Trump verurteilt nun doch Gewalt von Rassisten [1:31]

Trump verurteilt nun doch Gewalt von Rassisten [1:31]

Trump verurteilt nun doch Gewalt von Rassisten [1:31]

"Es gibt zwei Seiten einer Geschichte", sagte Trump auf die Frage, warum er zwei Tage gewartet habe, bevor er die Gewalt bei einem Aufmarsch rechtsextremer Gruppen ausdrücklich verurteilt habe, durch die eine Gegendemonstrantin ums Leben kam. Im Kabelfernsehen konnte Trump die erschreckenden Livebilder des aggressiven Mobs mitverfolgen. Kenneth C. Frazier, der selbst schwarz ist, hatte Trumps Aussage zur "Gewalt von vielen Seiten" kritisiert und seinen Rücktritt als Berater im American Manufacturing Council angekündigt.

Bereits am Freitagabend zogen nationalistische und rechtsextreme Gruppen mit einem Fackelaufzug in Charlottesville auf - auch an der UVa.

Mike Signer übt scharfe Kritik an Donald Trump. "Wir werden sehen, was mit Herrn Bannon geschieht", sagte Trump. Mögen die institutionellen Sicherungen der US-Demokratie dem Treiben dieses Hasardeurs im Weißen Haus einstweilen noch standhalten - der geistige und moralische Schaden, den er anrichtet, ist schon jetzt unermesslich. Sie bedankt sich für diesen Freibrief.

Niedersachsen: SPD und Grüne verlieren im Landtag die Mehrheit
Weniger als zwei Monate vor der Bundestagswahl sorgten die Ereignisse von Hannover auch in der Bundespolitik für grosse Aufregung. Die niedersächsische Landesregierung hat die einzig richtige Konsequenz gezogen: Sie schlägt dem Landtag die Selbstauflösung vor.

Und auch dessen Beziehung zum Präsidenten sei mittlerweile angeschlagen: Trump habe seinen Chefstrategen in eine Art "internes Exil" geschickt und ihn – der im Oval Office früher ein- und ausging und deshalb gar als Schattenpräsident bezeichnet wurde – seit über einer Woche nicht getroffen. Und der Präsident auf sie.

US-Vizepräsident Pence betonte am Sonntag bei einem Besuch in Kolumbien: "Wir haben keine Toleranz für Hass und Gewalt von Vertretern der weissen Vorherrschaft, von Neonazis oder dem Ku Klux Klan. Wir erfüllen die Versprechen von Donald Trump!". Mit einer windelweichen Erklärung, die gewalttätige Neonazis und Gegendemonstranten auf eine Stufe stellte, hatte der US-Präsident am Wochenende auf die Straßenschlachten und den Tod einer Frau in Charlottesville reagiert und einen Sturm der Entrüstung ausgelöst.

Überrascht braucht allerdings keiner sein. Diese Gruppen seien "abstoßend". Anhänger der ultra-nationalistischen Alt-Right-Bewegung, haben sich seit dem Wahlsieg Trumps verstärkt in der Öffentlichkeit gezeigt.

Die Ferraris starten von vorne
Ferrari-Pilot Sebastian Vettel geht vom ersten Startplatz in den Großen Preis von Ungarn (Sonntag, 14 Uhr/RTL und Sky). Der Ferrari-Pilot legte im Qualifying die schnellste Runde hin - vor seinem Team-Kollegen Kimi Räikkönen .

Zahlreiche Politiker der Demokraten und seiner eigenen Partei, den Republikanern, hatten Trump vorgeworfen, die Rechtsextremen nicht klar als Schuldige zu benennen.

Die Mehrheit der Menschen in den USA denkt nicht so. Doch durch Trump spüren sie neues Selbstbewusstsein. "Ich wollte sicher sein, dass das, was ich sage, korrekt ist", sagte Trump.

Auch der Ku-Klux-Klan breitet sich mit seinen menschenverachtenden Parolen immer weiter aus.

Kosky lässt die Festspiele wieder leuchten
Ihre Zofe Magdalene hingegen fand in Wiebke Lehmkuhl eine quirlige Darstellerin mit klarer, kräftiger Stimme, die voll überzeugte. Auf der Bühne wird man später einen riesigen Luftballon mit der Karikatur eines Juden sehen, unter der sich Beckmesser verbirgt.

Wobei die Zahlen ein eher bescheidenes Bild vermitteln: In der mitgliederstärksten (und derzeit politisch einflussreichsten) Gruppe, der Alt-Right, dürften laut "New York Times" einige Tausend, vielleicht nur knapp zehntausend Aktivisten organisiert sein. Trump hat ihre Fackeln entzündet.

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