschen auf Bahngleisen sorgen für Streckensperrungen.

Klaus von Dohnanyi wirft Schulz Entgleisung vor
Mit seinem "Ausrutscher "gehe der Kandidat auch an der Wahrnehmung der Menschen vorbei". "Nichts ist entschieden", versicherte er. Die Prognose, dass die SPD mit Martin Schulz "wieder eine sozialdemokratische Partei" werde, habe sich nicht erfüllt.

Die Polizei habe am Donnerstag "Tote in Kauf genommen", kritisiert auch Christoph Kleine von der G20-Plattform am Freitag.

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