Mehrere Bieter für Air Berlin - doch die Fluggesellschaft schweigt zu den Angeboten

Mehrere Bieter für Air Berlin - doch die Fluggesellschaft schweigt zu den Angeboten

Mehrere Bieter für Air Berlin - doch die Fluggesellschaft schweigt zu den Angeboten

Die Investoren haben gesprochen, jetzt sind die Gläubiger dran. Ausgang ungewiss - vor allem für die Beschäftigten. Die Leitung stellte aber bereits klar, dass die Mitarbeiter nicht zu Air-Berlin-Konditionen übernommen, sondern zu Konditionen der Billig-Tochter Eurowings eingestellt werden könnten.

Der insolventen Fluggesellschaft Air Berlin läuft die Zeit davon.

Air-Berlin streicht 100 Flüge
Wie der Flughafen Köln-Bonn bekanntgab, sind acht Air-Berlin-Flüge auf den Verbindungen nach München und Berlin annuliert. Die beiden Insolvenzspezialisten arbeiten seit Wochen mit Hochdruck an der Rettung von Air Berlin .

Dabei zeichnet sich zumindest um die österreichische Niki ein harter Bieterwettbewerb ab - Lufthansa hat an der sehr profitablen Airline höchstes Interesse, ebenso aber eben auch der frühere Gründer Niki Lauda selbst. Gemeinsam mit dem britischen Reiseveranstalter Thomas Cook und dessen Tochter, der Ferienfluggesellschaft Condor, hat Lauda nun Pläne für die Verwertung der Air-Berlin-Flieger und der begehrten Start- und Landrechte ausgearbeitet. Ein Angebot hatte auch der Nürnberger Unternehmer Hans Rudolf Wöhrl angekündigt. Demnach prüfte er Geschäftszahlen des Unternehmens und wandte sich mit seinem Ziel an den Sachwalter, möglichst viele Arbeitsplätze zu retten. Bei einer Sitzung des Gläubigeraussschusses am 25. September, also dem Tag nach der Bundestagswahl, soll es dann möglichst zu konkreten Entscheidungen kommen. Wie es mit der Airline weitergeht, steht aber erst am 25. September fest.

Luftfahrtexperte Heinrich Großbongardt zu dem Angebot: Niki Lauda gehöre sicher zu den ernst zu nehmendsten Interessenten. Allerdings sollen diese zum Teil nach Parchim verlagert werden. "Meine Partner sind die ideale Ergänzung im Chartergeschäft", sagt Lauda auf Ö1. "Der Betriebsübergang von Personal ist die giftige Pille, die Condor, Lufthansa und Easyjet nicht schlucken wollen", sagte ein Insider aus dem Umfeld der Verhandlungen. Bereits Ende vergangenen Jahres hatte die Lufthansa einen Leasingvertrag mit Air Berlin über 38 Mittelstreckenflugzeuge mitsamt Besatzung geschlossen. Zudem fordern die Leasingfirmen ihre Flugzeuge von Air Berlin zurück. Insgesamt würden so pro Monat rund zehn Millionen Euro fällig. Der Grossaktionär Etihad hatte der verlustreichen Airline den Geldhahn zugedreht. Für ein Hinauszögern habe sie keinerlei Verständnis, erklärte Behle. "Wir gehen fest davon aus, dass wir damit rund 1000 Arbeitsplätze der insolventen Air-Berlin-Gruppe sichern und unsere Zeitfracht-Gruppe zu einem gut etablierten Luftfracht-Carrier ausbauen können", erklärte Firmenchef Wolfram Simon.

Pole: Hamilton löscht Schumacher-Rekord aus
Als Dritter startet Esteban Ocon im Force India vor Valtteri Bottas im zweiten Silberpfeil und Vettel-Teamkollege Kimi Räikkönen . In zwei Wochen auf dem Ferrari liegendem Stadtkurs Singapur muss er zurückschlagen, denn danach kommen eher Mercedes-Strecken.

Wie geht es nun weiter?
Mögliche Investoren könnten durch die jüngsten Flugausfälle "verunsichert werden und sich aus dem Bieterverfahren zurückziehen", sagte er der "Süddeutschen Zeitung" (Donnerstag).

Eine Übernahme müsste aller Voraussicht nach noch einmal von den EU-Wettbewerbsprüfern unter die Lupe genommen werden. Auf sie hat es die Konkurrenz abgesehen, mindestens fünf Angebote sind bis zum Freitag zusammengekommen. Entsprechende Informationen des "Handelsblatts" wurden in Verhandlungskreisen bestätigt. Diese wurde 2011 durch Air Berlin übernommen. Experten vermuten, dass für Easyjet vor allem der Standort Berlin von Interesse ist.

Vettel startet im Schatten von Jubilar Hamilton
Lewis Hamilton würde wohl etwas fehlen, am Ende seiner Laufbahn festzustellen zu müssen, niemals für Ferrari gefahren zu sein. In den kommenden Wochen und Monaten geht es nicht nur um Punkte auf der Strecke, sondern auch um Cockpits für 2018.

Air Berlin hatte Mitte August Insolvenz angemeldet. Air Berlin betont stets, den Verkauf möglichst schnell abschließen zu wollen. Dies gehe zu Lasten der Masse und des von der Bundesregierung abgesicherten Rettungskredits in Höhe von 150 Millionen Euro.

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