Islam-Streit in der Bundesregierung

Islam-Streit in der Bundesregierung

Islam-Streit in der Bundesregierung

Riesen-Debatte um die Islam-These von Horst Seehofer (68, CSU).

Gleichzeitig versuchte Seehofer auch die Kritik aus der SPD zu kontern, die er zuvor für seine Islam-Äußerungen eingefahren hatte. Der "Bild"-Zeitung hatte der CSU-Chef gesagt: "Nein".

Auch die Kanzlerin selbst grenzte sich von Seehofer ab.

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Seehofer wurde in unserer Hauptstadt freundlich aufgenommen - und hat schon am Tag danach bewiesen, dass ihn sein bayerischer Migrationshintergrund allein noch nicht für das Amt des Heimatministers qualifiziert. Aus Sicht des sachsen-anhaltischen AfD-Fraktionsvorsitzenden Andre Poggenburg gehört der Islam nicht zu Deutschland - "im Gegensatz zu gut integrierten und rechtstreuen Muslimen in unserem Land". Widerspruch auf vollkommen offener Bühne zwischen CDU-Chefin Merkel und CSU-Chef Seehofer.

Bundesinnenminister Horst Seehofer hat mit seinen Aussagen eine neuerliche Debatte über den Islam in Deutschland ausgelöst.

Seehofer bekräfte heute erneut seine Äußerung. Fakt ist, dass Millionen Muslime hier leben und Religionsfreiheit ein Grundrecht ist.

Konfessionen zu unserem Land. Seehofer war für die Aussage "Der Islam gehört nicht zu Deutschland" besonders von der Opposition - mit Ausnahme der AfD - heftig angegriffen worden. "Solche Sätze bringen uns nicht weiter". "Das ist eine acht Jahre alte Debatte, die innerhalb der Union immer noch geführt wird, aber niemanden weiterbringt", sagte Fraktionschefin Andrea Nahles der "Rhein-Neckar-Zeitung". Den von Wolfgang Schäuble (CDU) in dessen Zeit als Innenminister angestoßenen Dialog mit den Islamverbänden wolle er sogar intensivieren. Er war zuletzt dadurch aufgefallen, dass er Muslime und Türkischstämmige öffentlich als "Kümmelhändler" und "Kameltreiber" diffamierte. Beifall klatsche Seehofer der AfD-Rechtsaußen André Poggenburg. "Diese Zuwanderungsgeschichte gehört zu uns, sie ist Teil unserer Geschichte, ohne dass wir deswegen unsere christlich-jüdischen Traditionen aufgeben". Genau diesen Eindruck hatte Seehofer aber erweckt, als er im Interview Selbstverständlichkeiten betonte. Wir sind Heimat der Christlich-Sozialen, der Liberalen, der Konservativen. Ähnlich äußerte sich Familienministerin Franziska Giffey im ZDF. "Aber inzwischen leben vier Millionen Muslime in Deutschland". Jetzt gehe es darum, die Probleme praktisch zu lösen.

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Nach der Erhebung ist die Haltung in der Islam-Frage je nach Parteienpräferenz sehr unterschiedlich.

Die Grünen wollen nach Anschlägen auf Moscheen Solidarität mit den Muslimen in Deutschland deutlich machen.

"Die Wirklichkeit ist, dass in diesem Lande viele Muslime leben". Das sollte gerade der neue Heimatminister berücksichtigen.

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