Polizei fürchtet weitere Taten des Supermarkt-Erpressers

Polizei fürchtet weitere Taten des Supermarkt-Erpressers

Polizei fürchtet weitere Taten des Supermarkt-Erpressers

"Bei einem Verdacht sollte jeder von uns sofort die Polizei informieren und sie bei den Ermittlungen unterstützen". Nachdem das Bildmaterial veröffentlicht und die Bevölkerung um Hilfe gebeten worden war, gingen mehrere hundert Hinweise ein. Das Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Würtemberg und das Präsidium der Polizei Konstanz warnen in einer gemeinsamen Medienmitteilung. Der oder die Erpresser haben bereits fünf Produkte mit einer womöglich tödlichen Menge Gift in Lebenmittelgeschäften in Friedrichshafen ausgelegt, darunter Babynahrung. "Wir nehmen diese Drohung sehr ernst". Denn schon am vergangenen Samstag sollen in einem Geschäft in Friedrichshafen kurz vor Ladenschluss fünf Gläser mit vergifteter Babynahrung deponiert worden sein. "Diese Gefahr minimieren wir mit dem Gang in die Öffentlichkeit, da es für den oder die Täter immer schwieriger wird, vergiftete Lebensmittel auszulegen".

In einem betroffenen Markt in Friedrichhafen am Bodensee sei ein Verdächtiger von einer Überwachungskamera aufgenommen worden. Es handele sich um einen etwa 50 Jahre alten Mann mittlerer Größe mit schlanker, sportlicher Statur, sagte Polizeivizepräsident Uwe Stürmer. Der Mann habe 'eventuell zur Tarnung' eine Brille getragen. Den Ermittlern zufolge wurde ein zweistelliger Millionenbetrag erpresst.

Zudem drohten der oder die Täter damit, deutschland- oder auch europaweit vergiftete Produkte in den Handel zu bringen.

Macron schlägt europäische Asylbehörde und Börsensteuer vor
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Dieser Artikel wird regelmäßig aktualisiert und ergänzt, sobald wir weitere Informationen haben. Das ist nur einer der Verhaltenstipps, die die Polizei auf der Pressekonferenz gab.

Um den Fall zu klären, wurde eine Sonderkommission mit rund 220 Ermittlern gebildet. Die Fahndung läuft auch international. Unversehrte Glasverpackungen haben üblicherweise einen Deckel, der wegen des Vakuums nach innen gewölbt ist. Da das flüssige Ethylenglycol am leichtesten mit einer Spitze in Lebensmittel eingebracht werden kann, geben bereits kleine Einstichlöcher einen Hinweis darauf, dass die Verpackung mit Gift versetzt wurde.

Die Vorarlberger Polizei stehe in ständigem Kontakt mit den deutschen Ermittlern, sagte ein Polizeisprecher auf APA-Nachfrage.

Frauke Petry wird nicht der AfD-Fraktion angehören
Am Wahlabend legte Gauland nach, als er verkündete, nun wolle man "Merkel jagen" und "unser Land und unser Volk zurückholen". Vielleicht wird Petry versuchen, ähnlich wie es zwischenzeitlich in Baden-Württemberg lief, eine eigene Fraktion zu gründen.

Die Drogeriemarktkette Rossmann teilt zwar mit, man sei nicht von einem Fund vergifteter Artikel betroffen, lässt die Antwort auf die Frage nach einem Erpresserschreiben jedoch offen.

Der Erpresser will wohl über 10 Millionen Euro haben. Zur Frage, ob jemand in Erwägung ziehe, die geforderte Millionensumme zu bezahlen, machte die Polizei keine Angaben. Der damals 27-Jährige wurde zu fünfeinhalb Jahren Haft verurteilt - blieb gegen Kaution auf freiem Fuß und versuchte denselben Erpressertrick in Österreich.

EU bereitet verschärfte Sanktionen gegen Nordkorea vor
Er warb zudem für eine stärkere Einbindung von UN-Generalsekretär António Guterres in die Konfliktlösung mit Nordkorea. Der russische Präsident Putin betonte dagegen in Wladiwostok, der Konflikt könne auf diplomatischem Weg gelöst werden.

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