Kim Jong-un will weitere Raketen über Japan schiessen

Kim Jong-un will weitere Raketen über Japan schiessen

Kim Jong-un will weitere Raketen über Japan schiessen

Der Nationale Sicherheitsrat Südkoreas verurteilte den Raketentest durch Nordkorea als Verletzung von UN-Resolutionen.

Ungeachtet internationaler Proteste hat Nordkorea weitere Raketentests angekündigt. Doch nun sehe sich auch China "ungeachtet der langjährigen Beziehungen zum Handeln gezwungen", sagte Außenminister Wang Yi und kündigte eine "notwendige Antwort" auf den jüngsten Raketentest an.

"Der Sicherheitsrat betont, dass diese Handlungen Nordkoreas nicht nur eine Bedrohung für die Region sind, sondern für alle UN-Mitgliedstaaten", hiess es in der Erklärung, die nach einer dreistündigen Dringlichkeitssitzung hinter verschlossenen Türen von allen 15 Mitgliedern angenommen wurde. Trotz geltender Sanktionen hatte Nordkorea am Dienstag eine Rakete in den Pazifik gefeuert - über den Norden Japans hinweg.

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Bildlegende: Nordkorea hat den Abschuss einer Rakete bestätigt und weitere Tests angekündigt. Er sei "äusserst zufrieden".

Die Führung in Pjöngjang hatte Anfang August mit einem präventiven Raketenangriff auf die 3.500 Kilometer von Nordkorea entfernte US-Pazifikinsel Guam gedroht, wenn es Anzeichen für eine Provokation seitens der USA gebe.

Um 6.06 Uhr hat die Rakete den Osten der nördlichen japanischen Insel Hokkaido überflogen und um 6.12 Uhr ist sie 1180 Kilometer weiter östlich in den Pazifischen Ozean gestürzt sein, wie "NHK News" berichtet. Ausserdem ist Nordkorea derzeit nicht in der Lage, US-Territorium zu bedrohen – auch wenn es jetzt schon zweimal erfolgreich Interkontinentalraketen getestet hat, die theoretisch die Reichweite hatten, weite Teile der USA zu erreichen. Peking verrät aber nicht, worüber man mit Nordkorea verhandeln sollte. Bei der Hwasong-12, die Kim Dienstag früh abfeuern ließ, handelt es sich um eine Mittelstreckenrakete. Sie sei "akkurat" am vorgesehenen Ziel im Pazifik gelandet.

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Südkoreas Regierung verurteilte den Raketen-Abschuss scharf. Die Vetomacht China rief alle Seiten zur friedlichen Beilegung des Konflikts um Nordkoreas Raketen- und Atomprogramm auf. Zuletzt war 2009 ein nordkoreanisches Geschoß über Japan geflogen.

Das Raketenabschuss stelle eine "ernste und schwerwiegende Bedrohung Japans dar", erklärte der japanische Regierungssprecher Yoshihide Suga. Resolutionen des UN-Sicherheitsrats verbieten Nordkorea den Bau von Atomwaffen und Raketen. Die seit 2006 bestehenden Sanktionen wurden gerade erst verschärft. US-Präsident Donald Trump hatte bereits mehrfach mit militärischen Schritten gedroht und auch diesmal wiederholte der Republikaner, dass im Umgang mit Nordkorea "alle Optionen auf dem Tisch" lägen. Die USA würden die koreanische Halbinsel auf eine "extrem starke Explosion" zutreiben, kritisierte Han Tae-song. Das Regime hat seine Geringschätzung für seine Nachbarn, sämtliche Mitglieder der Vereinten Nationen und für Mindeststandards akzeptablen internationalen Verhaltens gezeigt. Derartige Manöver festigten nur die Isolation des Landes.

Die amtliche Nachrichtenagentur KCNA bestätigte am Mittwoch (Ortszeit) den Test. Nordkoreas Parteizeitung Rodong Sinmun dagegen schrieb am Dienstag trotzig: "Die USA sollten wissen, dass kein wirtschaftlicher Druck und keine militärische Erpressung uns überrascht und wir keinen Zentimeter von unserem Weg abweichen".

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