Cambridge Analytica: Facebook schließt den US-Wahlkampfhelfer aus

Cambridge Analytica: Facebook schließt den US-Wahlkampfhelfer aus

Cambridge Analytica: Facebook schließt den US-Wahlkampfhelfer aus

CambridgeAnalytica landete Ende 2016 in den Schlagzeilen, als das Unternehmen damit prahlte, per Datenanalyse und zielgerichteter Online-Werbung, sogenanntem Mikrotargeting, der Brexit- und Trump-Kampagne zum Sieg verholfen zu haben. Im Wahlkampf sollte das etwa dabei helfen, vorherzusagen, ob es sich lohnen könnte, einer Gruppe von Facebook-Nutzern Werbung für die Präsidentschaftskampagne Donald Trumps anzuzeigen. Die britische Zeitung Observerund die New York Times hatten zuvor berichtet, dass das Datenanalyseunternehmen private Informationen von mehr als 50 Millionen Facebooknutzern ausgewertet haben soll und damit möglicherweise gegen das Datenschutzrecht verstoßen habe.

Das Eingeständnis von Facebook, dass die Datenanalysefirma Cambridge Analytica und einige Forscher die Auflagen des weltgrößten Internet-Netzwerks verletzt hätten setzte die Kurse unter Druck. EU-Justizkommissarin Vera Jourova, gerade auf dem Weg nach Washington, verlangt Antworten von der Facebook-Spitze. "Facebook ist kein Opfer, sondern Komplize", urteilt der NSA-Enthüller Edward Snowden harsch über den IT-Giganten, der auch in zahlreichen US-Medien abgewatscht wurde. "Das Europäische Parlament wird eine vollständige Untersuchung durchführen und digitale Plattformen zur Rechenschaft ziehen". Und auch in Großbritannien gehen Behörden und Politiker den Enthüllungen nach. Der soll 2015 an Cambridge Analytica weitergegeben worden sein.

Heiko Maas soll deutscher Aussenminister werden
Stattdessen sind für das Umweltministerium Svenja Schulze aus NRW oder Matthias Miersch aus Niedersachsen im Gespräch. Der leitete dort die Geheimsitzung einer Fachgruppe, die ein alternatives SPD-Rentenkonzept erarbeiten sollte.

Maßgeblich involviert in beide Firmen war Trumps früherer Chefstratege und Wahlkampfmanager Steve Bannon, der jahrelang sowohl Breitbart als Chefredakteur führte wie als Vice President von Cambridge Analytica agierte - der Kreis schließt sich. Das berichteten die New York Times und der britische Observer, der zur Guardian-Gruppe gehört, unter Berufung auf Aussagen von Christopher Wylie, einem ehemaligen Mitarbeiter von Cambridge Analytica. Mit dem sogenannten OCEAN-Modell wurden alle Wähler nach folgenden Kriterien eingestuft: Gewissenhaftigkeit, Aufgeschlossenheit, Geselligkeit, Neurotizismus und Empathie.

"Wir haben Facebook ausgenutzt, um Millionen von Menschen zu profilieren". Dazu die Botschaft: Trump wählen, der würde vor solchen Ganoven schützen.

Dortmund verliert gegen Salzburg
Salzburg gewinnt in Dortmund - alleine dieser Satz geht runter wie Öl, die Gänsehaut war ohnehin die gesamten 90 Minuten präsent. Sinnbild für die anschließend fehlende BVB-Effektivität war ein Flachpass von Reus nach feinem Dribbling ins Zentrum in der 33.

In einem Statement hat Facebook nun angekündigt, die Zusammenarbeit mit Cambridge Analytica zu beenden.

Facebook betont, man sei selbst getäuscht worden und der Schaden sei geringer, als es die Berichte nahelegten. Zuletzt erst vor einem Monat gegenüber britischen Abgeordneten bei deren Befragungen zu "Fake News". Die App versprach einen Persönlichkeitstest und bezeichnete sich selbst auf Facebook als "Research-App". "Wenn ein Unternehmen anständig und seriös ist, dann gibt es gar nicht die Option, die Daten der Freunde weiterzugeben", sagt Facebook-Experte Simon Mader.

Sprecherin: EU bereitet Strafzölle für bestimmte US-Produkte vor
Aber die eigene hohe Stahlnachfrage - aufgrund der wachsenden Wirtschaft - hat zu einer weltweit hohen Stahlproduktion geführt. Niedersachsens Stahlgiganten reagieren zurückhaltend auf die Strafzölle von US-Präsident Trump.

Cambridge beteuerte dagegen, dies sei sehr wohl geschehen. Das Online-Netzwerk überprüft unterdessen einen seiner Datenforscher, der zuvor ein Kollege von Kogan in einer Firma war. Ob die Maßnahmen reichen ist fraglich. Die Aktie fiel am Montag um rund sieben Prozent - und das ließ den Börsenwert von Facebook um über 35 Milliarden Dollar schrumpfen.

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