Pjöngjang droht mit Angriff auf US-Insel Guam im Pazifik

Pjöngjang droht mit Angriff auf US-Insel Guam im Pazifik

Pjöngjang droht mit Angriff auf US-Insel Guam im Pazifik

Wenigstens hat Peking den neuen Sanktionen gegen Nordkorea zugestimmt.

US-Präsident Donald Trump hat Nordkorea davor gewarnt, die USA weiter zu bedrohen. Am Dienstag hatte die Führung in Pjöngjang gewarnt, sollten die USA einen Militärschlag wagen, würde die nordkoreanische Atomstreitmacht ihnen eine "ernsthafte Lektion" erteilen. "Sie werden mit Feuer und Wut beantwortet werden, wie die Welt es noch nicht erlebt hat".

Kurz zuvor hatte US-Außenminister Tillerson versucht, das Säbbelrasseln zwischen den USA und Nordkorea zu beruhigen. Amerikaner sollten "keine Bedenken" haben, sagte Tillerson. Das nukleare Arsenal der USA sei weit stärker und kraftvoller als jemals zuvor. Aber mit Trump scheint sich nun erstmals ein US-Präsident auf diese Provokation einzulassen.

Plant Trump also einen Präventivschlag, wie amerikanische Medien schon spekulieren?

Schlagabtausch zwischen Washington und Moskau zu Sanktionen
Trumps Kommunikationschef Anthony Scaramucci hatte zuvor angedeutet, dass der Präsident sich für ein Veto entscheiden könnte. Die Entscheidung solle jedoch nicht als Botschaft an Trump verstanden werden, so der Abgeordnete Adam Kinzinger.

Nach jüngsten Erkenntnissen der USA und Japans hat Nordkorea bei seinem Atom- und Raketenprogramm deutlich schnellere Fortschritte gemacht als bisher angenommen.

Die US-Börsen eröffneten aus Sorge vor einem bewaffneten Konflikt mit Kursabschlägen. Nichtsdestotrotz sehe ich keine unmittelbare Gefahr für einen Krieg. Die folgende konfrontative Phase hatte das gleiche Resultat. Die Kriegsrethorik zwischen Washington und Pjöngjang hat einen neuen Höhepunkt erreicht. Die Demokraten werfen ihm gefährliches "Wutgeschrei" vor.

Zweimal schockte Kim Jong-un (33) die Welt bereits mit einer Interkontinentalrakete (Typ Hwasong-14). Die Wortwahl erinnert stark an die Radioansprache von US-Präsident Harry Truman am 6. August 1945, mit der er den Abwurf einer Atombombe auf Hiroshima verkündete.

"Die grossen Staatenlenker, die ich gesehen habe, sprechen keine Drohungen aus, wenn sie nicht bereit zum Handeln sind", sagte der als aussenpolitischer Falke geltende Senator John McCain.

Kosky lässt die Festspiele wieder leuchten
Ihre Zofe Magdalene hingegen fand in Wiebke Lehmkuhl eine quirlige Darstellerin mit klarer, kräftiger Stimme, die voll überzeugte. Auf der Bühne wird man später einen riesigen Luftballon mit der Karikatur eines Juden sehen, unter der sich Beckmesser verbirgt.

In den vergangenen Tagen allerdings gab es Momente, an denen man sich gewünscht hätte, der Präsident würde sich wirklich entspannen und nicht von seinem Golf-Club aus Weltpolitik betreiben. Auch sinke Trump auf das Niveau des nordkoreanischen Machthabers, wenn er sich im Ton an die Nordkoreaner anlehne.

Bei diesem US-Präsidenten ist wohl die zweite Variante richtig. Die Evangelikalen gehören zu Trumps wichtigen Wählergruppen.

Wieder einmal hat Donald Trump mit unbedachten Worten Freund und Feind in Aufruhr versetzt.

In einer Analyse schreibt die "Washington Post" weiter, Trump habe mit seinen spontanen Äußerungen gefährlich gehandelt: Entweder begebe er sich mit den harten Tönen in ein Fahrwasser, aus dem er nicht wieder rauskommt und irgendwann tatsächlich kriegerisch handeln muss.

Polen trotzt Sanktionsdrohungen und treibt Justizreform voran
Der seit eineinhalb Jahren schwelende Streit zwischen Polen und der Europäischen Union hat noch einmal an Schärfe zugelegt. Die Kommission tue das, was sie als Hüterin der EU-Verträge tun müsse, hatte Merkel Mitte Juni gesagt.

Siegfried Hecker, Atomwaffenexperte der kalifornischen Stanford-Universität, der Nordkorea regelmäßig besucht hat, warnt davor, Kim Jong Un "größer zu machen, als er momentan ist". Dabei hatte Pentagon-Chef James Mattis noch vor wenigen Monaten erklärt, ein Atomkonflikt mit Nordkorea bedeute "wahrscheinlich die schlimmste Art von Kämpfen im Leben der meisten Menschen". Allerdings wiesen Experten darauf hin, dass es nicht allein um die Verkleinerung der Sprengköpfe geht, sondern auch darum, dass sie auch den Wiedereintritt der Rakete in die Erdatmosphäre überstehen. Wie andere, so warnt auch Hecker davor, Kim Jong Un verzerrt darzustellen.

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