Auch in Frankreich gibt es für Trump kein Entkommen vor seinen Affären

Auch in Frankreich gibt es für Trump kein Entkommen vor seinen Affären

Auch in Frankreich gibt es für Trump kein Entkommen vor seinen Affären

Macron forderte die Schaffung einer Regierung der Eurozone, die Steuergelder zwischen den Euro-Zonen-Ländern verteilt, eine Politik, die von Berlin lange abgelehnt wurde: "Wenn es in Frankreich keine Transferleistungen zwischen der Île-de-France und den ländlichen Regionen gäbe, würde die nationale Einheit nicht lange Bestand haben".

Frankreich und die USA vereinbarten ein gemeinsames Vorgehen für einen Fahrplan zur Zukunft von Syrien nach dem Bürgerkrieg, im Antiterrorkampf und gegen Dumping auf dem Weltmarkt. Französische Kampfjets donnern durch den blauen Himmel über Paris und hinterlassen Nebelstreifen in den Farben der Trikolore. Die Ergebnisse wurden mit Spannung erwartet. Auch US-amerikanische Militärs marschieren mit, fünf von ihnen in Uniformen aus der Zeit des Ersten Weltkriegs. "Viele Menschen wissen das nicht". Die Freundschaft zwischen den Ländern wie auch zwischen den beiden Präsidenten sei unzertrennlich, so Trump. Und am Donnerstagabend lockte er ihn mit einem Diner auf dem Eiffelturm. Zum Abschluss der Parade will er die Hand des französischen Präsidenten gar nicht mehr loslassen. "Wir kennen unsere Meinungsverschiedenheiten", sagte er dazu. Macron rühme sich, dass er es sich als Anführer der Koalition zur Verteidigung des Pariser Klimaabkommens als erster europäischer Führer erlauben könne, Trump zu empfangen. Er selbst bleibe dem Abkommen verbunden und wolle es "Schritt für Schritt" umsetzen. Auch wenn die Schlagkraft des Landes im Vergleich zu den Vereinigten Staaten natürlich klein ist: Frankreich ist Atommacht, Veto-Land im UN-Sicherheitsrat und schickt seine Truppen vergleichsweise häufig in Auslandseinsätze.

Zehn Polizisten aus Rheinland-Pfalz bei G20-Gipfel verletzt
Die Polizei habe am Donnerstag "Tote in Kauf genommen", kritisiert auch Christoph Kleine von der G20-Plattform am Freitag. Tausende Demonstranten sammelten sich bereits am Nachmittag am Millerntorplatz - auch Anhänger des "schwarzen Blocks".

Gegenüber Trump macht es Macron wie der russische Präsident Wladimir Putin: Harte Kante zeigen, um Trumps Macho-Instinkt zu entsprechen - nur um ihn dann mit Schmeicheleien gefügig zu machen. "Es kann noch etwas passieren, bezüglich des Pariser Abkommens", sagte er.

Von links setzte es in Paris zum Teil scharfe Kritik am Empfang des "obersten Klimasünders". Auch bei der Klimapolitik wolle er Trump "die Hand reichen", um zu versuchen, "ihn zu überzeugen". Auf Fernsehbildern war zu sehen wie sie am Donnerstagabend im Restaurant "Jules Verne" von Sternekoch Alain Ducasse auf der zweiten Etage des Pariser Wahrzeichens ankamen.

Merkel und Seehofer stellen Wahlprogramm der Union vor
Der Spitzensteuersatz soll demnach bei Singles erst ab einem Einkommen von 60.000 Euro greifen und nicht schon bei 54.000 Euro. Flüchtlinge und Integration: Die von der CSU geforderte Obergrenze für Flüchtlinge kommt in dem Wahlprogramm nicht vor.

Die Macrons posieren gemeinsam mit Donald und Melania Trump am Donnerstag für die Presse in Paris. Macron führte die Gäste anschließend zum Grabmal des Kaisers Napoleon - wo Trump allerdings weniger Augen für das Grabmal hatte, sondern lieber die Figur von Brigitte Macron bewunderte.

Der amerikanische Präsident wird am Freitag Ehrengast der traditionellen Militärparade zum 14. Juli auf den Champs-Elysées sein - aus Anlass des 100. Jahrestags des Eintritts der USA in den Ersten Weltkrieg an der Seite Frankreichs.

Bill Clinton über Helmut Kohl: "Ich habe ihn geliebt"
Wie viel von dem, was man über Helmut Kohl in den vergangenen Jahren erfuhr, wirklich von Helmut Kohl kam, kann keiner beurteilen. Der verstorbene Altbundeskanzler Helmut Kohl wird am Sonnabend bei Trauerfeiern in Straßburg und Speyer feierlich verabschiedet.

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