Katalanische Regierung will am Sonntag 2315 Wahllokale öffnen

Katalanische Regierung will am Sonntag 2315 Wahllokale öffnen

Katalanische Regierung will am Sonntag 2315 Wahllokale öffnen

Die Bürger der spanischen Region Katalonien wollen am Sonntag ein Referendum über ihre Unabhängigkeit durchführen. Die wichtigsten Antworten und Fakten zum Unabhängigkeitskonflikt.

Die Befürworter des Referendums setzten sich damit über Gerichtsurteile hinweg, wonach die Abstimmung illegal ist und die Wahllokale geschlossen bleiben müssen. Verhindert werden soll die Auszählung des Referendums am Sonntag. Die Europäische Union kann dabei eine wichtige Rolle spielen. Kundgebungen der Gegner des Referendums und der Unabhängigkeit gab es in Barcelona allerdings kaum.

Nach Angaben der katalanischen Regionalregierung vom Freitag soll die Abstimmung in insgesamt 2315 Wahllokalen stattfinden.

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Der katalanische Regierungssprecher Jordi Turull bezifferte die Zahl der Abstimmungsberechtigten auf 5,3 Millionen und sprach von mehr als 7.200 Wahlhelfern. Sie baten die Heilige Jungfrau um himmlischen Beistand und überbrachten ihr zwei Gaben, die auf den Stufen vor dem Altar ausgebreitet wurden: eine katalanische Unabhängigkeitsfahne und einen Stimmzettel.

Möglicherweise aber hat ausgerechnet die Regierung in Madrid mit ihrem harten Vorgehen diese Stimmung wieder gedreht: Wahlzettel und Wahlurnen wurden beschlagnahmt, Wahllokale sollen besetzt werden. Rajoy und seine konservative Volkspartei (PP) sind strikt gegen die Abstimmung, die auch vom Verfassungsgericht untersagt wurde.

Carme Forcadell ist Präsidentin des katalanischen Parlaments. Er konzentrierte sich vor allem darauf, die 2008 ausgebrochene massive Wirtschaftskrise seines Landes in den Griff zu bekommen. Immer noch ist die Erinnerung an die Unterdrückung während der nationalistischen Franco-Diktatur (1939 bis 1975) wach: Damals wurde Katalonien kulturell wie politisch gleichgeschaltet.

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In Igualada flog wenig später ein Molotow-Cocktail gegen die Kaserne der am Einsatz beteiligten Guardia Civil, die in Katalonien besonders unbeliebt ist. Um die Madrider Regierung im Dunkeln tappen zu lassen, wurde seitens der Katalanen auch die Liste der Wahllokale nicht vollständig veröffentlicht. Sie glauben, dass ein unabhängiges Katalonien in Europa besser dastünde. Die nächste Frage wäre dann, ob Madrid und andere Regierungen einen katalanischen Staat anerkennen würden. Die Zentralregierung in Madrid versucht, die Öffnung der Wahllokale zu verhindern. In der Autonomen Gemeinschaft Galicien, wo es auch eine mächtige Unabhängigkeitsbewegung gibt, brachten am Samstag in Santiago de Compostela mehr als 3000 Menschen ihre Unterstützung für die Separatisten zum Ausdruck. "Die Staatsanwaltschaft", die in Spanien als Ministerium direkt der Regierung untersteht, "ist überzeugt, dass sich Puigdemont den Delikten des Ungehorsams, Rechtsbeugung und Unterschlagung schuldig macht", sagte der Generalstaatsanwalt José Manuel Maza im Interview mit "Onda Cero".

Für die Polizei gerät das Referendum mehr und mehr zur Belastungsprobe. Alle müssten sich solidarisch mit Katalonien zeigen, um zu helfen, sie vor der "agressiven Überwachung und Zensur" von Seiten der spanischen Sicherheitskräfte zu schützen.

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