Suu Kyi verurteilt Gewalt gegen Rohingya

Suu Kyi verurteilt Gewalt gegen Rohingya

Suu Kyi verurteilt Gewalt gegen Rohingya

Suu Kyi ist gerade dabei, ihren guten Ruf zu verlieren - wie vielleicht noch nie ein Friedensnobelpreisträger zuvor. Zudem könnten Rohingya, die nachweislich aus Burma stammen, wieder in ihre Heimat zurückkehren. "Wir werden den Völkermord an unseren muslimischen Brüdern in Arakan nicht tolerieren", sagte ein Demonstrant unter Verwendung des bengalischen Namens für Rakhine. Die Aufnahmen zeigen die Dörfer vor und nach dem seit Ende August lodernden Konflikt zwischen der muslimischen Minderheit und der mehrheitlich buddhistischen Bevölkerung des Landes. Dies hatten Regierung und Armee von Myanmar den Vereinten Nationen bislang verweigert.

Die ersten Menschen flohen am 25. August, als Myanmars Militär nach Angriffen von Rohingya-Rebellen auf Polizei- und Militärposten mit Razzien im Bundesstaat Rakhine begann.

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Es genügt, dass sie keine schweren Fehler gemacht hat und nie aus ihrer Rolle der erfahrenen "Mama Deutschland " gefallen ist. Erdogan habe "alle roten Linien überschritten", "deshalb kann dieses Land nicht mehr Mitglied der EU werden".

Zu wenig Essen, zu wenig Zelte - und nun auch noch Starkregen. Nachdem bereits dutzende Flüchtlinge in Städten fernab der Grenze gesehen wurden, fürchten die Behörden, dass sich tausende neu ankommende Rohingya überall im ohnehin bitterarmen Bangladesch niederlassen. Dort verschärfen heftige Regenfälle die Lage der Menschen weiter. Besonders kritisch ist die Lage weiter in der Grenzstadt Cox's Bazar. Der Regen hat die überfüllten Camps unter Wasser gesetzt und in Schlammwüsten verwandelt. Als Folge der Gewalt sind Hunderttausende in das benachbarte Bangladesch geflüchtet, wo sie unter extrem schlechten Bedingungen leben. Hilfsorganisationen fürchten angesichts von Wasser- und Lebensmittelengpässen um das Leben der Flüchtlinge. Internationale Hilfe ist bitter nötig. Unter den Flüchtlingen gibt es viele kinderreiche Familien.

In einer mit Spannung erwarteten TV-Ansprache sagte die Friedensnobelpreisträgerin: "Alle von uns wollen Frieden". Aufgrund der Wetterverhältnisse habe sich der Ansturm leicht abgeschwächt, berichten Grenzwächter in Bangladesch. Das sei die Grundlage für das, was UN-Generalsekretär Antonio Gutteres vor kurzem "ethnische Säuberung" genannt habe, so der aus einer alten Militärfamilie stammende Birmane.

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Trotz geltender Sanktionen hatte Nordkorea am Dienstag eine Rakete in den Pazifik gefeuert - über den Norden Japans hinweg. Die Vetomacht China rief alle Seiten zur friedlichen Beilegung des Konflikts um Nordkoreas Raketen- und Atomprogramm auf.

Auslöser der neuen Flüchtlingswelle ist die erneute Eskalation des Konflikts zwischen militanten Aktivisten und dem Militär. Die indische Regierung spricht von 40.000 Rohingya. Das Militär reagierte mit brutaler Gegengewalt.

Bildlegende: Aung San Suu Kyi ist weit entfernt davon, der Minderheit der Rohingyas Sicherheit zu garantieren. Kein Wort der Kritik übte die De-facto-Regierungschefin an der Armee. Nun äußerte sich die Friedensnobelpreisträgerin erstmals in einer Rede.

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Die Polizei geht von einem "terroristischen Hintergrund" aus - und glaubt, dass der Attentäter gezielt Frauen attackieren wollte. Die Männer hätten jedoch die Flucht ergriffen, als sie mit ihrem Auto von der Polizei gestoppt wurden.

Wegen der Flucht und Vertreibung von mehr als 400 000 Muslimen ins Nachbarland Bangladesch steht Myanmar international massiv in der Kritik. Maung Zarni sagt mit eindringlicher Stimme: "Mit dem 'Tag der Union' als Beginn der Vertreibung machte die Junta klar, dass die Rohingya keinen Platz in diesem Land haben". Sie verurteilte alle Menschenrechtsverletzungen im Land und betonte den Willen zu Frieden. Seit ihnen das damalige Birma 1982 die Staatsbürgerschaft entzog, sind sie staatenlos. Jederzeit könne der Status der Rohingya geprüft werden, die in den vergangenen Wochen außer Landes geflohen waren. UNO-Vertreter sprechen von ethnischer Säuberung.

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