Verseuchte Eier auch in deutschen Betrieben

Verseuchte Eier auch in deutschen Betrieben

Verseuchte Eier auch in deutschen Betrieben

Laut dem Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit sind bislang elf Bundesländer betroffen: Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Bremen, Hamburg, Hessen, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Sachsen und Schleswig-Holstein. Das niedersächsische Landwirtschaftsministerium teilte am Mittwoch in Hannover mit, dass das giftige Insektizid Fipronil auch in mindestens fünf deutschen Betrieben benutzt worden war. Zudem steigt die Zahl der betroffenen niederländischen Betriebe und Codes weiter. Diese Eier wurden zurückgerufen. Die Eier enthalten eine zu hohe Dosis des Läusebekämpfungsmittels Fipronil und sind möglicherweise auch nach Deutschland exportiert worden.

Die niederländischen Behörden haben Millionen mit einem Insektizid verseuchte Eier aus Supermärkten zurückrufen lassen.

Welche Eier aus den Niederlanden von dem Skandal betroffen sind, können Sie am Stempelaufdruck auf den Eiern erkennen.

Mehr Jugendliche im Kreis sind arbeitslos
Eine große Zahl der offenen Stellen entfällt auf das Gesundheits- und Sozialwesen, den Handel und das Hotel- und Gaststättenwesen. Das sind 170 Personen oder 2,3 Prozent mehr als im Vormonat, jedoch 385 oder 4,8 Prozent weniger als vor einem Jahr.

Diese Woche sollen Eier aus allen gesperrten Betrieben im Labor getestet werden. Der Verzehr der Eier mit dem Aufdruck X-NL-40155XX könne gesundheitsschädlich sein, warnte die Lebensmittelaufsichtsbehörde am Dienstag. Für Erwachsene wird ein Risiko dagegen ausgeschlossen, weil die nachgewiesene Menge zu gering sei, um gesundheitsschädigend zu wirken. Der Verzehr von Eiern, die mit Fipronil belastet sind, kann zu Schäden an Leber und Nieren und an der Schilddrüse führen.

War das Mittel auch in Deutschland im Einsatz?

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Fipronil ist ein Wirkstoff aus der Gruppe der Phenylpyrazole. Die Betriebe seien für das sogenannte KAT-System umgehend gesperrt worden.

Schlagabtausch zwischen Washington und Moskau zu Sanktionen
Trumps Kommunikationschef Anthony Scaramucci hatte zuvor angedeutet, dass der Präsident sich für ein Veto entscheiden könnte. Die Entscheidung solle jedoch nicht als Botschaft an Trump verstanden werden, so der Abgeordnete Adam Kinzinger.

Mit dem Biozid Fipronil belastete Eier aus Holland: Zwei weitere Chargen identifiziert, die auch in NRW in den Handel gelangten. Von illegalen Machenschaften ist dennoch keine Rede. Darüber sollen die Anwender des Mittels Dega-16 keine Kenntnis gehabt haben. Die betroffenen Betriebe waren Kunden des niederländischen Herstellers.

In die Ställe gelangte das Insektizid wahrscheinlich über das aus ätherischen Ölen bestehende Reinigungsmittel DEGA 16, das mit Fipronil versetzt wurde. Ein belgischer Händler steht im Verdacht, dies getan zu haben. Die Staatsanwaltschaft ermittelt weiter. Ebenso handeln der Lebensmittelhändler Rewe und seine Discounttochter Penny. Solche Eier sollten Verbraucher ebenfalls nicht verzehren, sondern im Restmüll entsorgen.

"Die Höfe sind identifiziert, die Eier geblockt, verseuchte Eier sind vom Markt genommen und die Situation ist unter Kontrolle", sagte eine Sprecherin der Brüsseler Behörde heute. Diese Ställe befinden sich hauptsächlich in den Niederlanden und Belgien, aber auch bei einem Halter in Niedersachsen konnte Fipronil nachgewiesen werden. Das teilte ein Sprecher mit. "Bisher gibt es noch keine konkreten Hinweise, ob Betriebe in Rheinland Pfalz beliefert worden sind", sagte Umweltministerin Ulrike Höfken (Grüne). Es folgen das Länderkennzeichen (NL für Niederlande) und eine Betriebsnummer. Die Legedaten dieser Eier liegen zwischen dem 09. bis 21. Juli 2017. Die zurzeit bekannten Stempelnummern können auf der Internetseite www.lebensmittelwarnung.de eingesehen werden. Aber was bedeuten die Zahlen und Buchstaben auf unserem Frühstücksei genau?

England-GP: Hamilton siegt bei Reifen-Thriller
Pole Position endgültig fest, womit Hamilton nur noch eine Länge hinter Rekordhalter Michael Schumacher zurückliegt. Lewis Hamilton fährt im Mercedes im Training vor dem Qualifying für den Grand Prix von Grossbritannien Bestzeit.

Die längere Nummer am Ende der Kennzeichnung ist die individuelle Betriebsnummer.

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