Abbas lässt Beziehungen zu Israel weiter ruhen

Abbas lässt Beziehungen zu Israel weiter ruhen

Abbas lässt Beziehungen zu Israel weiter ruhen

Der Uno-Sicherheitrat hat für Montag eine Sondersitzung angesetzt. Juli hatten drei arabische Attentäter zwei israelische Polizisten am Tempelberg getötet.

Die Palästinenser lassen die offiziellen Kontakte zu Israel vorläufig ausgesetzt. Wieso sorgt der Schritt in Israel derart für Furore? Die Israelis wollten das unbedingt verhindern. Es soll sich unter anderem um Kameras zur Gesichtserkennung handeln. Dennoch entschied das Sicherheitskabinett nach stundenlangen Debatten am Freitag, die Geräte vorerst nicht abzubauen. Der Stabschef der israelischen Streitkräfte (IDF) Gadi Eizenkot bezeichnete die Lage in Gaza als angespannt und komplex. Die Polizei riegelte die Altstadt vollständig ab. Palästinensern und Muslimen weltweit gelten die Kontrollen als ein weiterer Versuch der israelischen Besatzungsmacht, Jerusalem zu "judaisieren". "Ich habe es für Al-Aksa getan", sagte der Angreifer laut Medienberichten. Umgekehrt zitierte das Nachrichtenportal Walla Sicherheitsoffiziere, die arabische Knessetabgeordnete beschuldigten, "die Massen zu mobilisieren", wenn sie erklärten, die Metalldetektoren brächten den Status quo in Gefahr. Viele muslimische Palästinenser sahen jedoch darin einen Angriff auf die islamische Souveränität über die Al-Aksa-Moschee, das drittwichtigste Heiligtum im Islam. In den Jahren 1990, 1996, 2000 und auch in 2015 kam es hier zu Auseinandersetzungen in der heiligen Stätte. Die Klagemauer ist ein Rest dieser Tempelanlage. Zudem trafen seine Kugeln den Vermieter seiner Unterkunft - dieser, ein jordanischer Arzt, starb ebenfalls. Nur Muslime dürfen auf dem Plateau beten.

Der umstrittene Einsatz von Metalldetektoren am Tempelberg in Jerusalem ist nach einem Beschluss des israelischen Sicherheitskabinetts beendet worden.

Auch der jordanische König Abdullah II. hatte in einem Telefonat mit Netanjahu auf eine sofortige Lösung gedrängt, wie die Nachrichtenagentur Petra berichtete. Doch Jordanien bestand darauf, den israelischen Wachmann zu verhören.

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Die Metalldetektoren sind weg - der Streit bleibt.

In einer Wohnanlage für Diplomaten neben der Botschaft in Amman seien Möbel ausgewechselt worden, hieß es.

"Wenn die Situation in Jerusalem wieder zur Normalität zurückgekehrt ist, werden wir unsere Arbeit im Bezug auf die bilateralen Beziehungen zwischen uns und denen (Israel) fortsetzen", sagte Abbas. Der Arbeiter sei getötet worden, der Vermieter später seien Verletzungen erlegen. Der Vorfall schien sich bereits zur diplomatischen Krise zwischen zwei befreundeten Staaten auszuwachsen.

Antwort: Die Lage ist enorm explosiv, da sie das Potenzial hat, die angespannte Stimmung anzuheizen und den religiösen und politischen Extremismus anzufachen.

Nach Ende G20: Wieder Zusammenstöße am späten Abend in Hamburg
Hamburgs Polizeipräsident Ralf Meyer schätzte, dass etwa 21.000 Polizisten das G20-Treffen in den Messehallen schützen. Der S-Bahn-Verkehr im Hamburger Innenstadtbereich wurde nach Angaben der Bundespolizei bis auf weiteres eingestellt.

Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu hatte sich wiederholt zum Festhalten an der seit 1967 bestehenden Regelung verpflichtet, die Juden zwar Besuchsrechte auf dem Tempelberg einräumt, das Gebet hingegen nur muslimischen Gläubigen erlaubt.

Es gab anfangs keine Anzeichen, dass die Entfernung der Metalldetektoren mit der Rückkehr des israelischen Beamten aus Jordanien in Verbindung gebracht wurden.

Frage: Was sagt das Ausland zu den Entwicklungen?

Auch die USA und ihr Präsident Donald Trump, der mehrfach die Lösung des Nahostkonflikts in Aussicht gestellt hat, sind nun besorgt.

"Welcome to hell" beginnt auf dem Fischmarkt
Außerhalb des Messezentrums versucht hingegen Innensenator Andy Grote (SPD) zu beruhigen: "Wir haben die Lage unter Kontrolle". Ein Polizeihubschrauber wurde von einer Leuchtrakete beschossen, diese verfehlte den Hubschrauber laut Polizei nur knapp.

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