Neue Wortgefechte im Nordkorea-Konflikt

Neue Wortgefechte im Nordkorea-Konflikt

Neue Wortgefechte im Nordkorea-Konflikt

Mattis fügte hinzu, das US-Außenministerium versuche alles, um die von Nordkorea ausgehende Bedrohung mit diplomatischen Mitteln zu lösen. Er wisse das Militär zu 100 Prozent hinter sich. Die staatliche Nachrichtenagentur Nordkoreas drohte ihrerseits, dass die USA keinen größeren Fehler machen könnten als sich sicher zu fühlen.

Am Samstag hatte der UN-Sicherheitsrat einstimmig schärfere Sanktionen gegen das kommunistische Regime beschlossen. Die Nordkorea-Krise belastete auch am Freitag weltweit die Börsen. Und freilich hat jedes Land dabei seine eigenen kulinarischen Vorlieben und Gewohnheiten eingebracht. Die "Washington Post" und zahlreiche Militärexperten in den Vereinigten Staaten wiesen darauf hin, dass diese Aussage unwahr sei. Auf Nordkorea werden "Feuer und Wut" treffen, "wie die Welt es noch nie gesehen hat", wenn das Land die USA weiter bedrohe, sagte er. Ein Militärsprecher kündigte an, auf einen möglichen "Präventivkrieg" Amerikas mit einem "grenzenlosen Krieg" zu reagieren, der "sämtliche Stützpunkte des Gegners ausrotten wird, auch auf dem US-Festland".

Wahrscheinlicher als ein Atomkrieg ist jedoch ein Krieg mit konventionellen Waffen.

Pjöngjang kündigt Pläne für Raketenbeschuss nahe Guam an
Sein Statement begann Mattis mit der Erklärung, dass die USA dennoch versuchten eine diplomatische Lösung im Konflikt zu finden. Das habe der Glaubwürdigkeit Obamas und der USA geschadet. "Machen wir uns nichts vor: Nordkorea ist eine reale Bedrohung".

Es sei an der Zeit gewesen, dass jemand für die Amerikaner und die Menschen anderer Nationen aufstehe. Er könnte dummerweise vorher noch sehr grossen Schaden anrichten, weil Seoul in Reichweite der nordkoreanischen Artillerie liegt. Nordkorea hat im Fernsehen einige Gerätschaften gezeigt, die man als Sprengköpfe ansehen könnte. Auch Japan und Südkorea hatten im Falle des Falles bereits Vergeltung versprochen. Eine immer neue verbale Eskalation spiele dem nordkoreanischen Machthaber Kim Jong Un nur in die Hände.

Tags zuvor hatte Trump Nordkorea offen gedroht: "Nordkorea sollte besser keine weiteren Drohungen gegen die USA machen". Seine Rhetorik gehe weit über die seiner Vorgänger hinaus, analysiert die "New York Times". 2013 gab das Pentagon wegen der Bedrohung durch Nordkorea die Stationierung des Raketenabwehrsystems Thaad auf Guam bekannt.

Pläne gibt es schon lange: Vor allem die als "Star Wars" verballhornten Ideen von US-Präsident Ronald Reagan in den 1980er-Jahren erlangten Bekanntheit. Kim Jong-un mag verrückt sein, aber er ist nicht suizidgefährdet. Die Geduld mit Nordkorea ist aber offenbar begrenzt. Erst vor wenigen Tagen hatte der UN-Sicherheitsrat erneut die Sanktionen gegen Pjöngjang verschärft.

Verseuchte Eier auch in deutschen Betrieben
Mit dem Biozid Fipronil belastete Eier aus Holland: Zwei weitere Chargen identifiziert, die auch in NRW in den Handel gelangten. Der Verzehr von Eiern, die mit Fipronil belastet sind, kann zu Schäden an Leber und Nieren und an der Schilddrüse führen.

Der Konflikt zwischen den USA und Nordkorea hatte sich zuvor am Donnerstag weiter hochgeschaukelt. Regimes wie seines wollen unter keinen Umständen einen Regimewechsel. Denn dann würden wohl Millionen Flüchtlinge aus dem verarmten Nachbarland nach China strömen. Denn wenn sich das Land mit Südkorea wiedervereinigt, bedeutet das eine Stärkung des westlichen Einflusses. Der Pufferstaat Nordkorea entfiele, US-Truppen stünden unmittelbar an Chinas Grenze. "Ich denke, China kann sehr viel mehr tun", sagte der US-Präsident. In der Drohung mit "Feuer und Zorn" drückt sich auch seine Frustration aus. Im April hatte er mit einem Raketenangriff auf eine Luftwaffenbasis in Syrien gezeigt, dass er grundsätzlich zum Einsatz militärischer Gewalt bereit ist.

Nordkoreas Führung hatte am Donnerstag demonstrativ unbeeindruckt und mit Spott auf die jüngsten Drohungen Trumps reagiert. In Washingtoner Politikzirkeln wurde dies jedoch als abwegig bezeichnet. Kritiker wie der republikanische Außenpolitik-Experte John McCain sagen, es sei gefährlich, Rote Linien zu ziehen und sich damit selbst unter Zugzwang zu setzen.

Nordkorea antwortete spöttisch auf Trumps Drohungen. Unklar blieb, ob Trump spontan geredet hatte - oder seine Formulierung geplant hatte. Trumps Worte seien daher zu begrüßen, so Gorka, der bisher nicht mit Expertise zu Ostasien, sondern eher durch seine Anwesenheit bei einem Treffen der rechtsradikalen ungarischen Jobbik-Partei 2003 aufgefallen war.

Kosky lässt die Festspiele wieder leuchten
Ihre Zofe Magdalene hingegen fand in Wiebke Lehmkuhl eine quirlige Darstellerin mit klarer, kräftiger Stimme, die voll überzeugte. Auf der Bühne wird man später einen riesigen Luftballon mit der Karikatur eines Juden sehen, unter der sich Beckmesser verbirgt.

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