Referendum zur Unabhängigkeit der Kurden Erdogan droht mit Intervention und Boykotten

Referendum zur Unabhängigkeit der Kurden Erdogan droht mit Intervention und Boykotten

Referendum zur Unabhängigkeit der Kurden Erdogan droht mit Intervention und Boykotten

Im ölreichen Kirkuk, dessen Zuordnung zwischen der irakischen Zentralregierung und Kurdistan umstritten ist, hat das Referndum ebenfalls stattgefunden.

Trotz internationaler Kritik stimmen die nordirakischen Kurden über ihre Unabhängigkeit ab. De facto hat die Kurdenregion rund um das Zentrum Erbil seit 1991 weitreichende autonome Rechte.

Gegen den Willen der Zentralregierung und der Nachbarstaaten hat das Unabhängigkeitsreferendum der Kurdengebiete im Irak begonnen.

Der irakische Ministerpräsident Haider al-Abadi sagte unterdessen, er werde die "zum Schutz der Einheit des Landes erforderlichen Maßnahmen" ergreifen.

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Der Sicherheitsrat teilte weiter mit, das Referendum stelle eine unmittelbare Bedrohung für "die Sicherheit der Türkei und den Frieden, die Sicherheit und die Stabilität der Region" dar. Obwohl Kirkuk nicht zur kurdischen Autonomieregion gehört, hatte der Gouverneur der Provinz Kirkuk die Abhaltung des Referendums in der Provinz erlaubt. Die Entsendung von Truppen würde einer Kriegserklärung an die Kurden gleichkommen. Bereits im Vorfeld des Volksentscheids war gewarnt worden, dass das Votum über die Abspaltung der Kurden einen Bürgerkrieg auslösen könnte.

Istanbul. Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan hat wegen des umstrittenen Unabhängigkeitsreferendums der irakischen Kurden an diesem Montag die Schließung der Grenze zur Kurdenregion angekündigt. Auch drohte er, den Hahn für die Ölexporte zuzudrehen.

Die Türkei steht mit ihrer Ablehnung nicht allein. Der Iran schloss die Grenze zum Kurdengebiet.

Erdogan drohte an, die Grenze zur Kurdenregion ganz zu schließen. Diese hätten Angriffe auf türkische Grenzposten vorbereitet, teilte das Militär mit.

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Barsani hat sich dem Druck widersetzt und erklärt, die Kurden seien bereit, jeden Preis für ihre Freiheit zu zahlen.

Auch die türkische Regierung hatte sich wiederholt gegen ein Referendum ausgesprochen. Die Grenzschließung sei auf Bitte Bagdads erfolgt, sagte der iranische Außenamtssprecher Bahram Ghasemi am Montag. Guterres rufe dazu auf, alle "Fragen zwischen der Zentralregierung und der Regionalregierung Kurdistans durch Dialog und konstruktive Kompromisse zu lösen", sagte sein Sprecher. Erdogan erklärte am Montag auf einer Pressekonferenz in Ankara, eine kurdische Unabhängigkeit sei für die Türkei inakzeptabel. Politische Konkurrenten werfen ihm aber auch vor, den Traum von der Unabhängigkeit zu benützen, um das innenpolitische Patt in Kurdistan zu seinen Gunsten zu brechen - und die Macht seiner Familie in Politik und Wirtschaft weiter auszubauen.

Mehr als 5,2 Millionen Wähler entscheiden, ob sich die kurdischen Autonomiegebiete vom Rest des Iraks abspalten.

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