Pjöngjang kündigt Pläne für Raketenbeschuss nahe Guam an

Pjöngjang kündigt Pläne für Raketenbeschuss nahe Guam an

Pjöngjang kündigt Pläne für Raketenbeschuss nahe Guam an

Andernfalls werde die amerikanische Antwort "Feuer und Zorn" sein, in einem Ausmass, wie es die Welt noch nie erlebt habe.

Das Problem: Donald Trump ist der US-Präsident. Im Streit um die nordkoreanischen Atomwaffen geht der 80 Jahre alte Senator so prägnant auf Distanz zu Trump, wie es in dieser Deutlichkeit nicht unbedingt zu erwarten war.

Beide Deutungen sind beunruhigend.

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Hoeneß schrieb ihm hinter die Ohren: "Man muss vor dem Spiel, in der Pause, nach dem Spiel in der Kabine sein". "Alle lobten ihn. Lahm könnte nach seiner Pause vom Fußball weit oben im Klub einsteigen, sich bis dahin um seine Firmen kümmern.

Vielen Kritikern erscheint es tatsächlich plausibel, dass Trump wieder einmal impulsiv und emotional gehandelt hat, um Stärke zu demonstrieren - nur diesmal sind die möglichen Konsequenzen wesentlich gefährlicher.

Außenminister Sigmar Gabriel kritisierte die scharfen Drohungen an Nordkorea und warnte vor einem Atomkrieg. Wenn Trump also eine "rote Linie" definieren wollte, wie einige meinen, dann wurde sie mit den Drohungen gegen Guam ohne Konsequenzen überschritten. Wie auch die Legende, bei Kim Jong-un handele es sich um einen Irren mit suizidalen Tendenzen.

Das südkoreanische Militär warnte Nordkorea vor einer harten Reaktion im Falle eines Angriffs auf die Gewässer rund um Guam. Die USA würden weitere Provokationen von der Regierung in Pjöngjang mit "Feuer und Wut" beantworten. Die Befürchtung: Trump könnte in seiner Unberechenbarkeit einen nuklearen Krieg auslösen.

Die Ferraris starten von vorne
Ferrari-Pilot Sebastian Vettel geht vom ersten Startplatz in den Großen Preis von Ungarn (Sonntag, 14 Uhr/RTL und Sky). Der Ferrari-Pilot legte im Qualifying die schnellste Runde hin - vor seinem Team-Kollegen Kimi Räikkönen .

Die USA verfügen derzeit laut Daryl Kimball, dem Chef der Arms Control Association über rund 1750 strategische atomare Sprengköpfe, die auf ballistischen Interkontinentalraketen eingesetzt werden können.

Heute ist das anders. Nordkorea würde jedes von ihm initiierte Wettrüsten und jeden Konflikt verlieren. Genau das ist der Grund, warum bisher alle US-Regierungen zwar stets betont haben, die militärische Option liege auf dem Tisch, aber insgeheim entschlossen waren, sie bloss nicht anzurühren. "Für Diplomatie scheint immer weniger Raum zu sein", erklärte Marr. Gestern berichteten US-Medien, dass Nordkoreas Atom- und Raketenprogramm erhebliche Fortschritte gemacht habe. Zudem ist auf Guam das Raketenabwehrsystem Thaad installiert, das die USA vor kurzem auch in Südkorea aufgebaut haben. Inzwischen aber hat Pyongyang entsprechende Langstreckenraketen getestet. Die Strategie der USA gegenüber Pjöngjang funktioniere, sagte Tillerson. Nur mit Peking an der Seite kann Washington den Druck aufbauen, der Kims Kalkül durchkreuzt und ein Einlenken herbeiführen kann. "Und Chinas Handel mit Nordkorea stieg im ersten Quartal 2017 um 37 Prozentpunkte".

Sein Statement begann Mattis mit der Erklärung, dass die USA dennoch versuchten eine diplomatische Lösung im Konflikt zu finden. Trumps Warnung war ja ebenso scharf wie vage. Die EU verfolge die eskalierenden Spannungen zwischen den USA und Nordkorea "mit großer Sorge", sagte eine EU-Kommissionssprecherin.

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Beide Kammern des von der PiS kontrollierten polnischen Parlaments hatten in der vergangenen Woche für die Gesetze gestimmt. Sie wollen nicht, dass zukünftig der Justizminister über die Richterkandidaten am Obersten Gerichtshof entscheiden kann.

Die "Chicago Tribune" argumentierte unterdessen in ihrer Online-Ausgabe (Dienstag), dass die Nordkorea-Krise nicht notwendigerweise eskalieren muss: "Eine Krise kann einen Höhepunkt erreichen, was nicht notwendigerweise schlecht sein muss". Kim ließ darauf erklären, Nordkorea ziehe einen "Angriff auf Guam ernsthaft in Erwägung". Das war zweifellos eine Drohung, die aber von Trump unbeantwortet blieb. Aber bei der Umsetzung der Sanktionen gibt es große Zweifel an Peking: Im ersten Quartal 2017 sind Chinas Geschäfte mit Nordkorea um 37 Prozent gewachsen - ganz zu schweigen vom Schmuggel an der korruptionsbehafteten Grenze. Lessenthin: "Seine Brutalität im Umgang mit Familienmitgliedern, mit Geiseln wie Otto Warmbier, aber auch mit Armee- und Parteiführung zeigt doch, dass er keine Skrupel kennt". Ähnlich äusserten sich etliche ehemalige Verteidigungsminister. Donald Trump erklärte, er werde den Provokationen von Diktator Kim Jong Un mit "Feuer, Wut und Macht" begegnen, "wie es die Welt so noch nicht gesehen hat". Die politisch kultivierte Elite in den USA ist zurecht alarmiert. Das habe der Glaubwürdigkeit Obamas und der USA geschadet. "Machen wir uns nichts vor: Nordkorea ist eine reale Bedrohung".

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