Union vorn, SPD schwach wie nie, AfD auf Platz drei

Union vorn, SPD schwach wie nie, AfD auf Platz drei

Union vorn, SPD schwach wie nie, AfD auf Platz drei

Im letzten ZDF-"Politbarometer" vor der Bundestagswahl kommt die SPD mit ihrem Kanzlerkandidaten Martin Schulz nur noch auf 21,5 Prozent - ein Minus von 1,5 Punkten im Vergleich zur Vorwoche.

Merkel, ihr SPD-Herausforderer Martin Schulz und andere Spitzenkandidaten kämpften bis zuletzt um die Stimmen unentschlossener Wähler. Den letzten Umfragen zufolge könnte die AfD, die noch im Frühjahr erheblich an Zustimmung verloren hatte, sogar drittstärkste Kraft werden.

LIBERALE LEBEN NOCH: Das berühmte Totenglöckchen wurde nach dem Rauswurf der mitregierenden FDP aus dem Bundestag 2013 wieder mal zu früh geläutet. Die SPD landete bei lediglich 20,8 Prozent. Seit Gründung der Bundesrepublik hat die Union rund 48 Jahre lang den Kanzler gestellt, die SPD rund 20 Jahre. Spannend dürfte der Kampf um Platz drei werden: Grüne, FDP, Linke und AfD liegen fast gleichauf. Jeweils eine halbe Million der AfD-Wähler hatten vor vier Jahren noch SPD beziehungsweise die Linken gewählt.

Der triumphale Einzug der rechtskonservativen AfD ins Parlament ist ein Paukenschlag und Weckruf. Wie die Landeswahlleiterin mitteilte, lag die Wahlbeteiligung um 14 Uhr bei 37,3 Prozent.

Pole: Hamilton löscht Schumacher-Rekord aus
Als Dritter startet Esteban Ocon im Force India vor Valtteri Bottas im zweiten Silberpfeil und Vettel-Teamkollege Kimi Räikkönen . In zwei Wochen auf dem Ferrari liegendem Stadtkurs Singapur muss er zurückschlagen, denn danach kommen eher Mercedes-Strecken.

Berlin (Reuters) - Nach vier Jahren einer großen Koalition aus CDU, CSU und SPD entscheiden die Wähler in Deutschland am Sonntag über die Zusammensetzung des 19. Damit hat Bundeskanzlerin Angela Merkel gute Chancen auf eine vierte Amtszeit, die vor ihr nur die Bundeskanzler Konrad Adenauer und Helmut Kohl erreichen konnten. FDP und Grüne haben zwar auf eine Koalitionsaussage verzichtet. Die Sozialdemokraten wollen jetzt in die Opposition gehen und sich neu aufstellen. Die Union appellierte an die SPD, sich Gesprächen nicht zu verweigern.

So ein Bündnis gilt wegen der vielen Differenzen zwischen Grünen, FDP und CSU jedoch als schwierig. FDP-Vize Wolfgang Kubicki sagte, einen Automatismus für Jamaika gebe es nicht. Die Koalitionsbildung wird so oder so spannend und keine einfache Angelegenheit.

Die Spitzenkandidaten der großen Parteien haben bereits abgestimmt. Parteichef Schulz kündigte an, im Amt bleiben zu wollen. Den Fraktionsvorsitz strebe er nicht an. Der Verfassungsschutz verfolge, "ob sich Rechtsextremisten dieser Partei bemächtigen und ob sie Einfluss auf die Partei haben", sagte er t-online.de.

Ihren Wahlkampf hat die CDU wieder völlig auf die Person Merkel zugeschnitten, die Kanzlerin verspricht Kompetenz, Stabilität und Zuversicht. Mit Blick auf das Erstarken der AfD sagte Krüger: "Wir können nur hoffen, dass wir am Wahltag nicht unser blaues Wunder erleben".

Welche Partei am besten zu Ihnen passt
Die 38 Thesen wurden von einem 26-köpfigen Team von Jung- und Erstwählern entwickelt, die sich für das Projekt bewerben konnten. Fast alle der zur Wahl zugelassenen Parteien haben ihre Einschätzungen zu den jeweiligen Themengebieten übermittelt.

Die Union wurde mit rund 33 Prozent der Stimmen stärkste Kraft, verlor aber massiv. "Wir werden sie jagen", sagte er.

UMFRAGEN: Seit Monaten gehen die Meinungsforschungsinstitute von einem Sieg der Union aus. Das war aber nicht immer so. Die SPD sackt in der Wählergunst weiter ab, die AfD liegt auf Platz drei.

Schulz versprach in Aachen ein sozial gerechteres Deutschland. Denn, wie Merkel betont: "gegen uns kann keine andere Regierung gebildet werden". Die AfD verzichtet auf eine große Wahlkampfabschluss-Veranstaltung. Ihr nützte es, dass das Thema Flüchtlingspolitik eine größere Rolle spielte, als die zurückgegangenen Zuzugszahlen erwarten ließen.

Frauke Petry, Bundesvorsitzende der Partei Alternative für Deutschland (AfD), bei der Stimmabgabe. Aber derzeit ist kaum vorstellbar, wie ein programmatischer Kompromiss zwischen den vier so unterschiedlichen Parteien, zwischen Politikern wie Horst Seehofer und Jürgen Trittin, zwischen Christian Lindner und Wolfgang Schäuble aussehen könnte.

Vettel startet im Schatten von Jubilar Hamilton
Lewis Hamilton würde wohl etwas fehlen, am Ende seiner Laufbahn festzustellen zu müssen, niemals für Ferrari gefahren zu sein. In den kommenden Wochen und Monaten geht es nicht nur um Punkte auf der Strecke, sondern auch um Cockpits für 2018.

Die ARD hat gemeinsam mit dem Meinungsforschungsinstitut infratest eine erste Prognose veröffentlicht. Damit habe die CDU/CSU auch weiter von der Arbeit und Reputation ihrer Kanzlerin profitiert, die in einem ökonomisch starken Deutschland und global fragilen Umfeld Stabilität und Führungsstärke vermittle, so die Analyse der Wahlforscher.

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