"Diesel-Gipfel"Politik und Autoindustrie beraten über Konsequenzen aus Schadstoffbelastung"

"Diesel-Gipfel"Politik und Autoindustrie beraten über Konsequenzen aus Schadstoffbelastung"

Bedingung ist demnach der Erwerb eines BMW-Elektroautos i3, eines Plug-in-Hybrids oder eines Dieselwagens mit der Euro-6-Norm. Damit sind Fahrverbote nicht vom Tisch. "Ohne eine Übergangstechnologie mit Diesel würde Deutschland die Senkung der Kohlendioxidziele nicht schaffen", warnt der baden-württembergische IG-Metall-Landesbezirksleiter Roman Zitzelsberger und fügt hinzu: "Das Ende des Diesels sehe ich nicht". "Unsere Unternehmen sind bereit, eine große Zahl von Autos mit der Schadstoffklasse Euro 5 und zum Teil auch Euro 6 mit neuester Software nachzubessern", sagte der Präsident des Branchenverbandes VDA, Matthias Wissmann, den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. Weder Dieselfahrer noch Steuerzahler dürften belastet werden. Darin enthalten sind 2,5 Millionen VW-Fahrzeuge, für die Nachrüstungen bereits angeordnet worden waren. Ob und wann es tatsächlich zu Fahrverboten für viele Dieselmodelle kommt und wie diese aussehen könnten, ist aber weiter offen. Und Politiker finden gut, was hinter ihren Forderungen zurück bleibt. Ebenso wie den Zeitfaktor.

Was passiert in den nächsten Jahren?

Der Gipfel hat deutlich mehr Fragen als Antworten hervorgebracht. Je nachdem, ob sie einen alten Diesel fahren oder an einer stark befahrenen Innenstadtstraße leben.

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Kumpanei mit der Autoindustrie.

Heute treffen im Berliner Verkehrsministerium Vertreter der Autoindustrie mit deutschen Landes- und Bundespolitikern zusammen. Dazu kommt, dass mit der Abgas-Affäre bekannt wurde, dass manche Diesel im Alltag viel mehr Stickoxide ausstoßen als auf dem Prüfstand. Die Autoindustrie lehnt sie strikt ab: Aufwand zu groß, Wirkung zu klein. Er kritisierte, dass Umwelt- und Verbraucherverbände gar nicht erst eingeladen worden seien.

Warum ist der Diesel so unter Beschuss? Damit aber ist am Ende niemandem geholfen, weil die schädliche Debatte auf diese Weise neue Nahrung erhält. "Was ist das für ein unglaublicher Skandal, dass wir nicht in Deutschland das Versagen aufgedeckt haben". "Entscheidend wird jetzt sein, ob die Schadstoffbelastung durch Diesel-Fahrzeuge schnell genug und stark genug sinkt". Beim Dieselgipfel in Berlin beraten Bund, Länder und die Autobranche am Mittwoch über Nachbesserungen an Millionen Fahrzeugen. Notwendig ist ein glaubhafter Kulturwandel, der etwa auch Schluss macht mit den geschönten Verbrauchsangaben der Autos. BMW, Daimler und VW wollen sich beteiligen - auch das freiwillig. "So wurde Dobrindt der oberste Vertuscher von Dieselgate". Die Politik forderte von den deutschen Herstellern ähnliche "Umstiegsprämien".

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Verkehrminister Alexander Dobrindt kündigte eine Erhöhung der staatlichen Mittel zur Förderung des Öffentlichen Nahverkehrs in den deutschen Städten an. Wie wirksam der Schadstoffausstoß dadurch begrenzt werden kann - der VDA spricht davon, dass die Maßnahme ebenso effizient sein soll wie Fahrverbote - ist jedoch strittig. Das Verwaltungsgericht Stuttgart hatte daran am Freitag ebenfalls Zweifel geweckt. Das andere: "Zu einem zukunftsfähigen und nachhaltigen Antriebsmix gehört auch der Diesel". Der Bund wiederum blockiert weiter einheitliche Regelungen und lässt die Städte im Stich. Diese Vorwürfe nannte Dobrindt "schlichtweg falsch". Die Träume der Autokonzerne, mit einem billigen Software-Update davonzukommen, werden wohl nicht wahr werden. Zudem ist die Zeit viel zu kurz, um alle Autos in die Werkstätten zu bringen.

Fahrverbote für ältere Dieselautos in Stuttgart sind einem Gutachten zufolge nicht zulässig. Dies ist das schlechteste aller denkbaren Ergebnisse.

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