Russland wirft 23 britische Diplomaten raus

Russland wirft 23 britische Diplomaten raus

Russland wirft 23 britische Diplomaten raus

Moskau geht sogar noch einen Schritt weiter.

Der russische Außenminister Sergej Lawrow erklärte nun, dass Moskau auch britische Diplomaten ausweisen werde. Dies erklärte der russische Außenminister Sergej Lawrow. Die Reaktion Russlands war bereits erwartet worden: Zuvor hatte Großbritannien 23 russische Diplomaten ausgewiesen. Zudem sei man der Konvention zufolge nicht verpflichtet, Proben des Giftes an Russland auszuhändigen. Wie das russische Außenministerium am Samstag mitteilte, müssen sie das Land innerhalb von einer Woche verlassen. Zu den bisherigen Sanktionen Großbritanniens gehört unter anderem die Ausweisung von 23 russischen Diplomaten.

Der 66-jährige Ex-Spion Skripal und seine Tochter waren Anfang des Monats im südenglischen Salisbury bewusstlos gefunden worden.

Februar-Arbeitslosigkeit fällt auf 28-Jahrestief
Die höchste Arbeitslosenquote hatte mit 9,7 Prozent weiterhin die Stadt Offenbach, gefolgt von den Städten Kassel und Wiesbaden. Doch auch bei Personen im Haupterwerbsalter zwischen 25 und 49 Jahren sank die Zahl der Arbeitslosen um 7,3 Prozent.

Das Attentat ist mit einem extrem gefährlichen Kampfstoff verübt worden, der zur Gruppe der Nowitschok-Nervengifte gehört. Ihr Zustand ist kritisch.

Nach dem Anschlag droht die britische Regierung reichen Russen mit Verbindungen zu Präsident Wladimir Putin im Gegenzug mit Konsequenzen in Großbritannien. Sie würdigte ausdrücklich, dass die britische Regierung dazu das verwendete Gift zur Verfügung stelle.

Erler sieht in dem aktuellen Konflikt zwischen dem Westen und Russland besorgniserregende Ähnlichkeiten zum Kalten Krieg, da es "ein Aufschaukeln, eine Eskalation" sowohl auf politischer als auch auf militärischer Ebene gebe.

Richter ebnen Weg für Diesel-Fahrverbote
Kann man die Verbote kontrollieren? Über die blaue Plakette herrscht ebenso Uneinigkeit wie über die Nachrüstung von Fahrzeugen. Millionen Dieselauto-Fahrer können voraussichtlich bald nicht mehr unbegrenzt in Städten mit hoher Luftbelastung fahren.

Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg warnte Russland, das Militärbündnis sei zur Verteidigung aller seiner Mitglieder bereit. Petersburg zurück. Außerdem müsse das britische Kulturinstitut seine Tätigkeit in Russland einstellen. Der Status des Instituts war dem Ministerium zufolge nicht eindeutig geklärt gewesen. Deutschland, Großbritannien, Frankreich und die USA machen Moskau für den Vorfall verantwortlich.

Der Moskauer Außenpolitikexperte Alexander Kramarenko bezeichnete die Gegenmaßnahmen als "ziemlich hart". Bisher gebe es allerdings noch keine Anfrage aus London, den Bündnisfall mit der daraus resultierenden gegenseitigen Beistandspflicht auszurufen. Aus russischer Sicht gebe es nicht genügend Beweise, um eine Beteiligung Moskaus festzustellen.

Russland hatte kurz zuvor mit einem Gegenschlag auf die britischen Sanktionen nach dem Giftanschlag auf Skripal und dessen Tochter Yulia reagiert. Offenbar wurden die beiden Opfer eines Anschlags mit dem Nervengift Nowitschok.

Merkel will Spahn zum Gesundheitsminister machen
Die CDU stimmt am Montag auf einem Parteitag über den mit CSU und SPD ausgehandelten Koalitionsvertrag ab. Auch die CDU-Chefin setzt darauf, dass die Werbetour der SPD-Führung an der Parteibasis erfolgreich ist.

Die derzeitige diplomatische Krise sei das Ergebnis eines entsetzlichen Mordversuchs in Großbritannien, bei dem eine chemische Waffe gebraucht worden sei, die in Russland entwickelt und nicht wie erforderlich bei der Organisation für das Verbot chemischer Waffen (OPCW) gemeldet worden sei. Deutschland, Frankreich und die USA stellten sich hinter Großbritannien. Denn westliche Geheimdienste hätten in den 90er-Jahren russische Chemiker angeworben und seien so an die Substanz gelangt. In einer gemeinsamen Stellungnahme fordern die Staats- und Regierungschefs Russland am Donnerstag auf, "zu allen Fragen Stellung zu nehmen", die mit dem Anschlag im britischen Salisbury verbunden seien. Am Freitag sicherten laut Downing Street Italien und Australien in Telefongesprächen ebenfalls ihre Rückendeckung zu.

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