Fahrverbote bleiben nach Diesel-Gipfel ein Thema - Widerruf des Autokredits

Fahrverbote bleiben nach Diesel-Gipfel ein Thema - Widerruf des Autokredits

Fahrverbote bleiben nach Diesel-Gipfel ein Thema - Widerruf des Autokredits

Berlin (Reuters) - Politik und Autoindustrie wollen mit einem Dieselpakt die Abgase verringern, Fahrverbote vermeiden und Deutschlands Schlüsselindustrie stützen.

Verkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) sagte, allein Volkswagen versehe 3,8 Millionen Autos mit einem Software-Update - eingerechnet sind die knapp 2,5 Millionen Autos, die nach dem Dieselskandal wegen illegaler Abschalteinrichtungen bereits in den Werkstätten waren. Kritik an den Ergebnissen Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) hat die beim Diesel-Gipfel vereinbarten Maßnahmen als unzureichend kritisiert.

Laut Branchenverband VDA soll die Software-Nachrüstung für Autos der Emissionsklassen Euro 5 und teilweise Euro 6 keinen Einfluss auf Motorleistung, Verbrauch oder Lebensdauer haben. Damit wolle man eine durchschnittliche Stickoxid-Reduzierung von 25 bis 30% bei den nachgerüsteten Fahrzeugen erreichen. Wie wirksam der Schadstoffausstoß dadurch begrenzt werden kann - der VDA spricht davon, dass die Maßnahme ebenso effizient sein soll wie Fahrverbote - ist jedoch strittig.

Kosky lässt die Festspiele wieder leuchten
Ihre Zofe Magdalene hingegen fand in Wiebke Lehmkuhl eine quirlige Darstellerin mit klarer, kräftiger Stimme, die voll überzeugte. Auf der Bühne wird man später einen riesigen Luftballon mit der Karikatur eines Juden sehen, unter der sich Beckmesser verbirgt.

Die Industrie schickt die Vorstandschefs von Daimler, VW, Audi, Porsche, BMW sowie von Ford und Opel nach Berlin. Dann sollen auch Umwelt- und Verbraucherschutzverbände mit an den Tisch geholt werden, die beim Diesel-Gipfel nicht eingeladen worden waren.

Millionen von Diesel-Autos sollen mit einer neuen Software ausgestattet werden.

Die deutsche Autoindustrie hält derweils ihre geplanten Softwareupdates für Dieselautos weiter für die beste Lösung zur Reduzierung der Stickoxidbelastung im Straßenverkehr. Hardware-Nachrüstungen, wie sie unter anderem Bundesumweltministerin Barbara Hendricks (SPD) verlangt, lehnte Wissmann als untauglich ab. Die Industrie habe gezeigt, "dass sie auch erkennt, dass jetzt dringlicher Handlungsbedarf besteht", sagte die SPD-Politikerin. "Wir benötigen eine transparente und verlässliche Umrüstung der Autos auf Kosten der Hersteller". "Wir begrüßen, dass Bundesregierung und Länder der Vermeidung von generellen Fahrverboten Priorität einräumen". Autobauer sollten zudem Anreize zum Kauf neuer saubererer Wagen bieten - ob auf eigene Kosten oder ob der Staat doch etwas zuschießt, wird Gipfel-Thema. Nun soll ein Software-Update die schlechten Euro-5- und Euro-6- Werte verbessern.

Abbas lässt Beziehungen zu Israel weiter ruhen
Der Stabschef der israelischen Streitkräfte (IDF) Gadi Eizenkot bezeichnete die Lage in Gaza als angespannt und komplex. Dennoch entschied das Sicherheitskabinett nach stundenlangen Debatten am Freitag, die Geräte vorerst nicht abzubauen.

Die Autohersteller beteiligen sich ferner mit 250 Millionen Euro am Fonds "Nachhaltige Mobilität für die Stadt" des Bundes, der den gleichen Betrag zuschießt. Außerdem engagiere sich die Automobilindustrie aktiv in der Plattform Urbane Mobilität, zusammen mit zahlreichen deutschen Städten.

Die Autobauer möchten den Aufwand am liebsten auf die Nachrüstung älterer Selbstzünder per Software-Update beschränken. Das ist ein Ergebnis des mit Spannung beobachteten Diesel-Gipfels in Berlin. "Die Ergebnisse des Dieselgipfels sind so enttäuschend wie die Bilanz des Bundesverkehrsministers", sagte das FDP-Präsidiumsmitglied Michael Theurer. Technisch sei das möglich, erfordere aber teurere Nachrüstungen. Euro investiert. Rund ein Drittel aller Patente weltweit im Bereich der Elektromobilität kommen laut dem VDA aus Deutschland. Die deutschen Unternehmen hätten "deutlich zu ihrer Verantwortung gestanden". Weitere Schritte müssten folgen. Die Software-Lösungen allein reichten nicht. "Die Politik darf sich nach allem, was passiert ist, nicht länger mit den weichen Zusagen der Automobilkonzerne zufrieden geben".

William und Kate kommen nach Deutschland
Am ersten Tag seiner Europareise hat der britische Prinz William die engen Bindungen zwischen Polen und seinem Heimatland betont. Ob Regen oder Sonnenschein: Prinz George (3) trägt bei offiziellen Anlässen immer kurze Hosen - oft zusammen mit Kniestrümpfen.

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