Schaffhauser Polizei nennt erste Details zum Motorsägen-Angreifer

Schaffhauser Polizei nennt erste Details zum Motorsägen-Angreifer

Schaffhauser Polizei nennt erste Details zum Motorsägen-Angreifer

Einen terroristischen Hintergrund schließt die Polizei aus.

Der Angreifer stammt aus dem Kanton Graubünden. Polizisten sichern Spuren. Um 10.39 Uhr war der Notruf bei der Schaffhauser Polizei eingegangen. Mit dieser Person sei man in Kontakt und habe sich entschuldigt, sagte Einsatzleiter Landolt. Drei weitere Menschen wurden anderweitig leicht verletzt. Die Polizei suchte nach einem Mann von etwa 1,90 Metern Größe, "mit Glatze, ungepflegte Erscheinung", wie die Beamten berichteten. Neben Polizei- und Krankenwagen waren auch Rettungshubschrauber im Einsatz. "Er verhielt sich anständig und kooperativ", sagte der zuständige Staatsanwalt Peter Sticher. Über die Erkenntnisse daraus machten die Behörden aber keine Angaben.

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Neben der deutschen Hauptstadt wird das Paar auch Heidelberg und Hamburg besuchen. 45 Uhr über den Besuch der königlichen Familie. Außerdem geplant waren eine Begegnung mit Veteranen des Zweiten Weltkriegs sowie mit polnischen und britischen Geschäftsleuten.

Laut der Polizei befindet sich der Täter zurzeit in Untersuchungshaft. Der Hinweis zum Täter kam laut Landolt von ihnen.

Nach intensiven Ermittlungen konnte die Polizei Schaffhausen herausfinden, dass es sich beim flüchtigen Tatverdächtigen um den 51-jährigen Franz Wrousis handelt. Neben der Pistole stellte die Polizei auch einen Spitzhammer, einen Pfefferspray sowie Munition sicher.

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Die Polizei habe am Donnerstag "Tote in Kauf genommen", kritisiert auch Christoph Kleine von der G20-Plattform am Freitag. Tausende Demonstranten sammelten sich bereits am Nachmittag am Millerntorplatz - auch Anhänger des "schwarzen Blocks".

Zwei Polizeihunde konnten nach der Tat die Spur des Geflüchteten bis zur Rheinbrücke in Schaffhausen verfolgen. Gegen den Verdächtigen wurde ein Verfahren wegen "mehrfacher strafbarer Handlungen gegen Leib und Leben" eröffnet, so der Staatsanwalt. Es gilt laut Staatsanwaltschaft die Unschuldsvermutung. Er sei dennoch "in hohem Maße erleichtert" über die Festnahem des Beschuldigten. Der Tatverdächtige ist vermutlich mit einem weissen VW Caddy mit GR-Kontrollschildern unterwegs, hieß es in einer Mitteilung der Kantonspolizei Schaffhausen.

Der Angreifer von Schaffhausen habe eine Tasche bei sich gehabt und sei Richtung Migros gelaufen, sagte der Pizza-Chef weiter. Bei seiner Festnahme hatte der Mann zwei Armbrüste mit eingesetzten Pfeilen in einem Plastiksack dabei. Die Polizei rief die Bevölkerung zur Vorsicht auf - insbesondere auch in den Wäldern. Franz W. sei international zur Fahndung ausgeschrieben worden, teilten die Ermittler mit.

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Polizeipräsident Ralf Martin Meyer sagte am späten Abend, es gebe mittlerweile viele Kleingruppen, die durch die Stadt zögen. Regierungschef Paolo Gentiloni warnte am Freitag am Rande des Gipfels, sein Land habe "keine unbegrenzte Aufnahmekapazität".

Vier der fünf verletzten Personen konnten zwischenzeitlich aus dem Spital entlassen werden. Mehrere Polizeiautos stehen zwischen dem Hauptsitz der Kantonalbank und der UBS-Filiale am Fronwagplatz.

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