Barcelona: Terrorzelle hortete 120 Gasflaschen

Barcelona: Terrorzelle hortete 120 Gasflaschen

Barcelona: Terrorzelle hortete 120 Gasflaschen

Polizisten erschossen fünf Verdächtige, die bei der Terrorattacke in Barcelona beteiligt waren. Wieder war ein bei Touristen beliebter Ort das Ziel: Handelte es sich in der Hauptstadt Kataloniens um die Flaniermeile Las Ramblas, so war es im Badeort der Paseo Marítimo, die Strandpromenade.

Die spanischen Terrorermittler fahnden nach der Terrorattacke von Barcelona weiter nach dem mutmaßlichen Fahrer des Anschlagswagens. Die Männer hätten jedoch die Flucht ergriffen, als sie mit ihrem Auto von der Polizei gestoppt wurden.

Abouyaaquoub ist nach Erkenntnissen der Behörden jener Mann, der am Donnerstag mit einem Lieferwagen gezielt Passanten überfuhr und dabei von mindestens 13 Menschen tötete. Medien zufolge legte der Fahrer gut 550 Meter zurück und flüchtete dann zu Fuß. Bei dem Terroranschlag wurden mehrere Menschen getötet und viele verletzt. Aus französischen Polizeikreisen verlautete, die spanische Polizei suche nach einem weißen Renault Kangoo, der womöglich die Grenze überquert habe.

Nachdem in Barcelona mindestens 13 Menschen starben, vereitelte die Polizei offenbar einen weiteren Anschlag. 17 der mehr als 100 Verletzten in Barcelona waren am Freitag noch in kritischem Zustand.

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Der russische Außenminister Sergej Lawrow sagte am Freitag, dass die Rhetorik zwischen Washington und Pjöngjang "übertrieben" sei. Demnach will Südkorea unter anderem Raketen mit höherer Sprengkraft anschaffen, um unterirdische Bunker zerstören zu können.

Zwei Tage nach den Terrorattacken waren noch 54 Verletzte im Krankenhaus. Die katalanische Polizei erschoss den als Haupttäter beschuldigten 22 Jahre alten Younes Abouyaaquoub am Montag in dem kleinen Ort Subirats, wie die Polizei am Montag bestätigte. Es gebe keine Bedrohung durch einen unmittelbar bevorstehenden Anschlag. Er soll das das Tatfahrzeug gesteuert haben.

Womöglich waren die Attentate von Barcelona und Cambrils sogar Teile eines zusammenhängenden Plans.

Aus Polizeikreisen verlautete, es sei ein Ausweis von Abouyaaqoub im zweiten Kleinlaster gefunden worden, der vermutlich als Fluchtfahrzeug hätte dienen sollen und der von den Behörden sichergestellt wurde. Die Männer seien auf ihn zugelaufen, nachdem sich ihr Auto während der Verfolgungsfahrt mit der Polizei überschlagen hatte, schrieb die spanische Zeitung "La Vanguardia". Es wurde mit der Leiche des Besitzers später im Vorort Sant Just Desvern gefunden. Er sei unter den Terroristen gewesen, die in der Nacht zum Freitag in der Küstenstadt Cambrils erschossen worden seien, berichteten die Zeitung "El País" und andere Medien am Abend unter Berufung auf Polizeikreise. Genauso wie seine aus Ripoll stammenden Freunde Mohamed Hychami, Omar Hychami, Said Aallaa und Houssaine Abouyaaqoub, die gleichfalls, nachdem sie in Cambrils mit Messern auf Beamte und Passanten losgingen, durch Polizeischüsse getötet wurden. Der junge Mann habe kurzes Haar und sei etwa 1,80 Meter groß. Die Gruppe hatte dort wahrscheinlich Bombenanschläge geplant. Die Polizei stellte dort 120 Gasflaschen sicher. Die Polizei geht von einem "terroristischen Hintergrund" aus - und glaubt, dass der Attentäter gezielt Frauen attackieren wollte.

Fünf von ihnen wurden in Cambrils getötet, vier wurden festgenommen. Die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) reklamierte den Anschlag für sich.

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Zuletzt hatte Ortega vergeblich versucht, die seit Freitag tagende verfassunggebende Versammlung zu verhindern. Die Opposition wirft Maduro vor, sich durch die neue Verfassung "diktatorische Vollmachten" sichern zu wollen.

Demnach verließ der Imam seine Wohnung in Ripoll Anfang Juni, genau zu dem Zeitpunkt als die mutmaßlichen Terroristen von Barcelona und Cambrils sich in einem unbewohnten Haus in der Stadt Alcanar (katalanische Provinz Tarragona) niedergelassen hatten.

Unter den Menschen, die die Terroristen umbrachten, sind auch zwei Kinder. Die Ermittlungen dauerten noch an, so die Polizei. "Wir glauben, dass das Material für einen oder mehrere weitere Angriffe in Barcelona bereit lag", sagte der katalanische Polizeichef.

Gestern hat die Polizei die Festnahme eines vierten Verdächtigen bekannt gegeben.

Fahrverbote bleiben nach Diesel-Gipfel ein Thema - Widerruf des Autokredits
Damit wolle man eine durchschnittliche Stickoxid-Reduzierung von 25 bis 30% bei den nachgerüsteten Fahrzeugen erreichen. Die Autobauer möchten den Aufwand am liebsten auf die Nachrüstung älterer Selbstzünder per Software-Update beschränken.

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